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 Audia Flight

 

 Über unsere Produkte

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Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der von uns favorisierten Produkte. Die dabei vorgestellte Auswahl ist das Ergebnis langjährigen Umgangs mit dem Thema HighEnd. Selbstverständlich ist und bleibt unser Angebot ganz subjektiv, denn vor allen anderen Kriterien muss ein Produkt zuallererst uns selbst überzeugen.

 

Ein persönlicher Besuch in unserer Ausstellung kann natürlich auch die ausführlichste Produktinformation nicht ersetzen - Appetit machen soll sie natürlich schon!

 

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nur ein Teil unserer Produktpalette ausführlicher behandelt werden kann, denn eine detailierte Darstellung aller von uns vertretenen Marken liesse sich zeitlich nicht realisieren und würde den Rahmen dieser website deutlich sprengen.


 

 AUDIA FLIGHT Verstärker- und Digitalelektronik

 

1995 gründeten die beiden Entwickler Massimiliano Marzi und Andrea Nardini die Firma AUDIA FLIGHT.

 

Die Geräte bestechen durch absolut professionellen Aufbau, superben Klang, überragende Verarbeitungsqualität und ein mehr als faires Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Während die gesamte Entwicklung, Endmontage und sämtliche Testläufe bis zur Endabnahme inkl. einer 50-stündigen Einspielzeit im eigenen Hause in Civitavecchia vorgenommen werden, setzen Marzi und Nardini bei der Bestückung der Platinen auf die Erfahrung und Professionalität einer Zulieferfirma, die sich u.a. im militärtechnischen Bereich einen Namen gemacht hat und niedrigste Fertigungstoleranzen garantiert. Nur so läßt sich in einem insgesamt lediglich 5 Mitarbeiter umfassenden Betrieb effektiv arbeiten.
Die Ideen breitbandiger Elektronik sind nicht eben neu, dürften allerdings in der Umsetzung an Originalität (Strom- statt Spannungsgegenkopplung!) und Flexibilität derzeit nicht zu schlagen sein.
Neben wegweisender Konzeption (z.B. der Ausbaufähigkeit des Vollverstärkers FLIGHT ONE vom 2- zum Mehrkanalsystem) bestechen gerade die größeren, rein 2-kanaligen Komponenten (in reiner Class-A Technik!) angesichts überragender technischer und klanglicher Eigenschaften auch durch ein außerordentlich günstiges Preis/Leistungsverhältnis.
Für alle AUDIA FLIGHT-Komponenten gilt: neben der werkseitigen Einspielphase von 50 Stunden dürfen nochmals 100 Stunden realer Betrieb draufgesattelt werden, ehe diese Maschinen ihre wirklichen Qualitäten offenbaren. Die anfänglich geforderte Geduld wird dann allerdings mit einer wirklich tollen Performance belohnt.
Neben der auf den anschliessenden Seiten dargestellten Verstärkerelektronik und dem reinrassigen CD-Player (mit der neuen Philips Pro-Laufwerkseinheit) gibt es in Civitavecchia Überlegungen in Richtung einer 6-Kanal Kombi und eines Multiformat-Players.

Geplant ist auch eine Linie im "Entry-Level", mit der allerdings frühestens im Laufe des Jahres 2009 zu rechnen ist. Mehr unter www.audia.it

 

 

 AUDIA FLIGHT Phono

 

Der AUDIA FLIGHT Phono ist ein vollsymmetrisch aufgebauter Phonoverstärker mit ausgelagertem Netzteil, der zwei separate Phonozüge für MM- und MC-Tonabnehmer bereitstellt. Diese sind jeweils kanalgetrennt aufgebaut und in je 16 Schritten anpassbar (MM: 47 - 597 pF, MC: 6,9 - 47.000 Ohm). Zusätzlich bieten beide Züge die Möglichkeit, über einen frei bestückbaren Port einen individuellen Abschluß zu realisieren.

Aus klanglichen Gründen wurde auf jede Art DIP-Schalter (Mäuseklavier) verzichtet. Stattdessen werden die gewünschten Abschlüsse im MC- und MM-Bereich über hochwertige Brücken (Jumper) gesteckt, die gegenüber DIP-Schaltern auch einen deutlich besseren elektrischen Kontakt gewährleisten.

 

  Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale:

- symmetrische und unsymmetrische Ausgänge

- +10 dB-Schalter (Booster) für Tonabnehmersysteme mit geringerer
   Ausgangsspannung

- Monoschalter, der das Signal beider Kanäle zusammenlegt

- IEC-Filter (pre/post 1980)

- passive RIAA

- getrenntes Netzteil mit zwei Trafos

- modular umrüstbar

- auf Wunsch auch als MC/MC bzw. MM/MM lieferbar

 

 

Heinz Gelking in hifi & records 3/2009:

Phono phänomenal

....Die Flight Phono erinnert in Form und Gewicht an einen großen Vollverstärker. Allerdings stehen hier zwei Gehäuse nebeneinander, die erst durch die Formgebung ihrer Frontplatten aus massivem Aluminium optisch miteinander verbunden werden: die eigentliche Phonostufe und ihr ausgelagertes Netzteil. Diese Auftrennung soll neben Einstreuungen auch verhindern, dass sich etwaige Trafo-Vibrationen in Form von Mikrofonie-Effekten in der Signalverarbeitung bemerkbar machen. Wir erinnern uns: Die Ausgangsspannung vieler MC-Tonabnehmer liegt bei 0,5 Millivolt, manchmal ist sie noch niedriger. Es gibt in der gesamtem Hifi-Kette kein schwächeres, gegenüber Störungen anfälligeres Signal als das eines MCs. Darum lohnt sich hier der Aufwand.

Die kompromisslose Herangehensweise setzt sich im Inneren der Gehäuse fort. Im Netzteil der Audia Phono arbeiten zwei Trafos, von denen der größere ausschließlich für die Spannungsversorgung der signalverarbeitenden Bauteile zuständig ist, während der kleinere getrennt davon die Steuer- und Regelungselektronik versorgt. Die Phonostufe verfügt über zwei separate und vollständig kanalgetrennte Phonozüge - einmal für MM, einmal für MC. Andere Hersteller nutzen in der Regel für das mit höherem Pegel eintreffende MM-Signal einen entsprechenden Abschnitt der MC-Verstärkung, doch die italienischen Entwickler sprechen den beiden Tonabnehmer-Prinzipien so unterschiedliche elektrische Eigenschaften zu, dass sie sich dazu entschlossen haben, für jedes eine eigene Schaltung mit unterschiedlichen Bauteilen zu entwickeln. ...

Ausstattungsmerkmale und Anpassungsmöglichkeiten der Audia Flight Phono gefallen mir gut. So lässt sich zum Beispiel die Eingangsimpedanz für MCs per Jumper in 16 Stufen von 7 Ohm und 47 Kiloohm einstellen. Darüber hinaus kann jeder gewünschte Wert mit Hilfe individuell anzufertigender Jumper erzielt werden. ...

Und die Audia Flight Phono klingt phänomenal. Grundsätzlich liegt die Wiedergabe auf der neutralen Seite. Die Informationsdichte im Klangbild ist hoch und die dynamische Spanne weit. Zugleich liebt die Audia den großen Wurf und stellt die Musik in einen imaginären Raum von enormer Breite und Tiefe - hinreißend verschwenderisch, aber auch hinreichend präzise. .... Audias Flight Phono.....vermittelt die charakteristischen Klangfarben der Instrumente sowie die Spielfreude der Musiker faszinierend.

Die Audia Flight Phono hat mich jederzeit gefesselt. Immer wieder versuchte ich, dem Erlebnis mit Stichwörtern wie "großzügig", "sinnlich" und "transparent" in meinen Notizen beizukommen. ... So atmosphärisch klingt das nur über wirklich exzellente Phonostufen, und die Audia Flight Phono zählt ohne Zweifel dazu.

Ein ganz großer Wurf!

 

 

Rainer Duesmann in Hörerlebnis 70 (Dezember 2009):

Nun endlich steht die Audia Phono Vorstufe vor mir. Das zweiteilige Gerät ist in der Gestaltung der Frontplatten eindeutig ein Audia Kind. Obwohl ich die "Treppenstufen-Frontplatte" von den anderen Audia Geräten seit Jahren gut kenne, ist das Design für mich immer noch frisch und modern. Der optische Eindruck ist zeitlos und deswegen "immer neu". So gestaltet man wohl Klassiker.

Witzig ist die Aussiedlung des Netzteiles nicht in ein gesichtsloses schwarzes Kästchen, sondern als Fortführung der Frontplattenoptik in ein schmales Extragehäuse. Zusammengefügt mit dem Hauptgerät ergibt sich der übliche Komponenten Look in Standardbreite. Sauber!

 

Über die Verarbeitungs- und Bauteilequalität von Audia Flight viele Worte zu verlieren ist überflüssig. Das, was die Damen und Herren aus Italien für gut 4.000 Euro auf die Gehäusefüße stellen gehört in allen Belangen zur Weltklasse. Ein befreundeter Feinmechaniker, der im Modellbau tätig ist, demontierte mit mir beide Geräte einmal komplett und zurück. Sein zufriedenes Grinsen und Zungeschnalzen klingt mir noch jetzt in den Ohren. Das ist alles für den jahrelangen wartungsfreien Betrieb geplant und gefertigt.

 

...Die Auflösung begeistert mich dabei besonders. Derartig direkt habe ich viele Gesangsstimmen selten genossen. Es ist keine Überbetonung, auch wird da nichts von seinem angestammten Platz gerissen und nach vorne gezogen. Die räumliche Abbildung vieler gut bekannter Liveaufnahmen zum Beispiel ... ist tadellos. Der besondere Kniff dieser darbietung geht mir erst nach einigem Nachdenken auf: Es ist ein extrem klarer klang ohne irgendwelche Überbetonung. Wäre es in der Hifi-Welt nicht so fehlerhaft belegt, ich würde das Gerät als analytisch bezeichnen. Ja, analytisch mit einer gleichzeitigen Ruhe und Wärme in der Wiedergabe. Das ist so neu für mich, dass ich es als einzigartig in der Welt der bezahlbaren Phonostufen bezeichnen möchte.

 

Eine Raumabbildung, die für Leute mit Platzangst (in der wissenschaftlichen Sprache der Angst vor weiten, , öffentlichen Orten) panisch wird. Dazu eine Dynamik, die ernsthafte Konflikte mit den Nachbarn herausfordert. Das alles verbunden mit einer Klarheit und Deutlichkeit in der Wiedergabe (Sprachverständlichkeit!), die die Körperbehaarung in "Hab Acht!" Stellung befiehlt. .... Nach 9:17 Minuten "Das Trinklied vom Jammer der Erde" hatte der Ärmste Tränen in den Augen und er hauchte nur ein "Schweinegeil..." Sorry für diesen vulgären Ausdruck, aber so war´s!

 

Abschließend kann ich Ihnen diese Phonovorstufe nur ans Herz legen. Die Verpackung ist sowieso erstklassig und Bauart- und Bauweise lassen auf die endgültige Erledigung aller Anschlusswünsche von Tonabnehmerfreaks schließen. Sprich: "Ziel erreicht". Wer ernsthaft nach einem Gerät sucht, dass 99,9% aller Klangwünsche erfüllt, sollte die Audia in die engste Auswahl seiner Kaufkandidaten nehmen. Denn der Klang ist, Sie wissen ja schon: "Schweinegeil..."

 

 

 AUDIA FLIGHT CD ONE Mk II

Seit seiner Einführung im Jahre 2004 ist der AUDIA FLIGHT CD One ganz ohne Frage zum Renner innerhalb des AUDIA Gesamtprogramms avanciert.

Ausgestattet mit einem Philips PRO 2 Laufwerk, einem separat nutzbaren 24bit/192KHz Wandler, gänzlich neuen Gerätefüßen (Kegeln), die nach langen Hörsitzungen als das Optimum ermittelt wurden und einer hochwertige Fernbedienung, die in Verbindung mit AUDIA Verstärkern auch eine Lautstärkeregelung ermöglicht, betört das seit geraumer Zeit als Mk 2 Version lieferbare Gerät mit einer wunderbar fliessenden, klangfarbenstarken, eher analogen Musikwiedergabe.

 

Hinsichtlich der Einschätzung dieses Players im Vergleich zum Mitwettbewerb haben wir uns nicht getäuscht. Wir verweisen auf entsprechende Besprechungen der Fachpresse in unserer Rubrik Aktuelles Presse. Vorgeschmack gefällig?

 

 

 

Holger Barske schreibt in der STEREO 7/2004:

"Der CD-Player - ein Sahneteilchen. Frei von jeglicher Härte und Körnigkeit, liefert er ein mehr als standesgemäßes Signal für die hauseigenen Verstärker. Sein Klangbild geht ganz klar in Richtung "analog", verzichtet im Zweifelsfalle auf die letzte Attacke, den ultimativen "Knack" - aber dafür läuft´s. Geschmeidig, weiträumig - der FLIGHT CD-One baut sowohl in der Tiefe als auch in der Breite opulent - und mit toller Strahlkraft in den Höhen: Dieses Klangbild wird Freunde finden, garantiert."

 

 

 AUDIA FLIGHT CD TWO

Der "kleine" AUDIA CD-Player bietet - wie sein großer Bruder - vollsymmetrische Signalverarbeitung bei abgespecktem Netzteil und kleinerem, aber heftig modifiziertem Frontloader-Laufwerk von Philips.

 

Cai Brockmann in image hifi märz/april 2008 zum CD Two:

....Dennoch sehen sich die meisten der entscheidenden Baugruppen von CD One und CD Two verblüffend ähnlich, was den Klangphilosophischen Familiengedanken auch schaltungstechnisch stützt. So verfügt auch der Kleine - gleichwohl alles andere als irgendwie "kompakt" - über eine vollsymmetrische Signalverarbeitung: die XLR-Ausgangsbuchsen auf der Rückseite sind also "echt". Darüber hinaus setzt sich die vorbildliche Verarbeitung des CD One an allen Stellen im Inneren fort, ja sie wird dort möglicherweise noch ein bisschen deutlicher als am ohnehin edlen Äußeren.
Andrea Nardini und Massimiliano Marzi, die beiden Macher von AUDIA FLIGHT, legen unverändert größten Wert auf tadellose Klang- und unangreifbare Verarbeitungsqualität. Im AUDIA FLIGHT CD Two werkelt demzufolge auch kein neumodisches Computer- oder DVD-Drive, sondern eben ein klassisches, unhektisches und damit auch mechanisch leises CD-Laufwerk, das ohne irgendwelche Multimedia-Funktionen auskommt. Darüber hinaus verankern die Italiener das Laufwerk überaus stabil im Gehäuse, spendieren dem technisch nicht wirklich aufregenden Antrieb sogar eine Art Brückenkonstruktion, die entfernt an kleinere VRDS-Laufwerke von TEAC erinnert. Direkt dahinter umhüllt eine stählerne Abschirmung zwei ziemlich üppig dimensionierte Ringkerntrafos, einer für analoge Aufgaben, der zweite für alles weitere.
Gut 60 Prozent der Basisfläche werden von absolut tipptopp bestückten Platinen besetzt. Diese Augenweiden für Technophile lassen die Römer ganz in ihrer Nähe von einem Spezialbetrieb fertigen...Die dementsprechend vorzügliche Qualität soll technisch und optisch deutlich machen, dass AUDIA FLIGHT auch mit dem preisgünstigen CD Two mühelos auf Sichthöhe der technischen Neuzeit segelt...
...Außerdem kann ich partout keinen Fehler daran finden, einer Hifi-Komponente ein ausgeprägtes Gespür für Zusammenhalt und ein, sagen wir: freundliches Wesen anzuerziehen, wenn es sich ansonsten technisch vollkommen tadellos verhält.. Und eine erstklassige Performance ihrer Produkte auf der Messbank ist für die Herren Nardini und Marzi ja wohl Ehrensache.
...er bietet eine insgesamt starke, selbstbewusste Vorstellung. Zumal sich der Eindruck, einen wirklich ausgeschlafenen, aber eben nicht dopingmäßig aggressiven Spieler zu hören, auch mit vollkommen anderen Musikstilen nicht ändert.
... So mag es CD-Player geben, die vereinzelt noch ein winziges Quäntchen mehr Attacke bieten und einen serienmäßigen Repeat-Knopf, die aber zur Endabrechnung mit billigem Blech und einer nur mittelmäßigen Verarbeitung erscheinen. Der starke "kleine" AUDIA FLIGHT hält dagegen und punktet locker mit Solidität und Symmetrie, mit Charme und Drive. Und jetzt mal im Ernst: Mehr Musik kann man zu diesem Preis schlichtweg nicht erwarten.

 

Matthias Böde in STEREO 11/2006 zum CD Two:

Irgendwie klar, dass solch ein Gerät aus Italien kommt. Da scheint förmlich die Sonne durch die Musik, meint man hinter jeder Note das berühmte "dolce far niente", das süße Nichtstun, zu erkennen. Zurücklehnen und genießen heißt die Devise beim CD Two des aus der Gegend um Rom stammenden Herstellers AUDIA FLIGHT.
...Beim Blick unter den Deckel erkennt man sofort, dass der schnörkellos designte Italiener nicht zu den Playern gehört, die sich mehr auf audiophile Parolen denn technische Substanz stützen müssen. ...
In der Tat tönt der CD Two je nach Anschlussart unterschiedlich, was bei anderen vollsymmetrisch ausgelegten Playern meist kaum der Fall ist. Wir haben´s mit identischen Kabeln beiderlei Bauweise ausprobiert. Über Cinch klingt die Musik etwas fülliger, wolkiger und runder. Per XLR-Verbindung erscheint die Wiedergabe strammer, schlanker und gerade in den unteren Lagen noch konzentrierter.
In jedem Fall entwickelt der AUDIA FLIGHT ein großes, sehr übersichtlich gestaffeltes Spektrum mit erheblicher Finesse und Strahlkraft in Mitten und Höhen und einem klaren, festen Fundament. Kinderchöre wehen aus der Tiefe des Raumes herüber, selbst hitzige Passagen erscheinen im milden Licht einer reifen, abgeklärten Aura. Bei aller Lebendigkeit überfahren sie weder den Player, der nicht aus seiner sprichwörtlichen Ruhe zu bringen ist, noch den Hörer. Und dann ist da eben jene bezaubernde Leichtigkeit und Anmut, die Flöten und Streichern ihren duftigen Charme lässt und Stimmen jede Form von Strenge vom Leib hält, ihnen Lieblichkeit und schillernden Detailreichtum beschert. Der CD Two ist jedoch kein Schöntöner, sondern ein hochmusikalischer Liebhaber.
Im Vergleich zeigt sich das Profil umso deutlicher. ... während der AUDIA FLIGHT bei aller Sauberkeit und Klarheit die Poesie der Töne im Blick hat, dem Zuhörer zuzwinkert und ihn umgarnt.
Gar nicht so einfach, sich dem Zauber dieser Leichten Muse kritisch zu erwehren und sich zu erinnern, dass hier keine verführerische Nymphe, sondern ein technisches Gerät musiziert. Sei´s drum! Ein exzellenter Player ist AUDIA FLIGHTs CD Two allemal, und sein Verwöhnaroma ist uns hervorragend bekommen.

Auch der kleinere CD-Spieler aus dem Hause AUDIA FLIGHT besticht durch seine leichtfüßige, exakte Gangart. Das puristisch ausgelegte, technisch aufwändige und vorbildlich verarbeitete Gerät präsentiert Musik in all ihrer Vielschichtigkeit und Anmut. Es vertritt die besonders schöne Stimme im Chor der besten Player der Preisklasse.

 

Marius Donadello in HIFI TEST 1/2006:

....umgarnen die Neulinge den Interessenten ab dem ersten Takt in einer Weise, die große Neugier und Symphatie weckt. Dabei bewegen sich sowohl CD-Spieler als auch Verstärker von gegensätzlichen Ausgangspunkten auf die klangliche Mitte zu, im Vergleich zu den jeweiligen hauseigenen höheren Modellen. Der FLIGHT CD Two legt von Anfang an sehr temperamentvoll los, arbeitet hervorragend dynamische und räumliche Informationen heraus und präsentiert die Musik weitgehend aus einem Guss. ... Das Niveau des Jammerns in der Einspielzeit ist sehr hoch. Mit der Zeit verlieren sich die Kühle und Pieksigkeit vollends, dynamisch und räumlich legt der FLIGHT CD Two natürlich auch nochmal ordentlich zu, die Transparenz des Geschehens steigert sich bis zur Offenbarung in dieser Preisklasse. ... Eins jedenfalls indiskutabel: Das Klangniveau von FLIGHT CD Two und FLIGHT Two ist so hoch angesiedelt, dass man sich wundert, welche Konkurrenz AUDIA den FLIGHT Ones beschert hat. CD-Spieler und Verstärker haben das Zeug zum Gassenhauer, ihnen beide Ohren zu schenken, hinterlässt weder weitere Fragen noch Wünsche. Also schenke man diesen herausragenden Spaßmaschinen ruhigen Gewissens sein Herz.
Fazit
Schon wieder: AUDIA vereint im FLIGHT CD Two und im FLIGHT Two Stil, beispielhafte Verarbeitung sowie immens viel Musikspaß für vergleichsweise wenig Geld - und das eindrucksvoller denn je.

 

Rolf Linden-Brüning in HEF 56/Mai 2006 zum CD Two:

...Wie eingangs erwähnt ist der "Two" durchgängig symmetrisch aufgebaut. Die Signalverarbeitung geschieht vom Wandler bis zu den Ausgängen tatsächlich vollsymmetrisch. Auf eine mehr als ausreichende Stromversorgung wurde offensichtlich großen Wert gelegt, ohne daß die in dieser Hinsicht nahezu perfekte Ausstattung des "One" erreicht werden konnte. Ansonsten gibt es durchaus große Ähnlichkeiten bei den Geschwistern. So entspricht das D/A-Board des Kleineren in etwa dem des großen Bruders und die digitale Datenverarbeitung ist genau wie beim "One" von der analogen Signalaufbereitung getrennt.
Auch um das Laufwerk hat man sich besonders bemüht. Es ruht auf einer massiven, schwingungsarmen Mechanismuskonstruktion. Gute Voraussetzungen für störungsfreie Datenübermittlung.
Bei soviel Vorschußlorbeeren, den exzellenten technischen Grundlagen und der gebotenen Verarbeitungsqualität konnte man einiges erwarten. Und, soviel sei schon vorausgeschickt, ich wurde nicht enttäuscht.
.....Es fällt auf, daß der "Two" etwas vom musikalischen Fluß versteht und die Musik eher kompakt, nie in sich zerrissen wiedergibt. Es gibt sicherlich schnellere, spektakulärere, unten herum straffer spielende Kontrahenten. Der AUDIA allerdings besticht durch Ausgewogenheit, hält das , wie ich meine, richtige Tempo und ist, um Mißverständnissen vorzubeugen, dynamisch absolut im Soll. ... Es ist eindeutig eine Stärke dieses Players, daß er das Klangbild - bei aller räumlichen Präsenz - nie auseinanderreißt.
Einen Player gab es, der den Two hörbar in die Schranken verwies - und das war sein Bruder One, den ich nur kurz hören konnte, aber der mich aufgrund seiner stoischen Ruhe und seines absolut "analogen" Klangbildes spontan begeistert hat. Dennoch, zwischen beiden liegen keine Welten. Auch hier muss die Preis-Gegenwertrelation gesehen werden und es zählt der übliche Grundsatz, daß für zunehmende Perfektion deutlich mehr bezahlt werden muß. Ich wette, mit dem AUDIA (CD) Two können Sie auch in dieser Hinsicht gut leben.
Fazit: Für den zu zahlenden Betrag bekommen Sie einen reellen Gegenwert. Betrachtet man die gebotene Qualität in Sachen Verarbeitung und musikalischer Wiedergabe, haben Sie, wenn Sie Ihren endgültigen Player suchen, vielleicht sogar ein Schnäppchen gemacht.

 

Helmut Rohrwild in Hifi & Records 4/2006 zum CD Two:

CD-Player gehören eigentlich nicht zu den Objekten meiner HIfi-Begierden, doch auf den AUDIA CD Two war ich nach dem Test des CD One (hifi & records 3/2004) neugierig. Spannend war vor allem die Frage, ob und wie sich die vollzogene Abspeckkur auf seine klanglichen Fähigkeiten auswirken würde.
Den Begriff Abspeckkur kann man ruhig wörtlich nehmen, denn der CD Two ist stattliche neun Kilo leichter als der CD One. ... Nur der Wechsel vom Toplader- auf ein Schubladenlaufwerk kann nicht die Ursache sein. Ein kleinerer Netztrafo trägt sicher auch seinen Teil dazu bei. Zudem fehlt die Baugruppe für den Betrieb als Wandler für externe Zuspieler. ... Das analoge Ausgangssignal steht symmetrisch und unsymmetrisch zur Verfügung, das digitale Signal kann an einer Cinchbuchse abgegriffen werden. ... Für das Philips-Laufwerk VAU1210/65 hat man sich wegen seiner klanglichen Eigenschaften entschieden. Es wird fest im Gehäuse verankert, um externe Einflüsse möglichst fern zu halten, somit Jitterstörungen zu minimieren, deren Reste von einer Antijitterschaltung eleminiert werden. Der digitale Datenstrom wird vor der Wandlung auf 192 Kilohertz / 24 Bit hochgerechnet. Das analoge Signal übernimmt eine vollsymmetrische Class A-Ausgangsstufe, die Audia-üblich mit Strom-Gegenkopplung arbeitet. Ein Trafo versorgt die Digitalabteilung (der "One" hatte hier zwei Trafos), ein zweiter die analoge Sektion. Das ist geschicktes Downsizing und lässt hoffen, dass sich die klanglichen Einbußen in Grenzen halten. Eine metallene Fernbedienung und ein geschirmtes Netzkabel von sehr guter Qualität liegen bei...
...Der CD Two lässt bei dieser spannenden, schwungvollen Musik nichts, aber auch gar nichts vermissen. Ein starker Auftritt. Wie der CD One hat auch der Two eine "richtige" Grunddiktion, die Diskussionen analog versus digital gegenstandslos macht.
AUDIA bleibt sich also treu, setzt konsequent auf die zweikanalige Musikwiedergabe und liefert (noch) einen Spieler ab, der einen mit der CD versöhnt. Grundsolide gebaut und mit stimmigem Klangbild ohne "Digitalitis" rechtfertigt der CD Two seinen Preis problemlos.

 

 

 AUDIA FLIGHT CD THREE

Endlich ist es soweit: die AUDIA FLIGHT THREE Serie bildet fortan den Einstieg in die Klangphilosophie des italienischen Herstellers.
Die Produkte des italienischen Herstellers AUDIA FLIGHT haben in den letzten Jahren weltweit großes Ansehen gewonnen und für Furore gesorgt. Nachdem vor wenigen Monaten die klassische Produktlinie mit dem aufwändig konstruierten Phonoverstärker AUDIA FLIGHT Phono abgerundet wurde, stehen die Produkte der FLIGHT Three Serie für AUDIA FLIGHTs Einstiegslinie, die typische Designelemente der Serie Two aufnimmt (10mm starke, an den Seiten angewinkelte Aluminiumfrontplatte, große Displays etc.).
Leider liegen zum FLIGHT CD Three CD-Player, der im Mai 2009 zur HighEnd München fertiggestellt sein soll, noch keine detaillierten Informationen vor.

 

 

 AUDIA FLIGHT ONE

2 x 100 Watt / 8 Ohm
Dieser Verstärker hat das Zeug zum Bestseller! Überzeugend der vorbildliche Aufbau, aufwändige Lautstärkeregelung, hochwertige intelligente Fernbedienung und bereits vorbereitet, vom 2-Kanalverstärker zur Schaltzentrale eines 5-Kanalsystems zu mutieren!

26 kg Lebendgewicht, Doppelmono-Aufbau, beherzte Stromaufbereitung aller Orten und ein vorbildliches Bedienkonzept lassen den Puls eines jeden Audiophilen schneller rasen.

Im Vergleich zu dem von uns ebenfalls sehr geschätzten RED ROSE MUSIC PASSION spielt der FLIGHT ONE nicht ganz so zackig und druckvoll, tritt dafür aber mit größerer Autorität und Gelassenheit auf, entwickelt eine unvergleichliche Stimmwiedergabe und leuchtet den Raum vor allem in der Tiefe deutlich weiter aus als der PASSION.

 

Helmut Rohrwild, den wir schon im Zusammenhang mit einer Besprechung des PASSION zitiert haben, schreibt zum FLIGHT ONE in hifi&records 3/2003:

"Der FLIGHT ONE setzt hingegen auf kraftvolle Eleganz, die seinem Spiel einen schmeichlerischen Touch verleiht, ihn mehr `gentlemanlike`erscheinen lässt - und er behält immer die Übersicht.
Dieser Vollverstärker protzt nicht mit seinen Muskelpaketen, die er ganz zweifellos hat. Er setzt sie immer zielgerichtet ein und schafft es, Emotionen und Stimmungen zu vermitteln. Ein elegantes und dennoch kraftvolles Klangbild ist das Ergebnis.
FAZIT: .......Digitaler Bedienungskomfort satt, ein Klang zum Schwelgen und eine Verarbeitung, die mindestens noch die nächste Generation überdauert. Denken Sie an Ihre Erben! Top-Vollverstärker gibt es nicht gar so viele - der AUDIA gehört eindeutig dazu!"

Auch Marius Donadello kommt in seiner Besprechung in HIFI TEST 1/2004 nicht umhin festzustellen:

"....Der FLIGHT ONE dagegen schafft mitreißende Atmosphäre, serviert jede Subtilität und scheint geradezu auf kleinste Schattierungen von Klangfarben zu lauern. ... Der ONE entfaltet einen feindynamischen Mikrokosmos, wo etliche Mitstreiter dem Geschehen hinterherhumpeln. ... Auch dieses Klangbild zeichnet der Kandidat aus Italien so detailliert, dass es eine pure Freude ist, schmeißt gleichzeitig subsonische Sequenzen in den Hörraum, als sei nichts gewesen. Der ONE ist ein Gönner in allen klanglichen Belangen, bleibt dabei dennoch tugendhaft auf dem Pfad der Neutralität.

 Fazit

Die Zeit mit dem AUDIA FLIGHT One verging wie im Flug - schön, dass sein Preis keine harte Landung verursacht, sondern vielmehr den Status als Geheimtipp unterstreicht."

Ein ausgewiesener KRELL-Fan, der uns bereits mit einer sehr persönlichen Schilderung seiner ersten Begegnung mit der AUDIA FLIGHT 50 begeistert hat, legt jetzt nach mit einem nicht weniger gelungenen Artikel zum AUDIA FLIGHT ONE. 

 

 

 AUDIA FLIGHT TWO Mk III

Der preiswerte Einstieg in die Klangwelt von AUDIA FLIGHT!

Dieser Verstärker ist der kleine Bruder des FLIGHT One.

 

Ebenfalls mit einer Betriebsleistung von 2 x 100 Watt / 8 Ohm ist der FLIGHT Two als reiner Stereo- verstärker konzipiert. Auch dieser Verstärker - mit immerhin 20 kg nicht gerade ein Leichtgewicht - überzeugt mit vorbildlichem Aufbau, aufwändiger Lautstärkeregelung, hochwertiger intelligenter Fernbedienung und breitbandigen Übertragungs- eigenschaften.

 

Cai Brockmann schreibt in IMAGE 68 (März/April 2006):

... Das Projekt FLIGHT Two scheint mir geglückt. Sehr sogar: Selbst an der B&W 800 D oder der Dynavox Imperial - zwei grandiose Schallwandler mit höchst unterschiedlichen Charakteren, und beide sicherlich ein paar Nummern zu groß - macht der vergleichsweise preisgünstige Kandidat eine mehr als passable Figur. Die leistungs- und kontrollhungrige B&W zum Beispiel lässt sich vom FLIGHT Two bereitwillig zu einem großzügigen, erstaunlich trockenen und fließenden Klangbild überreden. Auch sind mit dem AUDIA durchaus beeindruckende Pegel und heftige Dynamikattacken ohne Zickigkeiten möglich, was in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich ist. Sicher kann es mit der gnadenlosen Diamant-Diva noch ein beträchtliches Stück rücksichtsloser klingen, doch dann reden wir auch über völlig andere Summen für die Elektronik.

An den sensationellen großen Dynavox kann sich der FLIGHT Two von einer ganz anderen Seite zeigen. Wir beleuchten quasi die andere Seite der Kraft, wo pures Muskelspiel nichts, feinstmotorische Kompetenz hingegen alles ist. An einem 100-db-Lautsprecher ist ein Verstärker dieses Leistungskalibers nämlich nichts anderes als die berühmte Kanone, die auf Spatzen zielt.

Gleichwohl zieht sich der AUDIA tadellos aus der Affäre, klingt weder technisch hart noch überfett, wirkt weder beengt noch träumerisch-ätherisch, sondern gesund und rund. Okay, auch ein bisschen schlank vielleicht, aber keinesfalls zu mager. Und schnell ist er, zerfasert nicht, franst nicht aus, sondern hält die Musik bei allem Raumgefühl zusammen. Zudem rauscht und brummt er nicht und lässt sich sogar in untersten Lautstärkeregionen noch gefühlvoll regeln. Diese Performance darf an einem derart extremen Schallwandler als glatte Auszeichnung verstanden werden.

Am allerwohlsten jedoch fühlt sich der FLIGHT Two an wirklich passenden Lautsprechern, die sich dem klassischen HighEnd-Ideal verschrieben haben, also von vornherein einen kräftigen, unbeirrbaren Verstärker erwarten (und daher zur Feinabstimmung auch lieber auf einen vierten Resonanzsaugkreis setzen als irgendwelche nichtlineare Freiheiten beim Amplitudengang im schalltoten Raum zu akzeptieren). Man bewege sich bei der Lautsprecherwahl um realistische 84 bis 90 Dezibel herum, dann ist der AUDIA in seinem Element.

... Auch die versprochene Breitbandigkeit löst er hier hörbar ein: Verschleifungen oder Unsauberkeiten sind Fremdwörter für den rasanten Galan, er spricht aufs Feinste artikuliert und sonor. Und an den Frequenzextremen? Da steigt der FLIGHT Two blitzartig und trittsicher bis in tiefste Tiefen hinab und lässt kristalline Strukturen selbst in allerhöchsten Lagen auch kristallin erscheinen. Er spielt weder bissig noch "samtweich", sondern einfach richtig, nämlich mit korrekter Attacke und deutlichem, unverschliffenem Nachdruck, wovon logischerweise auch die Klangfarben profitieren. Überhaupt schafft es der AUDIA, sich in puncto tonaler Leuchtkraft höchsten Respekt zu verschaffen: Zwischen abgründiger Schwärze und glitzerndem Glanz erfreut der AUDIA mit einer delikaten Tonalität, die gelegentlich an gut abgestimmte Röhrendesigns erinnert und mit eleganter Geste auch auf die großen AUDIA-Geschwister verweist.

Die unbeirrbare Klarheit des offensichtlich auf den Punkt abgestimmten Verstärkers ist jedenfalls frappierend - und glücklicherweise nicht von der hyperanalytischen, fanatisch hell abgestimmten Sorte, die einen über kurz oder lang von der Musik wegführt und sich ausschließlich irgendwelchen Details widmet. Nein, der FLIGHT Two reiht sich mit seinen fein ausbalancierten tonalen und dynamischen Qualitäten in eine stringente Linie mit anderen, zumeist breitbandigen Verstärkern ein. Hat da jemand SPECTRAL gesagt? So ganz weit hergeholt erscheint mir dieser Vergleich nach ein paar Wochen intensiver Testerei nicht.

.... wo Kraft und Glanz im Tresor zusammentreffen, wo ein feines phasenmarkiertes Netzkabel serienmäßig ist und der Preis trotz überragender Qualitäten überschaubar bleibt, da ist kaum Raum zum Meckern. Scusi! Es liegt nun an Ihnen, verehrte Leser, die verführerische italienische Alternative selbst zu entdecken.

 

Marius Donadello in HIFI TEST 1/2006:

....Das gleiche Bild liefert der Verstärker. Anfangs schon sehr quirlig, gewinnt er vor allem an Souveränität, Ausgewogenheit und Durchlässigkeit. Die klangliche Note des FLIGHT Two bleibt allerdings immer ein wenig anders als die seines Bruders, der Neue geht beherzter zu Werke. Während der FLIG

HT One Züge eines röhrentypischen Klangbildes aufweist, spielt der FLIGHT Two spritziger, auch einen Tick weniger gelassen. Aber: hinsichtlich der Ruhe geht es um Nuancen, im Falle des energischer wirkenden, involvierter erscheinenden Spielens handelt es sich um deutlichere Unterschiede - positive. Man darf mutmaßen, dass dem Hörempfinden vieler Musikfreunde die Art des FLIGHT Two mindestens ebenso gefallen wird, wie die Performance des Großen. Eins jedenfalls indiskutabel: Das Klangniveau von FLIGHT CD Two und FLIGHT Two ist so hoch angesiedelt, dass man sich wundert, welche Konkurrenz AUDIA den FLIGHT Ones beschert hat. CD-Spieler und Verstärker haben das Zeug zum Gassenhauer, ihnen beide Ohren zu schenken, hinterlässt weder weitere Fragen noch Wünsche. Also schenke man diesen herausragenden Spaßmaschinen ruhigen Gewissens sein Herz.

 Fazit

Schon wieder: AUDIA vereint im FLIGHT CD Two und im FLIGHT Two Stil, beispielhafte Verarbeitung sowie immens viel Musikspaß für vergleichsweise wenig Geld - und das eindrucksvoller denn je.

 

 

 AUDIA FLIGHT THREE

Endlich ist es soweit: die AUDIA FLIGHT THREE Serie bildet fortan den Einstieg in die Klangphilosophie des italienischen Herstellers.

Die Produkte des italienischen Herstellers AUDIA FLIGHT haben in den letzten Jahren weltweit großes Ansehen gewonnen und für Furore gesorgt. Nachdem vor wenigen Monaten die klassische Produktlinie mit dem aufwändig konstruierten Phonoverstärker AUDIA FLIGHT Phono abgerundet wurde, stehen die Produkte der FLIGHT Three Serie für AUDIA FLIGHTs Einstiegslinie, die typische Designelemente der Serie Two aufnimmt (10mm starke, an den Seiten angewinkelte Aluminiumfrontplatte, große Displays etc.).

Der Verstärker ist strikt kanalgetrennt aufgebaut, bietet 2 x 75 W / 8 Ohm, verfügt über 1 symmetrischen und 4 unsymmetrische Eingänge, symm. und unsymm. Ausgänge, einen Rec und einen Pre Out, einen Kopfhörerausgang und kann optional mit einer MM/MC-Platine bestückt werden.

 

Zum FLIGHT CD Three CD-Player lagen zum Redaktionsschluss für diese Ausgabe des ars!Magazins noch keine detaillierten Informationen vor.

 

Marius Donadello in av Magazin 4/2009:

Das Warten hat ein Ende: Alle, die Audia kennen, waren auf den lang angekündigten Flight Three gespannt wie der sprichwörtliche Flitzebogen. Der Logik des Produktportfolios folgend, sollte Flight Three der Vollverstärker einer neuen Einstiegsserie sein, die im Falle Audia traditionell für echte Überraschungen sorgen. ...... Diese machen, obwohl technische Verfeinerungen sukzessive in die älteren Entwicklungen einflossen, den großen Komponenten in erstaunlich weitreichendem Maße hauseigene Konkurrenz, zumindest eingedenk ihres vergleichsweise niedrigen Preises. In München stellte Audia nun also nach annähernd zwei Jahren Entwicklungszeit den Vollverstärker Flight Three vor, ein passender CD-Spieler wird noch für dieses Jahr erwartet. Dieser neue, preislich deutlich unterhalb von Flight Two positionierte Verstärker wirft die Frage auf, inwiefern das sehr seriöse Qualitätsverständnis von Audia zu einem Preis von 2.250 Euro realisiert werden kann; besagte Attraktivität der größeren integrierten Flights lässt den Dreier unter dem Erwartungsdruck antreten, abermals als Knüller in Sachen Preisleistung angesehen werden zu können. Ach ja: So ganz en passant, mehr hinter vorgehaltener Hand, verlautete Marzi auch, man habe eine entscheidende Neuerung im Schaltungsdesign, die mehr Entwicklungsaufwand als das eigentliche Gerätekonzept erfordert habe, erstmalig im Flight Three realisiert. Nun will ich gar nicht darüber spekulieren, was da noch in den Startlöchern stehen mag, eins ist allerdings klar: Marzi und Nardini sind zurückhaltend und bescheiden, wenn es um ihre Produkte geht. Sie sind keine Freunde großen Aufhebens und passgerechter Marketing-Stories.

 

 Die dritte Evolutionsstufe

Leider lassen sich die beiden Audia-Masterminds genauso wenig gern allzu tief in die Karten schauen, wie sie große Worte um die Performance ihrer Geräte machen, daher ist über jene Innovation im Layout der Verstärkerzüge schlicht nichts bekannt – klar ist lediglich, dass es bei Flight Three um weit mehr als neue Einstiegskomponenten und dementsprechende Technologie-Adaption geht. Einige essentielle technische Merkmale hat der Flight Three freilich mit seinen größeren Brüdern gemeinsam. Da wäre zunächst das wesentliche Charakteristikum aller Audia-Elektronik, die Idee, welche gewissermaßen seinerzeit den Grundstein für die Anfänge der Unternehmung bildete: Eine Verstärkerschaltung mit Stromgegenkopplung. Im Gegensatz zur üblichen Spannungsgegenkopplung büßt ein solcher Aufbau bei sehr hohen Frequenzen nicht an Verstärkungsleistung ein, in der Tat zeichnen sich Audia-Verstärker stets durch hohe Bandbreite aus, der Übertragungsbereich des Flight Three reicht bei maximal minus drei Dezibel Abweichung bis zu 450 Kilohertz hinauf – ein Wert, der zwar keinen Rekord markiert, allerdings für eine Komponente dieser Preisklasse alles andere als alltäglich ist.

 

Ähnliches gilt für die so genannte Slew Rate, die maximale Anstiegs- und Abfallgeschwindigkeit der Ausgangsspannung eines Verstärkers, welche die Flankensteilheit bei einem vollaussteuernden Rechtecksignal beschreibt. Einfacher gesagt gibt die Slew Rate darüber Auskunft, wie viel Spannung innerhalb eines Zeitintervalls am Ausgang generiert und wieder „abgebaut“ werden kann, wobei Reaktionsgeschwindigkeit und Frequenzumfang zusammenhängen: Eine hohe Bandbreite ist Voraussetzung für hohe Anstiegsraten. Mit achtzig Volt pro Mikrosekunde bewegt sich der Flight Three allemal auch bei diesem klanglich vitalen Kriterium auf der sicheren Seite.

 

Wiederum Audia-typisch ist die außerordentlich üppige Dimensionierung der Spannungsversorgung, allein die Steuerelektronik des Flight Three wird von einem eigenen 15VA-Trafo gespeist. Selbstredend ist die Logiksteuerung von den analogen Verstärkersektionen elektrisch unabhängig, befehligt diese mittels einer Verbindung via Photokoppler. Für die Speisung von acht stabilisierten Spannungsversorgungskreisen zeichnet ein 400VA-Ringkerntransformator verantwortlich, die Verstärkerstufen sind als Doppel-Mono-Aufbau ausgelegt. Zwischen den fünf Eingängen schalten gekapselte Relais um, die Lautstärkeregelung übernimmt das berühmte blaue ALPS-Potentiometer – bisher sieht das alles nicht nach allzu großer Kompromissbereitschaft aus.

 

 Dem Namen verpflichtet

Ebenso sehr wie auf bestimmte Konstruktionsmerkmale haben Marzi und Nardini stets auf außergewöhnliche Verarbeitungsqualität und ein unverwechselbares, wenn auch innerhalb einzelner Modelle leicht modifiziertes Gesicht ihrer Marke großen Wert gelegt. Angepasst an seine im Vergleich zum Flight Two etwas geringere Höhe verzichtet Audia bei der Frontplatte des Flight Three auf schlank machende Formgebung, nur an den Seiten läuft die aus fünfzehn Millimeter starkem Aluminium hergestellte Blende schräg aus. Dadurch wirkt der Flight Three auf den ersten Blick etwas sachlicher, zugleich jedoch auch stringenter. Erfreulicherweise waren Schnörkel nie ein Thema innerhalb des stilsicheren Designs der italienischen Edelmarke und der Flight Three verkörpert mehr noch als seine Brüder moderne, reduzierte Ästhetik voller schlichter Eleganz.

 

Traditionsgemäß wird das Audia-Logo links in die Front gelasert, hinter diesem Ausschnitt befindet sich eine blaue LED, welche die Betriebszustände signalisiert. Der große, weich und absolut präzise laufende Lautstärkeregler, die Füße und sogar das Gehäuse der Fernbedienung werden ebenfalls aus Aluminium gefertigt – da müsste sich manch andere preislich vergleichbare Komponente eigentlich besser verstecken.

 

Wie gehabt ist auch der Flight Three in zwei fein gebürsteten Aluminium-Ausführungen erhältlich: Mattschwarz wie die Nacht und Silkskin, diese besonders aufwändige Oberflächenbehandlung verleiht dem Aluminium einen dezent seidigen Schimmer. Offensichtlich können sie nicht anders: Was den Namen Audia trägt, muss nach Audia aussehen und da muss auch Audia drin stecken – Recht so! Technisch ist zwar manches eine Nummer kleiner, doch darüber hinaus sind kaum weitere Konzessionen an die Kalkulation zu finden.

 

Um es kurz zu machen: Ausstattungsseitig spart sich der Flight Three im Vergleich zum Flight Two lediglich ein paar erweiterte Funktionen wie beispielsweise eine Pegelanpassung für die Eingänge. Die Namen der Eingänge sind bis zu einer Länge von sieben Zeichen frei definierbar, alle Bedienoperationen und Zustände werden über ein großes, blaues Vakuumfluoreszenz-Display angezeigt, das in acht Stufen gedimmt und abgeschaltet werden kann. Für Musikfreunde, die auch Surround-Systeme mögen, bietet der Flight Three die Möglichkeit, einen seiner vier RCA-Eingänge als „Direct Bypass“ zu definieren, Signale einer AV-Vorstufe werden dann direkt in die Endstufen geleitet. Auf diese Weise lässt sich der Audia bequem als Vollverstärker der Stereo-Kette und als Endstufe für die Frontkanäle eines Mehrkanal-Systems nutzen.

 

Erstmalig spendierte Audia einem ihrer Vollverstärker einen Kopfhörerausgang, neben der frontseitigen Klinkenbuchse befindet sich ein Taster für die Stummschaltung der Lautsprecherausgänge. Im täglichen Umgang gefällt der Flight Three mit Details wie der sehr feinfühligen Abstufung der Mute-Funktion, die nach erneutem Freischalten der Ausgänge nicht etwa auf einen Standardwert, sondern langsam auf die vorher eingestellte Lautstärke hochfährt.

 

Optional ist darüber hinaus ein für MM- und MC-Tonabnehmersysteme geeignetes Phonomodul erhältlich, das für Moving Magnet siebzehn und für Moving Coil achtzehn Abschlusswerte anbietet, die über DIP-Schalter eingestellt werden können. Werksseitig ist der Flight Three für MC auf 100 Ohm gesetzt, mit möglichen Abschlüssen von sieben bis 1.450 Ohm respektive fünfzig bis 1.800 Pikofarad für MM dürften so ziemlich alle Tonabnehmer mit ihren Lieblingswerten betrieben werden können.

 

 L'arte dell'Audia

Geduld wurde im Fall Audia immer gefordert und belohnt: Bis die Maschinen endlich ihr volles Klangpotenzial offenbarten, durften Zuhörer Zeugen einer locker einhundert Betriebsstunden dauernden, interessanten Entfaltung werden – trotz fünfzig Stunden Einspielzeit im Werk. Auf diese Prozedur gefasst waren die Erwartungen an das frisch ausgepackte Gerät relativ gering, denn früher zeigte sich zwar auch anfangs das große Potenzial der Elektronik, aber sie spielte fabrikneu nicht wirklich gut. Große Überraschung: Das hat sich geändert! Vom Start weg legt der Flight Three sehr gelöst, ungemein energisch und frei drauf los, gerade so, als wolle er demonstrieren, dass es nun auch sofort richtig zackig zur Sache geht. Eins fällt klanglich insbesondere sofort auf während Groove Salad läuft: Da grummeln, grollen und schieben so tiefschwarze, druckvolle Bässe, wie sie eigentlich ein so kleiner Vollverstärker nicht herausschleudern können dürfte. Eine Klangentwicklung während der ersten mindestens einhundert Stunden nach Werkeinspielen vollzieht sich indes auch beim Flight Three in allen Disziplinen, allerdings nicht in so gravierendem Maß, das wäre bei einem solch furiosen Antritt auch wirklich zu viel verlangt. Vor den abschließenden Hörtests hatte der Audia an die zweihundert Stunden Betrieb mit Musiksignal hinter sich, Repeat-Funktion und Internetradio sei dank.

Besonders im Tieftonbereich öffnen sich danach die Klangfarben noch weiter, die Palette dynamischer Abstufungen wird breiter; anfänglich klang der eine oder andere Bass ein wenig zu knorrig, leicht verspannt - diese Tendenz löst sich aber in Luft auf und macht Platz für noch mehr unverschämt potenten, gleichsam lässig federnden Bassdruck. Ebenso mühelos und unabhängig von der Lautstärke vermittelt der Flight Three einen in allen Dimensionen auffällig weitläufigen, jedoch nie gekünstelt aufgeblähten Raumeindruck, innerhalb dessen auch die Proportionen stimmen.

 

Dazu beweist der Dreier herausragendes Auflösungsvermögen und feindynamische Akribie, auch bei der Sonate in B-Moll von Frédéric Chopin, gespielt von Stefan Lindgren auf dem mal wieder exzellent produzierten Opus 3-Sampler „The Best of Audiophile Classics“, wobei die liebevolle Detailarbeit immer harmonisch in ein völlig schlüssiges, sehr spannungsgeladenes Ganzes eingewoben fließt. Kennzeichnend für sehr hochwertige Komponenten entzieht sich das Klangbild insgesamt typischen, polarisierenden Etiketten; ganz nüchtern gesagt klingt der Audia Flight Three einfach wie sehr breitbandige, sehr schnelle Elektronik mit ziemlich großen Leistungsreserven. Dennoch komme ich nicht umhin, auch die wonnevolle Differenzierung von Klangfarben hervorzuheben, ein so reichhaltiges Mitteltonspektrum entfalten beileibe nicht alle Verstärker ohne eine eigene Kolorierung ins Spiel zu bringen.

 

Schließlich dürfen zwei andere Aspekte keinesfalls unerwähnt bleiben, erstens: Die Qualität des Kopfhörerausgangs gestattet sogar, selbst einem Sennheiser HD 800 immerhin ein ganzes Stück weit klanglich auf die Spur zukommen, obgleich sie natürlich diesen Referenz-Kopfhörer legitimerweise nicht auszureizen vermag. Und zweitens: Zwischendurch haben sich auch unerwartet viele schwarze Scheiben gedreht, denn das Phonomodul des Flight Three ließe sich als dessen eigentliche Sensation bezeichnen, wäre nicht die zu diesem Preis überragende Klangqualität des ganzen Verstärkers derart spektakulär.

 

Für so einen außerordentlich großen Wurf mitten ins Schwarze gibt`s nur ein angemessenes Fazit, gestatten Sie mir deshalb die ungewohnt saloppe Ausdrucksweise: Das Teil ist wirklich der Hammer! Gratulazione!

 

Audia schafft es, auch für rund 2.200 Euro einen Verstärker auf die Beine zu stellen, der des renommierten Namens würdig ist. Das Design des hervorragend verarbeiteten Flight Three gefällt mit schnörkelloser, stilsicherer Eleganz. Auch die Serienausstattung mit Kopfhörerausgang, Monitoreingang und Direct Bypass lässt keine Wünsche an einen Stereo-Vollverstärker offen. Und wo „Audia“ drauf steht, ist auch Audia drin: Der Flight Three ist klanglich ein Kracher. Kennzeichnend für sehr hochwertige Komponenten entzieht sich seine Performance polarisierenden Etiketten; er macht nichts falsch, fügt nichts hinzu und lässt sehr wenig weg. Der Dreier verwöhnt mit Agilität, Leichtigkeit und ruhiger, souveräner Autorität; spielt völlig frei und durchlässig. Darüber hinaus zeichnet sich der Flight Three durch hervorragende Differenzierung von Klangfarben und weit ausgedehnte, richtig proportionierte Raumdarstellung aus. Die Wiedergabe des Bassbereichs ist außergewöhnlich tiefreichend, substanziell und geradezu bedingungslos kontrolliert; das so etwas ein kleiner Vollverstärker - auch an größeren Lautsprechern mit durchschnittlichem Wirkungsgrad - vollbringt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Das optionale Phonomodul ist zum Preis von 325 Euro klanglich eine weitere Sensation des Audia.

 

 Flight, die Dritte: Bulls Eye!

„... Der Flight Three ist klanglich ein Kracher. Kennzeichnend für sehr hochwertige Komponenten entzieht sich seine Performance polarisierenden Etiketten; er macht nichts falsch, fügt nichts hinzu und lässt sehr wenig weg. Der Dreier verwöhnt mit Agilität, Leichtigkeit und ruhiger, souveräner Autorität; spielt völlig frei und durchlässig. Darüber hinaus zeichnet sich der Flight Three durch hervorragende Differenzierung von Klangfarben und weit ausgedehnte, richtig proportionierte Raumdarstellung aus. Die Wiedergabe des Bassbereichs ist außergewöhnlich tiefreichend, substanziell und geradezu bedingungslos kontrolliert ...“

 

 

 AUDIA FLIGHT PRE MK III

Hier kommt etwas ganz Leckeres!
Der FLGHT PRE ist eigentlich schon in der zweiten Generation unterwegs mit einem völlig neuen Schaltungs- und Platinenlayout. Der aktuelle PRE hat mit der noch auf der AUDIA-Website oder im Prospekt abgebildeten Version bis auf eine fast identische Netzversorgung und das unveränderte Gehäuse nichts mehr gemein.


Unüberhörbar ist neben den nach wie vor feingeistigen und wunderbar auflösenden und räumlich darstellenden Meriten eine deutlich stärkere Hinwendung zum Musizieren auf den Punkt, rhythmischem Fluß und entsprechendem Punch - wenn gefordert!


Bestens verarbeitet runden die komplette Ausstattung, vollsymmetrische Signalverarbeitung, aufwändigste Lautstärkeregelung und eine hochwertige intelligente Fernbedienung das Bild dieser gelungenen Weiterentwicklung ab.

Übrigens: die neue MK III-Version unterscheidet sich deutlich von der Vorgängerin.
Ein völlig neu gestaltetes Netzteil, das über ein separates Metallgehäuse zusätzlich geschirmt ist, sorgt in Verbindung mit völlig neuen MCF-Modulen für einen um 20dB verbesserten Rauschspannungsabstand.

 

 

 

 

 

 

Marco Kolks im HÖRERLEBNISFORUM 47:

"Diese ganzheitliche Art der Reproduktion von Musik verbietet für mich eine analytisch mikroide Beschreibung. Ich werde stets, konzentriere ich mich auf ein Detail, zum Ganzen zurückgeführt. Dennoch ist da nichts Statisches, verkleinertes oder wenig Akzentuiertes. Die AUDIA-Kombination zeichnet Einzelinstrumente sehr wohl präzise nach. ... Die Musik findet zwischen, neben, hinter und vor den Lautsprechern statt. Die Räumlichkeit ist tadellos. ... und machen einer breiten und extrem tiefen Abbildung Platz, die Stimmen, Instrumente oder leise Geräusche plastisch in meinen Hörraum transportiert. Dabei wirkt das Klanggeschehen stets ansprechend unaufdringlich. Fazit: Vor- und Endstufe (FLIGHT 100) von AUDIA vereinigen in sich feine glänzende Wärme und glasklare frische Analytik, Spielfreude, Klangfarben und vor allem Musikalität. Insofern gehören sie für mich zum Feinsten, was man derzeit für viel Geld in Sachen Transistorelektronik kaufen kann. Und als bekennender Freak echter Verstärkerboliden habe ich mehr als nur einmal völlig begeistert gedacht: Nimm 2 - und dann wird audiophiles Naschen so richtig gesund."

 

Holger Barske in der STEREO 7/2004:

"Hier wird fair kalkuliert: Nicht nur, dass der FLIGHT PRE (wie die anderen (AUDIA-)Geräte auch) in einer stabilen, dem exquisiten Finish und satten Materialeinsatz angemessenen Holzkiste geliefert wird - er ist auch prall ausgestattet und klingt hervorragend. Im Raum weit, aber nicht übertrieben ausladend, dynamisch, aber nicht zu trocken - das macht schlicht Musik."

 

Marius Donadello gelangt in der HIFI TEST 2/05 nach akribischer Schilderung der quälend langen Einspielphase von FLIGHT 50 und FLIGHT PRE zu folgendem Schluß:

... die AUDIA-Elektronik vollbringt in Sachen Timing, Auflösung, Feindynamik, Klangfarben und allem, was man sonst einzeln anführen könnte, schlicht Großartiges! ... Die Elektronik hat kaum besondere Stärken. Zunächst erscheint ihr rhythmisches "Gespür", das Talent, Melodiebögen aus dem komplexen Ganzen herauszuschälen, ohne sie aus dem Kontext zu reißen, eine solche besondere Stärke zu sein. Und diese ungewöhnlich großzügige Raumabbildung, die Greifbarkeit einzelner Instrumente, die Luft um sie herum, die Atmosphäre von einer solchen Unmittelbarkeit und Plausibilität, dass keine Fragen aufkommen.. Mit der Zeit wird jedoch klar, dass sie ebenso begeisterte Urteile in allen übrigen Disziplinen verdient, je nachdem auf welchen klanglichen Aspekt man sich gerade konzentriert. Die FLIGHT PRE spielt enorm fein, flink und ehrlich, die FLIGHT 50 tut desgleichen und hat in jeder Situation mehr als genug Kraft, um durchschnittlich wirkungsgradstarke Schallwandler bestens zu kontrollieren. Hinsichtlich ihrer Kraftentfaltung ist sie manch Leistungsboliden gegenüber klar im Vorteil, denn die "Kleine" mobilisiert ihre Ströme wirklich blitzschnell, gibt Impulsspitzen ansatzlos an die Membrane weiter, so dass Orchestereinsätze zusammenzucken lassen. Trotz dieser ausgewogenen Qualitäten lässt sich einfach sagen, was an der Kombination am meisten Spaß macht: Sie dirigiert ihre Zuhörer mühelos immer wieder zur Musik zurück, Klanggeschehen zu isolieren und zu analysieren lässt sie einfach unnötig erscheinen, so selbstverständlich und schlüssig ist ihr Vortrag. ...

 

Helmut Rohrwild urteilt in HIFI & RECORDS 3/2005:

"... Egal mit welcher Endstufe gespielt wurde - der Eindruck einer in diesem Ausmaß selten anzutreffenden Neutralität war immer gleich: ... Dass der FLIGHT PRE sehr nachdrücklich agiert, ist gerade wegen der Neutralität nicht sofort offensichtlich. Die Kombination dieser beiden Eigenschaften gibt dem Klangbild viel Energie, ohne jemals aufdringlich zu wirken. ... Der FLIGHT PRE vermittelt diese Intensität mit einer entspannten Souveränität. Die Stimmung der einzelnen Stücke wird perfekt ausgeleuchtet und die feinen dynamischen Unterschiede eindeutig und präzise nuanciert. ... Es ist ja ein Wesensmerkmal "großer" Vorverstärker, dass sie sich nicht in den Vordergrund drängen, einer Anlage eben nicht den Stempel aufdrücken. Gegenüber der STAX war deutlich mehr Feinsinn, Spürsinn für die ganz feinen Details zu verzeichnen und ein insgesamt energiereicheres Klangbild. Der FLIGHT PRE war völlig unbeeindruckt, dass er hier ein Subwoofer-Satelliten-System mit fünf Endstufen zu treiben hatte.

 

 FAZIT

Beeindruckend! AUDIAs FLIGHT PRE und FLIGHT 100 gehören für mich ganz nach oben in die Eliteklasse. Die Vorstufe glänzt mit herausragender Neutralität und präzisem Nachdruck, die Endstufe mit Leichtfüßigkeit, Feinsinn und Kraft ohne Ende. In Verbindung mit der erstklassigen Fertigungsqualität kann dies nur zum Prädikat "preiswert" führen. Meinen Respekt und eine dicke Empfehlung."

Auf der website von www.hifi-notes.com (het nieuws 02.07.03) haben wir folgenden Text eines griechischen Endverbrauchers gefunden:

Italy rules the hifi-waves? It looks like it. From Greece we received very positive reactions from an Audia owner. We want to share his enthousiasm with you and repeat his comments in this news-section. In a few days I will also be able to publish a translation in English from a hifi-magazine in the Olympic country. As far as I understand Audia goes for Olympic Gold in Greece and I trust also in BeNeLux. An excellent replacement for us for Theta and Ayre!

Well, we start with the comments from Mr. Nikos Kamvissis:

I have just substituted the Musical Fidelity Nuvista with the AUDIA FLIGHT PRE and the initial impressions of the new preamplifier are very positive ... I believe this is a wonderful preamp and having heard the Audio Flight 100 in my system, I can also add that this is a very musical pair. Much better than the Musical Fidelity 300 and slightly better than the classic Pass Aleph 5.

 

 AUDIA FLIGHT PRE

The most common nightmare of every hi-end lover is the "upgrade path". How many times have we substituted a piece of our audio nirvana chain with a much more expensive component which is hopefully better and the total gains in musical satisfaction are small? Only with a relatively long home audition can we minimise the "upgrade risk" ... I was very lucky because the local Audia distributor gave me the opportunity to listen to this preamp for a couple of days last September, so I had a good idea of the sonic signature of the preamp and the resulting effect on my system. Musical Fidelity 'Nuvista' that I replaced, was at the time of purchase in 1998 (it was a limited edition of only 500 units, so is not available any more) nearly one third (1400 Euro) of the current list price (4100 Euro) of the Audia Flight Pre. However it is a very highly praised component in respected Hi-End magazines ('Stereophile', 'HiFI News', 'Grammophone', 'IHOS', 'Extreme Audio Video') especially when partnered with its sister power amplifier, the Nuvista 300. So what does the Audia offer that the Musical Fidelity cannot match? Two major differences are immediately heard:

 

 Transparency

It is obvious from the first few minutes that the Audia is an outstandingly transparent amplifier. It is evident in the choral passages of Missa Criola, the dense instrumental parts of Áãñõðíéá (Vigil) of Thanassis Papakonstantinou, the elaborate nuances of the voice of Cassandra Wilson in Belly of the Sun, the placement of the individual instruments in Trouble Every Day OST by the Tindersticks. It seems that all the information passing through the preamplifier is there, clearly placed in space and time, nothing is hidden or even blurred. Is it due to the constant impedance attenuation realized with low noise resistors and relays? The sealed relays of the input selector? The tolerance of the resistors and capacitors?

 

 Speed

Instantaneous response is the phrase that comes to my mind. This is not only a measure of the time to reach a dynamic climax but mainly to my view has to do with the micro dynamic fluctuations of the human voice that must be accurately portrayed. Again the Audia excels in all programs I tried, and is evident in multi layered vocal material ranging from the chorus of Missa Criolla, to the Chanticleer traditional Christmas songs and even to the duet of Dulce Pontes and Valdemar Bastos in O Primeiro Canto. Again I cannot tell for sure whether this is indicated by the extraordinary slew rate measurements (>250 V/ms) or if it is partly the result of the ultra fast diodes and the three large toroidal transformers.

In addition to the Speed and Transparency the Audia offers a continuous homogenity over the entire frequency range with no major audible peaks. Equally important to me is the portrayal of voices and strings which are less metallic than they used to be (I suspect that an update of the analog part of the DAC will correct this and that it is no fault of the amplifying components ... further on this later) and more lifelike with better depth and "breath".

As far as sound staging the image is stable and very deep with adequate dimensions. A note must also be made on the outstanding finishing (the solid block aluminum remote can be used as a weapon!) and attention to detail (oh these Italians..) All in all this is clearly a new level of performance for my system, and even better than what I was anticipating ... Bravo Audia!

 

 

 AUDIA FLIGHT 3.100

Die dreikanalige Endstufe ist mit den gleichen Endstufenmodulen wie der FLIGHT ONE bestückt und gilt als dessen perfekte Ergänzung zum 5-Kanalsystem.

Mit 3 x 100 Watt / 8 Ohm stellt Sie aber auch für jede andere, erweiterbare 2- oder Mehrkanalzentrale eine echte Alternative dar. Auch wenn der Vorstufenteil des FLIGHT ONE fehlt, besticht die 3.100 mit glaubhafter Raumabbildung, realistischer Bühne, kontrollierter Impulsfähigkeit und - trotz Schnelligkeit und Breitbandigkeit - mit echtem Charme und Emotion!

Die Verarbeitungsqualität der 3.100 ist über jeden Zweifel erhaben und angesichts des insgesamt Gebotenen beinahe ein Schnäppchen!

 

 

 AUDIA FLIGHT 50 MK IV

Der definitive Einstieg in AUDIA FLIGHTs pure Class-A Elektronik!

2 x 50 Watt / 8 Ohm rein Class-A in konsequentem Doppelmono-Aufbau!
Mit ihren nicht unbescheidenen 37 kg hat die FLIGHT 50 gerade noch rackgerechte Abmaße, steht aber in puncto Verarbeitungsqualität ihrer größeren Schwester überhaupt nicht nach. Auch in puncto Klangqualität ist die Verwandtschaft sofort zu hören. Am Ende fehlt es ein wenig an der Autorität der FLIGHT 100, auch an deren Schwärze im Baßbereich (der vielleicht auch nicht ganz so schön nachfedert). Aber aufgepasst: auch hier ist trotz angemessener Schnelligkeit und der AUDIA-typischen Breitbandigkeit der Spagat zwischen dem in der Transistorwelt technisch machbaren und einem eher röhrentypischen Klang gelungen! RESPEKT! - denn auch die FLIGHT 50 verbreitet eine wunderbare Aura, löst - wie von ihr verlangt - fein und/oder wuchtig auf, mit dem nötigen Schmelz oder der nötigen Attacke und ist in der Lage, mit vergleichsweise bescheidener Ausgangsleistung auch schwierigere Lasten zu treiben und deren Grenzbereiche auszuloten.
Übrigens: auch hier sind die Eingangsimpedanzen über ein Mäuseklavier wählbar.

Eine günstige Class-A Endstufe, superb verarbeitet, toll klingend und angesichts der vergleichsweise bescheidenen 50 Watt ein wirklicher "Wolf im Schafspelz".
Unter www.hifi-notes.com/audiaflight50-nl.htm gibt es den hinreissenden Bericht des Eindhovener Händlers Marcel van Overbeek zu lesen. Zur Lektüre wärmstens empfohlen!

 

Holger Barske hat aufgrund seiner Besprechung in der STEREO 7/2004 eine unserer Meinung nach verdiente Einschätzung resp. vergleichende Einstufung vorgenommen.

Zitat: "Ein Kracher - auch auf dem Labortisch ... Dieser fantastische Endverstärker schrammt haarscharf an einem fünften Stern vorbei: Die FLIGHT 50 klingt unglaublich leicht, frei, offenherzig und natürlich."

 

Marius Donadello gelangt in der HIFI TEST 2/05 nach akribischer Schilderung der quälend langen Einspielphase von FLIGHT 50 und FLIGHT PRE zu folgendem Schluß:

... die AUDIA-Elektronik vollbringt in Sachen Timing, Auflösung, Feindynamik, Klangfarben und allem, was man sonst einzeln anführen könnte, schlicht Großartiges! ... Die Elektronik hat kaum besondere Stärken. Zunächst erscheint ihr rhythmisches "Gespür", das Talent, Melodiebögen aus dem komplexen Ganzen herauszuschälen, ohne sie aus dem Kontext zu reißen, eine solche besondere Stärke zu sein. Und diese ungewöhnlich großzügige Raumabbildung, die Greifbarkeit einzelner Instrumente, die Luft um sie herum, die Atmosphäre von einer solchen Unmittelbarkeit und Plausibilität, dass keine Fragen aufkommen.. Mit der Zeit wird jedoch klar, dass sie ebenso begeisterte Urteile in allen übrigen Disziplinen verdient, je nachdem auf welchen klanglichen Aspekt man sich gerade konzentriert. Die FLIGHT PRE spielt enorm fein, flink und ehrlich, die FLIGHT 50 tut desgleichen und hat in jeder Situation mehr als genug Kraft, um durchschnittlich wirkungsgradstarke Schallwandler bestens zu kontrollieren. Hinsichtlich ihrer Kraftentfaltung ist sie manch Leistungsboliden gegenüber klar im Vorteil, denn die "Kleine" mobilisiert ihre Ströme wirklich blitzschnell, gibt Impulsspitzen ansatzlos an die Membrane weiter, so dass Orchestereinsätze zusammenzucken lassen. Trotz dieser ausgewogenen Qualitäten lässt sich einfach sagen, was an der Kombination am meisten Spaß macht: Sie dirigiert ihre Zuhörer mühelos immer wieder zur Musik zurück, Klanggeschehen zu isolieren und zu analysieren lässt sie einfach unnötig erscheinen, so selbstverständlich und schlüssig ist ihr Vortrag. ...

 

 

 AUDIA FLIGHT 100 MK IV

Das derzeitige AUDIA FLIGHT Statement im Endstufenbau.

2 x 100 Watt / 8 Ohm rein Class-A!

Mit seinen 54 kg und recht üppigen Abmessungen beansprucht dieses Geschoss schon eine eigene Endstufenbasis. Konsequenter Doppelmono-Aufbau! Trotz Schnelligkeit und der AUDIA FLIGHT-typischen Breitbandigkeit klingt auch dieses Gerät nach Röhre - allerdings ohne deren signifikante Nachteile wie z.B. den schlechten Dämpfungsfaktor etc.! Das Teil klingt wirklich klasse, verbreitet eine wunderbare Aura und ist in der Lage, Bassimpulse nicht nur zu kontrollieren, sondern auch herrlich schwarz und federnd wiederzugeben. Dank anpassbarer Eingangsimpedanzen mit fast allen Vorstufen des Weltmarktes kombinierbar. Ein Sahnestück, das von der Fachpresse in Hongkong im Mai 2004 zum Produkt des Jahres 2003 gewählt worden ist!

 

Holger Barske in LP 3/2006:

"Wie bereits angedeutet, ist die FLIGHT 100 trotz ihrer üppigen Physis kein Verstärker für Beschallungsanlagen, sondern einer, der für erheblich Feingeistigeres erdacht wurde - und das hört man auch. Trotz reichlich vorhandener Leistung will die Italienerin in Sachen Lautsprecher sorgfältig kombiniert werden. Sie bevorzugt nicht unbedingt knochentrockene, asketische Vertreter der Zunft, sondern lebendige, atmende und "leichtgängige" Boxen - gerne solche, deren tonaler Charakter etwas in Richtung Üppigkeit tendiert. Von sich aus ist die AUDIA nämlich ein überaus lineares, zurückhaltendes Wesen, und wer das Letzte aus ihr herauskitzeln will, der sollte hinten ein wenig Leidenschaft anstöpseln. Wenn´s passt, dann kann man sich auf klangliche Höhenflüge allererster Güteklasse gefasst machen: Die FLIGHT 100 ist ein außerordentlich "harmoniebedürftiger" Verstärker und verwöhnt mit einem extrem fein ziselierten, leichtfüßig-schnellen und niemals anstrengenden Auftritt. Sie malt pechschwarze Bässe mit ganz viel Struktur und Feingliedrigkeit, haut aber nicht auf Teufel komm raus auf die Pauke. Gleiches am anderen Ende des Spektrums: Silbrigkeit, Glanz - ja, aber nicht mit der groben Kelle. Sie integriert das Geschehen perfekt zu einem ungeheuer stimmigen Erlebnis, das einem wohlige Schauer über den Rücken jagt. Solcherlei Lockerheit schafft Freiräume für stimmliche Lagen, und die sind, wenn man der AUDIA dann unbedingt ein klangliches Lieblingsmetiert attestieren will, wirklich von betörender Eindringlichkeit. ....... Ist das ein typisches Class-A-Klangbild? Jawohl! Schnelligkeit, Mikrodynamik, Geschmeidigkeit gelten zu Recht als typische Attribute dieser Schaltungstechnik. Die AUDIA allerdings kann das, was viele leistungsmäßig sparsamere Vertreter des Prinzips nicht können: Sie bleibt stabil. Sie tönt nachts, bei Pegeln, die die Gattin nebenan nicht am Einschlafen hindern, ganz genauso detailliert, aufgeräumt und räumlich wie bei "sturmfreier Bude" und tauben Nachbarn. Und das, ohne gleich Lautsprecher mit dreistelligen Dezibel-Angaben beim Wirkungsgrad andocken zu müssen.
Die FLIGHT 100 baut eine extrem tiefe Bühne mit scharf umrissenen Einzelereignissen, das unterstützt den verbindlichen, homogenen Charakter der Darbietung perfekt. Es gibt die Italienerin übrigens auch in einer kleineren Variante namens "FLIGHT 50"......Einen direkten Vergleich konnten wir zwar nicht ziehen, aber ich kenne die 50er: in Sachen Schnelligkeit und Finesse tut sie sich vermutlich wenig mit ihrer großen Schwester, sie dürfte lediglich nicht ganz so locker in den Basskeller hinabsteigen und minimal heller timbriert wirken. Die 100er jedoch gehört ganz klar die Königsklasse des Endstufenbaus und beweist eindrucksvoll, dass auch "große" Verstärker fein und überaus agil tönen können.
Unterm Strich...
... Der Schluss vom Erscheinungsbild der FLIGHT 100 auf ihre klanglichen Meriten könnte ein Fehler sein: Die hünenhafte Endstufe tönt nämlich ausgesprochen agil, fein zeichnend und lebendig. Sie ist das exakte Gegenteil eines grobmotorischen Leistungsprotzes und qualifiziert sich für allerfeinsten Hörgenuss!"

 

Helmut Rohrwild in HIFI & RECORDS 3/2005:

"...Keine Spur von der immer wieder kolportierten Trägheit kraftvoller Endstufen, ganz im Gegenteil agiert die FLIGHT 100 ohne jede Verzögerung. Das gelingt ihm mühelos auch bei ganz geringer Lautstärke und ist keine Selbstverständlichkeit. ... Die AUDIA meisterte diese Tour de Force mit Bravour, bot immer eine muskulöse, dabei kontrollierte und schnelle Leistung. ... Diese Komplexität wird wunderbar aufgeschlüsselt, ohne jemals ins Seziererische abzugleiten, ob das nun das Multivoicing ist oder die Instrumentierung. Aber Vorsicht, da sind ein paar deftige Basspassagen drauf. Die setzt der FLIGHT 100 ansatzlos und nachdrücklich um, bleibt dabei immer ganz fein kontrolliert und konturenscharf. Kraftvoll bis zum Abwinken, beherzt und gleichzeitig extrem leichtfüßig, blitzsaubere und wohlproportionierte Raumdarstellung - eine geballte Ladung positiver Attribute, die der FLIGHT 100 auf sich vereint. Das ist Class A vom Allerfeinsten!"

 

Marco Kolks im HÖRERLEBNISFORUM 47:

"Die richtigen und immer gültigen Stichworte für den Umgang mit AUDIA FLIGHT-Verstärkern lauten: entspanntes und musikalisches Hören. Über den gesamten Frequenzbereich wirkt die Wiedergabe nie brüchig oder ausgefranst. Stimmen und Instrumente sind überaus harmonisch und erscheinen mit glaubwürdigen Timbrierungen. Hohe Töne einer Mezzosopranistin oder die Hochtondynamik eines Cembalos (...) liegen stets im optimalen Wiedergabebereich. Andererseits verliert am anderen Frequenzende ein Cello nicht an Präzision, Kontur und Glaubwürdigkeit. Wenn Großorchestrales abgespielt wird, wirken Höhen, Mitte und Bässe frei, selbst wenn die Lautstärke heftig ansteigt. Denn Potenzprobleme sind dieser Endstufe wirklich unbekannt. ... Selbst bei leisen Lautstärken verleihen die AUDIA dem Baß ausreichendes Volumen, Dynamik. Er ist straff und gebändigt. Höhen und Mitten haben Zeichnung, Frische sowie Leben. ..."