Opus 3 Records
Benny Waters "Live At The Pawnshop"
Livemitschnitt von 1976 aus dem legendären Stockholmer Jazz Club "Stampen" - eher bekannt unter dem Namen"Pawnshop".
Als HDCD nicht mehr lieferbar!
SACD 19911 Benny Waters Live At The Pawnshop
Aus dem Schatzkästchen früher OPUS 3 Produktionen liegt jetzt diese Aufnahme aus dem Jahre 1976 vor. Tomas Örnberg, nicht nur ein enger Freund Bennys sondern Zeit seines Lebens auch dessen Manager in Schweden, erinnerte sich vor etwa einem Jahr an diese beseelten Aufnahmen mit der Swing Legende Benny Waters, die in dem Stockholmer Jazz Club "Stampen" - international ungleich bekannter unter dem Namen "Pawnshop" - entstanden. Ursprünglich überhaupt nicht als Aufnahme für eine Plattenproduktion vorgesehen sollte sie lediglich als Dokumentation dieser Session zu einem späteren Zeitpunkt im schwedischen Rundfunk gesendet werden.Tomas Örnberg und Jan-Eric Persson waren verblüfft angesichts des Materials der alten Master-Tapes - 90 Minuten wirklich guter und inspirierter Swing höchster Qualität dargeboten von einer der raren alten Jazzgrößen. Leider verstarb Benny Waters 96jährig(!) im August 1998, sodaß das gerade fertiggestellte Master der alten Aufnahmen von ihm nicht mehr kommentiert resp. gewürdigt werden konnte - war er zum Zeitpunkt der Aufnahme doch gerade mal 74 Jahre jung!
Auch in punkto Klangqualität waren Örnberg und Persson überrascht: die intime Atmosphäre des Clubs sanft und ausgeglichen eingefangen unter Wahrung der echten Stimmung, des Gefühls und der Energie, die mit einem Live-Auftritt im "Pawnshop" verbunden ist -übrigens einem Ort, an dem OPUS 3 (besonders Mitte der 70er Jahre) jede Menge Aufnahmen gemacht hat! Björn Milder, Vater von Joakim Milder (OPUS 3 CD*9201), hatte einige große Momente am Piano. Nicht umsonst ging ihm der Ruf eines "world class sideman" voraus - leider verstarb er, viel zu früh, 1985.
Im Zuge der Veröffentlichung dieser SACD gab es neben der eher angenehmen Aufgabe der Zusammenstellung und Titelwahl noch ein weiteres Problem: zur Aufzeichnung wurden seinerzeit AMPEX "Grand Master"-Tapes verwendet - Bandmaterial, dessen qualitative Archivierungs- und Lagerfähigkeiten besonders in den Siebzigern in nicht unumstrittenem Ruf standen. Persson sah sich angesichts krümelnder Bänder, verklebter Tonköpfe etc. zu höchster Sorgfalt verpflichtet. Das Ergebnis läßt keine Zweifel aufkommen und kaum etwas von der akribischen und zentimeterweisen Aufarbeitung der Masterbänder ahnen. Auch das Aufnahme-Equipment dieser Zeit unterscheidet sich ein wenig vom späteren OPUS 3-Standard. Statt des bekannten einen AKG-Stereomikrophons finden hier gleich 4 (vier!) SHURE SM-76 Verwendung (eines der besten und warmklingensten dynamischen Mikrophone, die je gebaut wurden und auf keinen Fall mit den üblichen dynamischen Modellen dieses Fabrikats verwechselt werden sollten).
Am Ende noch eine Bemerkung zum Titel dieser SACD. Sicherlich denken die meisten gleich an die erfolgreiche PROPRIUS-Veröffentlichung "Jazz At The Pawnshop".Um jedem falschen Verdacht von vornherein zu begegnen sei darauf hingewiesen, daß die vorliegende OPUS 3 Aufnahme bereits im April 1976 gemacht wurde, die PROPRIUS-Aufnahme hingegen erst 7 Monate später (im Dezember 1976)!
Robert Schmitz-Nienhaus in HEF 28 Juni/1999: (...) In mühevoller Kleinarbeit hat das schwedische Opus 3-Label alte Ampexbänder aus der Mitte der 70er restauriert und somit eine der gelungensten Einspielungen im Jazz Club "Stampen" (vielen besser bekannt unter "pawnshop") vor dem Rutsch in die Vergessenheit bewahrt. Voller Inspiration und Lebensfreude zeigt ein damals 74jähriger seinem Publikum, daß er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Aufnahmetechnisch gibt es nichts zu mäkeln. (...) Die intime Atmosphäre des Jazzkellers haben die Toningenieure glaubhaft eingefangen.
AUDIOphile 3/1999: Bereits im April 1976 wurde im Jazzkeller "Stampen" in Stockholm das Konzert mit dem Daxophonisten Benny Waters aufgezeichnet. Wie vom Label OPUS 3 gewohnt, sind auch diese Aufnahmen in HDCD-Technik von exquisiter Qualität und geben die Liveatmosphäre des Abends überaus authentisch wieder.
Toller Swing und toller Klang. Super.
Image hifi 4/1999: Okay, diese Scheibe ist HDCD-codiert. Sie wurde in genau dem "Pawnshop" aufgenommen, der durch Arne Domnerus´ Monate später eingespielte Platte zumindest in audiophilen Kreisen zu einigem Ruhm gelangte. Und Toningenieur Jan-Eric Persson konnte den 23 Jahre alten Ampeg-Bändern, an denen der Zahn der Zeit schon heftig genagt haben soll, dank größter Sorgfalt bei der Restaurierung und beim Mastering auch noch eine sehr respektable Klangqualität entlocken. Die haben aber noch eine ganze Menge anderer Mainstream-Swing-Scheiben zu bieten, die ich Ihnen an dieser Stelle jedoch nie vorstellen würde. Warum also Benny Waters? Es ist einfach unmöglich, sich dem Charme dieses hochklassigen Entertainers und Instrumentalisten zu entziehen - ganz besonders bei Live-Einspielungen. Hören Sie nur mal das gar nicht so eindeutige "Ziggin´And A Zaggin´", in dem (der) alte Herr - er zählte damals 74 Lenze - auch als Sänger brilliert, oder lauschen Sie den Geschichten, die er mit Klarinette, Alt-, Sopran- und Tenorsax vorträgt! Lehnen Sie sich entspannt zurück, stellen Sie ein Gläschen Bier in Reichweite und genießen Sie diese mitreißende Gute-Laune-Musik!
Claus Böhm schreibt zur SACD in AUDIO 4/2001:Benny Waters swingt jetzt wohl im Himmel: Im August 1998 starb er mit 96 Jahren. Akademisch gesehen, wäre die Swing-Legende passender im Jazzteil plaziert; hier steht sie im Sinne von populär. Bis ins hohe Alter spielte der Saxofonist und Klarinettist unglaublich dynamisch auf. Diese Swing-Aufnahmen von 1976 (!) aus Stockholms "Stampen"-Club (alias "The Pawnshop") - teils betörend "blue" - klingen selbst auf herkömmlichen CD-Playern sensationell luftig, warm und intim.
The Swedish Jazz Kings "Comes Love"
Die zweite Einspielung des über die Grenzen Schwedens hinaus recht bekannten Klarinettisten Kenny Davern für das OPUS 3 Label.
HDCD 19703 The Swedish Jazz Kings feat. Kenny Davern
Dies ist Kenny Daverns zweite Einspielung für OPUS 3. Bereits 1981 wurde die erste Produktion mit dem Titel 'Tomas Örnberg´s Blue Five' (OPUS 3 CD 8003) veröffentlicht. Hinter dem damaligen Bandnamen verbirgt sich nichts anderes als die heutigen 'Swedish Jazz Kings', die neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen den schwedischen Schallplattenpreis für das beste schwedische Jazzalbum des Jahres 1982 erhalten haben.
Kenny Davern ist derzeit einer der weltweit
interessantesten
Klarinettisten. Sein absolut eigener Ton und eigene
Phrasierung
(und der gleichzeitig vielleicht vollste und
'fetteste' Ton,
den ein Jazzklarinettist je hatte) machen Kenny
Davern so
unverwechselbar und einzigartig. Kaum jemand hat in
ähnlichem
Umfang das dynamische Potenzial der Klarinette so
entwickelt
und genutzt wie Kenny Davern.
Das Material der vorliegenden CD stammt aus 3
unterschiedlichen
Sessions. Jenseits der üblichen Grundbesetzung der
Swedish
Jazz Kings ist neben Kenny Davern der exzellente
englische
Pianist Martin Litton zu hören. Für die restlichen
Sessions standen neben dem wunderbaren Posaunisten
Bob Hunt
der Baß-Saxophonist Frans Sjöström und die
Pianisten Keith Durston und Chris Hopkins im Studio.
Kenny
Davern in Topform - mit Musik gegen triste
Winterstimmung!
STEREO 2/1999: OPUS 3 läßt die "Roaring Twenties" wiederauferstehen. Musik, wie man sie eigentlich nur von Schellackplatten kennt, garniert mit reichlich Dixieland-Anleihen. Die hervorragend eingefangenen Blechbläser fordern jede Anlage.
HEF 29 (September 1999): Kenny Davern zeichnet sich durch einen ganz eigenen Ton und eine ganz eigene Phrasierung aus. Das macht diesen Klarinettisten so unverwechselbar. Er reizt die gesamte Bandbreite seines Instruments aus, was sonst keinem in dieser Form so gelungen ist. Die Swedish Jazz Kings versprühen gute Laune, wie man es vom Dixieland und Blues erwarten darf. Da kommt Stimmung auf.
Tiny Island
Debutalbum der durch viele Eric Bibb Alben und Tourneen bekannt gewordenen Begleitband um den Multi-Saiten-instrumentalisten Göran Wennerbrandt.
SACD 19824 Tiny Island
1989 gründet der Gitarrist und Multi-Saiteninstrumentalist
Göran Wennerbrandt die Band Tiny Island. Ab 1993
firmiert
Tiny Island im Zuge der sehr engen Zusammenarbeit
mit Eric
Bibb als dessen komplette Back Up Band in
identischer Besetzung
als Needed Time.
Zwischen 1994 und 1998 touren Göran Wennerbrandt allein oder die gesamte Band als feste Begleitmusiker von Eric Bibb in Europa und Kanada. Wennerbrandt zeichnet darüberhinaus als Executive Producer für die beiden Eric Bibb Alben "Spirit and the blues"(OPUS 3 CD*19401 bzw.HQ DoLP*19401 X) und "Good Stuff"(OPUS 3 CD*19603 bzw. HQ DoLP*19603 X) verantwortlich - Alben, die Eric Bibb nach beinahe 20 Jahren Tätigkeit im Musikgeschäft endlich den langverdienten Erfolg bescherten.
In der Hälfte aller Besprechungen zu den beiden
Bibb-Alben
findet die Leistung von Wennerbrandt und/oder Needed
Time
(sprich: Tiny Island) besondere Aufmerksamkeit bzw.
Anerkennung.
Einige Rezensenten (so zum Beispiel Franz Schöler im
dt. Rolling Stone 5/98 sowie in STEREO 7/98) hielten
seinerzeit
ein eigenes Album von Göran Wennerbrandt und seiner
Band
für überfällig!
Die rein instrumentale und schwer kategorisierbare Musik des vorliegenden Debuts von Tiny Island ist geprägt von Blues, Calypso, einer Priese Buena Vista Social Club, orientalischen Elementen und nordischen Stimmungen. Neben den Eigenkompositionen der Bandmitglieder findet sich auch eine grandiose Coverversion des Taj Mahal Titels "When I feel the sea beneath my soul" - einer Interpretation, die ganz sicher zum stetig wachsenden Ruhm der Band beitragen wird!
HEF 28 (Juli 1999): Kopf hinter dieser Formation ist Gitarrist und Multi-Instrumentalist Göran Wennerbrandt. Den Namen noch nie gehört? Vielleicht sagt die Back-Up Band "Needed Time" von Eric Bibb mehr? Der Bluesmusiker hat auf dem Opus 3-Label mindestens zwei extrem gute Scheiben veröffentlicht. Die Musik von Tiny Island in ein Schema zu pressen, fällt schwer. Sie hat ihre Wurzeln ebenso im Blues (weit hergeholt!), wie in nordischen Gefilden. Weltmusik trifft sicherlich eher zu, aber nicht den Nagel auf den Kopf. Ruhige, schöne Klanglandschaften umspülen den Hörer. Auf den einen wirkts halt langweilig, der andere fährt voll darauf ab. Aufnahmetechnisch spricht das Opus 3-Siegel für sich. Ich bin diesbezüglich noch nicht enttäuscht worden und sehe mein Vertrauen auch jetzt wieder bestätigt.
Steffen Junghans in FOLKER! 1/2000: Dies ist ein "Trance"-Album ganz anderer Art der schwedischen Gruppe, vor 10 Jahren von Slide-Gitarrist Göran Wennerbrandt (Needed Time) gegründet. Das Instrumentarium ist reichhaltig und akustisch: Hawaii-Gitarre, National, Dobro, 12 String, Bouzouki, 10str. Mandola, Mandoline, Nykelharpa, Flöten, Handorgel, Akkordeon, Piano, Kontrabass sowie Perkussionsinstrumente. Die Aufnahmen wurden in einer schwedischen Steinkirche aus dem 13. jahrhundert direkt über ein Stereo-Mikrofon eingespielt, wodurch ein sehr natürlicher, atmosphärischer Klang entstand. Das ist eine Aufnahmeauffassung, die durchaus von Alben des Labels "Water Lily Acoustics" inspiriert sein dürfte, wie auch das Cover etwas unterstreicht. Dabei entsteht eine nahezu rituelle, visionäre Atmosphäre voller Zauber, als ob sich in dieser nordischen Meditation ein altes Land zeigt. Ab und zu gibt es eine Prise sanften hawaiianischen Schwingens oder einen Hauch Orient, so dass ich hin und wieder gar ein wenig an Bo Hansson (noch bekannt?) erinnert werde. Dann klingt die Weissenborn wie eine Kantele. Wenn auch 2-3 Stücke ein wenig an der Grenze der Langatmigkeit wandeln, ist das Ganze doch eine verzaubernde Vision, der man sich ergeben kann, die Zeit aufzuheben scheint, aber nicht mit Eitelschönklang, sondern als Klang der herben nordischen Stille.
Eric Bibb & Needed Time with The Deacons "Good Stuff"
Grandioser Umschnitt eines OPUS 3 Klassikers für Puristen auf 45 Umdrehungen in 180 Gramm Premium Vinyl.
HQ-DoLP 19603 X Eric Bibb Good Stuff (2x180gr 45 rpm)
SACD 19623 Eric Bibb Good Stuff
Das 1996 veröffentlichte Album Good Stuff ist nach Spirit and the Blues das zweite wirklich erfolgreiche Album in Eric Bibbs Karriere. Das Album besticht vor allem durch die unglaublich einfühlsame Begleitung von Needed Time unter ihrem exquisiten Leader, Göran Wennerbrandt.
Nachdem OPUS 3 im letzten Jahr Eric Bibbs Spirit and the Blues als DoLP herausgebracht hat, sah man sich bald darauf einer erheblichen Nachfrage ausgesetzt, sein 96er Album Good Stuff ebenfalls auf Vinyl zu veröffentlichen.
Da ähnlich wie im Falle von Spirit and the Blues auch bei Good Stuff das gesamte Material für die Übertragung auf eine normale LP (33 1/3 rpm) zu lang geraten wäre, hat sich Jan-Eric Persson erneut zu einem 45er Umschnitt entschlossen. Die Vorteile dieser Methode sind ja bereits ausführlich zum Erscheinen des Vorgängeralbums geschildert worden.
Trotzdem sei nocheinmal erklärt:
Jenseits der Möglichkeit, mit diesem Verfahren die Dynamik gegenüber einem 33er Umschnitt um +4 db zu steigern, bedeutet dies auch eine entsprechende Verringerung des Nebengeräuschpegels. ein weiterer Vorteil liegt in der deutlich verbesserten Wiedergabe des Hochfrequenzbereiches.
Doch zurück zu Eric Bibb: nach seinem Durchbruch mit dem 94er Album Spirit and the Blues (u.a. "Record to die for" - Award in den USA) und einer damit verbundenen sensationellen Tournee veröffentlichte OPUS 3 1997 das Nachfolgealbum "Good Stuff". Clive Davis, Chefkritiker der "Sunday Times", kürte dieses Album zum besten Blues Album des Jahres 1997! Auch auf die enthusiastischen Kritiken in der deutschen Fachpresse sei hier nochmals nachdrücklich verwiesen!
Stärker blues-orientiert als auf seinem Vorgängeralbum präsentiert sich Eric Bibb mit überwiegend eigenem Material und einer fantastisch disponierten Band in Topform. Wer Musik in der Tradition eines Taj Mahal oder Ry Cooder mag, für den ist Eric Bibbs Album genau das: Good Stuff!
Stereo 10/1997: Wer auf ruhige Blues-Balladen steht und puristische, naturbelassene Aufnahmen zu schätzen weiß, freundet sich sicherlich mit Eric Bibbs "Good Stuff" an. Gospel-Fans kommen auch auf ihre Kosten. Keine Frage - der Titel der CD ist Programm.
Sandro Pianzola in JCK (Schweiz) am 01.04.1998:
Die Seele des Blues getroffen
Auf seinem neusten Album überrascht Eric Bibb mit 14 feinfühligen Songperlen. Durch die spannende Mischung wird das Zuhören zu einem Musikgenuss, der tief unter die Haut geht. Sein zurückhaltender Gesang ist harmonisch in den Instrumenten-Teppich eingebettet. Dass die Aufnahmen von hervorragender Qualität sind, wertet die CD zusätzlich auf. Keine gute Blues-Sammlung ist komplett ohne Eric Bibb!
AUDIOphile 1/1999 zur LP-Version: "Eine SAmmlung von Liedern, jedes ein eigenes Konzert", beschreibt Eric Bibb diese Platte. 14 wunderschöne Blues- und Folk-Stücke, bis auf eines alle aus der Feder von Meister Bibb, wurden vom audiophilen Label opus 3 mit viel Gespür für die intime Atmosphäre eingefangen. Das ist einfach "Good Stuff" - gute Musik.
AUDIOphile 2/1999: Mit HDCD-Technik holt diese CD letzte Feinheiten aus den von Opus 3 ohnehin hervorragend gemachten Aufnahmen. Die spärlich und rein akustisch instrumentierten Blues- und Folkstücke ermöglichen eine differenzierte Betrachtung von Räumlichkeit und Tonalität.
AUDIOphile 4/2000: Während Clive Davis von der Sunday Times sie umgehend zur Bluesplatte des Jahres kürte, brauchte "Good Stuff" beim Autor dieser Zeilen etwas länger, um seine Wirkung zu entfalten. Das Gefühl "die muss ich haben" war danach freilich umso stärker, ebenso die Enttäuschung darüber, dass das Album 1996 zunächst nur als CD erschienen war. Die Platte als 180-Gramm-Doppelalbum in der Post zu finden, war folglich eine der schönsten Vinyl-Überraschungen des Jahres. "Good Stuff" ist ein sehr ruhiges, reines, bescheidenes Blues-Album geworden. Eric Bibb und seine Band Needed Time spielen hauptsächlich Eigenkompositionen, die im Vergleich zu den älteren Werken deutlich weniger Gospel-beeinflusst sind und sich mehr dem Stil eines Taj Mahal annähern, ohne ihn zu imitieren. Ein fantastisch klingendes, seelenvolles Album.
Cai Brockmann in Image hifi 6/2000: Beim Label OPUS 3 aus Schweden wird kein Hehl aus den musikalischen Vorbildern von Eric Bibb & Needed Time gemacht. Das wäre auch zwecklos, denn es ist unüberhörbar, dass hier der gute alte, durchgehend akustische Ry-Cooder- und Taj-Mahal-Stil gepflegt wird: grundsätzlich entspannt und, tja, tatsächlich Good Stuff. Allerdings fehlt dem Salon-Blues jedwede Kante, er tut niemals niemandem weh, und bis zum Spielwitz Cooders etwa ist es auch noch ein ordentliches Stückchen hin... Dafür gibt´s eine blitzblanke 1996er Aufnahme und eine vorzügliche Fertigung der 180-Gramm-Pressung. In allzu große Faulheit darf man jedoch nicht verfallen, denn das konsequenterweise völlig ungebremst geschnitte Musikmaterial verteilt sich großzügig auf vier Plattenseiten mit 45 UpM. Der Aufwand hat sich gelohnt: Eric Bibb & Needed Time legen zwar nicht los wie die elektrifizierten Tiere, doch die ausgefeilte, wohltemperierte Dynamik, voll analog und voll röhrenbestückt aufgezeichnet, garantiert "Echtheit" und Detailflut. Good Stuff gehört zu den Alben, die sich der entspannungswillige Vinylist derzeit unter die Nadel legt, wenn er sich stilsicher für den kaminmäßigen Feierabend präparieren will.
Franz Schöler in der Rubrik "Oldie des Monats" in STEREO 10/2003: Ab und an gab es über die Jahrzehnte ja doch Aufnahmen, die es lohnten, den Diamanten des Tonabnehmers mit "Stylast" oder Wässerchen von AudioTechnica und anderen vom letzten Stäubchen zu säubern (natürlich vorher noch mal kurz Übersprechdämpfung zwischen den Kanälen und Frequenzgang überprüft!), um dann genau vergleichend hinzuhören, ob die CD-Neuauflage genau diese oder mehr an Klangqualität zu bieten hatte. Aufnahmen wie die frühen von Eric Bibb für Opus 3, dem schwedischen Label, dessen Chef ein Verrückter (Klangperfektionist, andere würden lästern -fetischist) ist. Diese Delta Blues-, Folk- und Traditional-Aufnahmen waren schon auf LPs das Nächstbeste im Vergleich zu Direktschnitten: Ungemein live, transparent und richtig "naturbelassen" klingende Aufzeichnungen (Telefunken-Zweispur, beste Kondensator-Mikros, keine Overdubs, keine Remixes), die man - auch ohne dass da abgrundtiefe Bässe aufgezeichnet wären - jederzeit zur kritischen Bewertung von Tonabnehmern benutzen konnte.
Was Jan-Eric Persson als Produzent da an Aufnahmequalität vorschwebte, vermittelten auch die HDCD-codierten CDs, die er - Verächter digitaler Vorschub-Steuerung beim LP-Mastering - veröffentlichte. Jetzt reichte er dieselben audiophilen Klassiker DSD-prozessiert nach: "Just Like Love" als Hybrid-SACD mit dem Stereo-Mix und "Good Stuff" mit einem Surround-Remix dazu. Das Ergebnis ist, im Hörvergleich, so erhellend wie ernüchternd. Denn anders als bei "Oldies" wie den Decca-Aufnahmen der Rolling Stones auf Hybrid-SACDs, wo das fachmännische Remastering das alles entscheidende Kriterium für den klanglichen Zugewinn war, sind die Unterschiede hier sublim bis sehr subtil. Einmal korrekt eingepegelt für den Vergleich (SACDs kommen oft "leiser" überspielt als heute bei CD üblich!), mutet die "Grobdynamik" bei den nach dem Pacific Microsonics-Verfahren codierten CDs spektakulärer an. Schlagzeugblech etwa klingt etwas schärfer in der Attacke, die SACD-Spur dagegen subjektiv etwas "weicher", in der ganzen Dynamik feiner abgestuft. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Was letztlich der wahrheit des Original-Master näher kommt, kann bei solchen Aufnahmen nurmehr der Produzent selber sagen. Alle Urteile von Außenstehenden, die das Mutterband nicht kennen, bleiben da Mutmaßungen und Spekulation. Aber die PCM-versus-DSD-Kontroverse kommt bald sicher nicht nur in Fachzirkeln noch richtig in die Gänge!
Repertoirewert 5 Sterne / Überspielqualität 5 Sterne
Volker Frech in LP 5/2005:"A voice to die for" befand eine große englische Tageszeitung, und Recht hat sie: Der Bluessänger und Gitarrist Eric Bibb, Jahrgang 1951, ist mit einem Organ gesegnet, das zumindest zum Niederknien schön ist; sein warmes, volles Timbre jenseits aller whiskyschwangeren Brüchigkeit schmeichelt sich unvermeidlich in die Gehörgänge. Und da Bibb einen ruhigen, relaxten und rein akustischen Blues spielt, kommt seine Stimme umso besser zum Tragen - auch in Stücken mit voller Begleitcombo; hier unterstützt ihn gefühlvoll und behutsam die superbe "Needed Time"-Band.
"Good Stuff", 1997 eingespielt, ist Bibbs vielleicht klassischstes Bluesalbum. Bei den Songs beherzigt er den Rat, den ihm einst Bob Dylan gab: "Keep it simple". Trotzdem klingt Bibbs Blues zwar traditionell, aber alles andere als altmodisch. Denn abgesehen von auch im Arrangement reduzierten Nummern wie "Saucer´n´Cup" und reichlich Mundharmonika- und Banjogetränktem ("Don´t Ever Let Nobody Drag Your Spirit Down") weitet Bibb das Spektrum, indem er verschiedene Stilarten von Gospel bis Bluegrass einfließen lässt. Für klanglichen Farbenreichtum sorgen ungewöhnliche Instrumente wie Bouzouki, Gebläseorgel oder Akkordeon; der dezente Einsatz diverser Percussions bewirkt eine gewisse Geschmeidigkeit und sorgt dafür, dass beim Hören der Platte mindestens die Füße mitwippen. Gänsehautgefahr besteht immer dann, wenn das exquisite Background-Ensemble eingebunden wird, etwa bei "Where The Green Grass Grows".
Das schwedische Label Opus 3 hat alles getan, um dies würdig auf Tonträger zu verewigen. Für die Aufnahme kam ausgesuchtes Equipment zum Einsatz, die Produktion war durchgängig analog, und die Pressung ist vorzüglich: Die 14 Stücke wurden auf zwei Platten á 180 Gramm Vinyl verteilt, mit breitem Rillenabstand gepresst, was störende Vor- und Nachechos verhindert und durch die Auslegung für 45 UpM ist eine präzisere Abtastung möglich. Dementsprechend klingt es auch: Wunderbar präsente Instrumente, glasklares, harmonisches Klangbild - und über allem thront diese herrlich körperhafte Stimme.
Mit "Good Stuff" ist dem Ausnahmesänger Bibb ein entspanntes und entspannendes Blues-Album gelungen - so traumhaft kann traditioneller Blues im neuen Jahrtausend klingen!
Eric Bibb "Just Like Love"
Eric Bibb Album in bester "Singer - Songwriter" Tradition als 180gr Vinyl/33 rpm sowie in zwei digitalen Formaten.
LP 22002 Eric Bibb Just Like Love
SACD 22002 Eric Bibb Just Like Love
Nachdem Eric Bibb nach der Einspielung von „Good Stuff” 1997 OPUS 3 rec. verlassen hatte, wurden zwei Studio- und ein Livealbum auf anderen Labeln produziert. (Eine komplette Diskographie ist im CD-Booklet zu finden!) Allerdings riß der freundschaftliche Kontakt zwischen Eric Bibb und OPUS 3- Mastermind Jan-Eric Persson nie ab. Da Eric Bibb die relaxte Arbeitsatmosphäre bei der Produktion der beiden letzten Opus 3 Alben in so guter Erinnerung geblieben sind (Zitat: „that´s really me!”), begannen - nach knapp dreijähriger Abstinenz - Ende 1999 die Vorbereitung zur Produktion eines neuen Albums auf OPUS 3 rec. Lediglich 4 Sessions waren nötig, um das gesamte Material für „Just Like Love” unter den hinreichend bekannten Aufnahmebedingungen einzuspielen. Jan-Eric Persson hat - laut eigener Aussage - selten eine deratig inspirierte Produktion erlebt. 2 Songs wurden tatsächlich in der Nacht vor den entsprechenden Aufnahmesessions geschrieben.
„Just Like Love” unterscheidet sich von dem eher gospelorientierten „Spirit and the Blues” und dem klassischen Bluesalbum „Good Stuff” insofern, als Eric Bibb hier seinen Schwerpunkt auf das `story telling` legt und ihm damit ein exquisites „Singer Songwriter” Album von großer Intimität gelungen ist. Insgesamt klingt seine Stimme wesentlich reifer als auf früheren Produktionen. Überhaupt wirkt „Just Like Love” überaus stimmig und - beinahe aus tiefster Seele - abgeklärt. Hier musiziert ein Künstler, der mit sich und der Welt im Reinen scheint! Kurz: ein Klasse-Album!
Begleitet wird er - wieder einmal - von fast allen Musikern seiner früheren Needed Time Band, die zum größten Teil auch als Tiny Island bekannt ist und unter gleichem Titel bereits ein großartiges Instrumental-Album (OPUS 3 HDCD 19804) veröffentlicht haben.
Bis auf drei seiner Lieblingstraditionals stammen alle anderen auf „Just like Love” enthaltenen Songs aus Eric Bibbs Feder, deren Texte ebenfalls im Booklet enthalten sind.
Udo Pipper in STEREO 1/2001: Es gibt eine Reihe von Künstlern, die auf klangliche Qualität ihrer Werke ganz besonderen Wert legen. Eric Bibb ist einer von ihnen, erreicht die Güte seiner Veröffentlichungen doch ein Niveau, das zum Blindkauf verführen könnte. Und auch musikalisch stimmt auf "Just like love" wieder einmal alles, denn Bibb hält seinem "Blues meets Country"-Stil sowie dem Produzenten und Toningenieur Jan-Eric Persson die Treue - bei gleich bleibendem Songschreiber-Talent.
Das Besondere an dieser Aufnahme ist die Tatsache, dass diese Scheibe in zwei Versionen erscheint, einer PCM- sowie einer Hybrid PCM/SACD. Wer über einen SACD-Spieler verfügt, darf den deutlich hörbaren Zugewinn an Auflösung und Räumlichkeit in vollen Zügen genießen.
HEF 34 (Januar/2001): (...) Und noch eine Überraschung: Auch OPUS 3 records denkt seit geraumer Zeit über zukünftige digitale Formate nach. Nachdem in den letzten jahren deutlich geworden ist, daß die herkömmliche 16bit CD als digitaler Tonträger wirklich höchsten audiophilen Ansprüchen nicht genügen kann, hat sich Jan-Eric Persson gegen die erweiterte 24bit Version der DVD-Technik entschieden und präferiert stattdessen das DSD-System des SACD-Formats von Sony/Philips. Neben einer bereits angekündigten Veröffentlichung einiger älterer OPUS 3-Titel, die in den nächsten Monaten als SACD erscheinen sollen, beginnt die firmeneigene SACD-Ära mit der oben besprochenen Neuveröffentlichung von Eric Bibb.
Claus Böhm in AUDIO 1/2001: Der New Yorker Blueser Eric Bibb hat seine Zelte in Schweden und London aufgeschlagen, aber den Draht zum heimischen Blueskeinesfalls verloren. Souverän zupft und pickt er sich durch die Stilvarianten, vom ländlichen Delta-Blues über beschwingten Boogie bis zur fast poppigen Ballade "She´s Still With Me". Ähnlich variabel die Stimme: warm, sanft, authentisch - ohne den "Hab schon alles durchgemacht"-Faktor zu strapazieren. Im Detail noch feinere Auflösung bringt die (CD-Player-kompatible) SACD. (4/4-5)
Franz Schöler in der Rubrik "Oldie des Monats" in STEREO 10/2003: Ab und an gab es über die Jahrzehnte ja doch Aufnahmen, die es lohnten, den Diamanten des Tonabnehmers mit "Stylast" oder Wässerchen von AudioTechnica und anderen vom letzten Stäubchen zu säubern (natürlich vorher noch mal kurz Übersprechdämpfung zwischen den Kanälen und Frequenzgang überprüft!), um dann genau vergleichend hinzuhören, ob die CD-Neuauflage genau diese oder mehr an Klangqualität zu bieten hatte. Aufnahmen wie die frühen von Eric Bibb für Opus 3, dem schwedischen Label, dessen Chef ein Verrückter (Klangperfektionist, andere würden lästern -fetischist) ist. Diese Delta Blues-, Folk- und Traditional-Aufnahmen waren schon auf LPs das Nächstbeste im Vergleich zu Direktschnitten: Ungemein live, transparent und richtig "naturbelassen" klingende Aufzeichnungen (Telefunken-Zweispur, beste Kondensator-Mikros, keine Overdubs, keine Remixes), die man - auch ohne dass da abgrundtiefe Bässe aufgezeichnet wären - jederzeit zur kritischen Bewertung von Tonabnehmern benutzen konnte.
Was Jan-Eric Persson als Produzent da an Aufnahmequalität vorschwebte, vermittelten auch die HDCD-codierten CDs, die er - Verächter digitaler Vorschub-Steuerung beim LP-Mastering - veröffentlichte. Jetzt reichte er dieselben audiophilen Klassiker DSD-prozessiert nach: "Just Like Love" als Hybrid-SACD mit dem Stereo-Mix und "Good Stuff" mit einem Surround-Remix dazu. Das Ergebnis ist, im Hörvergleich, so erhellend wie ernüchternd. Denn anders als bei "Oldies" wie den Decca-Aufnahmen der Rolling Stones auf Hybrid-SACDs, wo das fachmännische Remastering das alles entscheidende Kriterium für den klanglichen Zugewinn war, sind die Unterschiede hier sublim bis sehr subtil. Einmal korrekt eingepegelt für den Vergleich (SACDs kommen oft "leiser" überspielt als heute bei CD üblich!), mutet die "Grobdynamik" bei den nach dem Pacific Microsonics-Verfahren codierten CDs spektakulärer an. Schlagzeugblech etwa klingt etwas schärfer in der Attacke, die SACD-Spur dagegen subjektiv etwas "weicher", in der ganzen Dynamik feiner abgestuft. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Was letztlich der wahrheit des Original-Master näher kommt, kann bei solchen Aufnahmen nurmehr der Produzent selber sagen. Alle Urteile von Außenstehenden, die das Mutterband nicht kennen, bleiben da Mutmaßungen und Spekulation. Aber die PCM-versus-DSD-Kontroverse kommt bald sicher nicht nur in Fachzirkeln noch richtig in die Gänge!
Repertoirewert 5 Sterne / Überspielqualität 5 Sterne
LP 1/2005: Würde die Platte knacken. ganz verzerrt klingen und keine Höhen und Bässe besitzen, könnte man anfangs auf eine alte Aufnahme eines frühen Memphis-Blues-Schätzchens tippen, doch "Just Like Love" ist mit allergrößter Sorgfalt und ausgesuchtem Analog-Equipment aufgenommen und als LP geschnitten, und was auf den 180 Gramm Vinyl im weiteren Verlauf zu hören ist, geht auch weit über den klassischen Blues seiner vergangenen Alben hinaus: Bibb, begleitet von seiner früheren Band Needed Time, zeigt sich auf den 17 Titeln als Erzähler/Songwriter, flicht Bluegrass undCountry ein - und über allem steht seine charismatische Stimme. Sehr gelungen!
Gösta Runqvist Trio "Treecircle"
Hochinteressantes Piano-Trio mit einem der besten skandinavischen Pianisten im modernen Jazz.
HDCD 19801 Gösta Rundqvist Trio Treecircle
Mit dieser Veröffentlichung präsentiert OPUS 3 ein hochinteressantes Pianotrio mit einem der besten Pianisten Skandinaviens im modernen Jazz.
Gösta Rundqvist ist ein wahrer Meister der romantischen, ebenso aber auch der modernen und freien Improvisation. Das hier musizierende Trio besteht schon seit längerer Zeit, auch wenn G. Rundqvist (Jahrgang 1945) deutlich älter ist als seine Rhytmusgruppe.
Gösta Rundqvist hat u. a. mit Bosse Broberg, Putte Wickman, Red Mitchell, Clark Terry und Toots Thielemans zusammengespielt.
Der Bassist, Hans Andersson (Jahrgang 1963), ist ebenfalls international erfahren und spielte u.a. mit Anders Bergcrantz, Jan Lundgren, Vincent Herring, Rich Perry und Mark Murphy.
Frederik Rundqvist ist ein hochgehandeltes Talent am Schlagzeug. Er arbeitete u.a. mit Bosse Brobergs Big Band Projekt 'Nogenja' und mit Svante Thuresson zusammen.
Trotz vielfältigster Aktivitäten finden die drei Musiker immer wieder zusammen.
Hier also das Recording-Debut dieses Trios mit Göstas eigenen Kompositionen wie auch bemerkenswerten Standards-Interpretationen wie z.B. 'The Meaning of the Blues' und 'How My Heart Sings'.
Stereo 2/1999: Pianist Rundqvist trägt in Begleitung von Baß und Schlagzeug Kompositionen von Jazz-Größen wie Steve Swallow oder Bill Evans vor. Wer sich je gefragt hat, ob das OPUS 3-Label seine Qualität noch toppen kann, höre sich diese CD an.
Live at Vatnajökull "Improvisations"
Sehr spezielle Orgel- und Percussion-Veröffentlichung, die nicht nur unter Hifi-Enthusiasten einen hervorragenden Ruf geniesst. Seit 1998 ein besonderer Bestseller im OPUS 3 Programm!
HDCD 19802 Live at Vatnajökull Improvisations
Warum nimmt man die Mühen auf sich, mit zwei Topmusikern
(dem Organisten Mattias Wagner und dem
Perkussionisten/Marimba-
und Vibraphonisten Anders Astrand) in der
Hallgrimskirche
in Reykjavik mit 160 kg analoger, purer
Röhren-Aufnahmetechnik
eine CD mit improvisierter Musik und Maurice Ravels
'Bolero'
aufzunehmen?
Manchmal muß ein Aufnahmetechniker / Produzent
einfach
etwas völlig anderes tun, etwas ganz Neues,
Herausforderndes
und Spannendes, mit dem musikalische Grenzen
überschritten
werden können, ohne etwas wirklich Schwieriges oder
Extremes
zu tun.
Natürlich gehört zu einem solchen Vorhaben der
ungebrochene
Glaube in die kreativen und handwerklichen
Fähigkeiten,
Ideen, Visionen und Vorstellungskräfte zweier
fantastischer
Musiker, die übrigens schon einmal auf Island
gewesen
sind.
Erst recht bedarf es auch der Faszination an der so
anderen
Natur Islands (Vulkanen, Gletschern und Geysiren)
zur unmittelbaren
Inspiration für eine derartige musikalische
Erfahrung.
Ein besonderes Juwel ist die Orgel der 1992
fertiggestellten
Hallgrimskirche mit ihrer ganz außergewöhnlichen
Akustik.
Live at Vatnajökull ist eine musikalische Reise zu
einem
der größten Gletscher der Welt, der unzählige
Vulkane bedeckt.
Neben strikt improvisierter Musik enthält die
vorliegende
CD die Bearbeitung einer isländischen Hymne und ein
komplett
neues Arrengement zu Ravels 'Bolero'.
M. Wagner, bereits von der OPUS 3 CD *19506 Musica
Sacra bekannt,
gewann 1995 zwei der prestigeträchtigsten
internationalen
Wettbewerbe: 'Interpretations' in St. Albans
(England) und
'Improvisations' in Paris.
A. Arstrand hat, neben vielen anderen
Beschäftigungen,
14 Jahre lang mit dem bekannten schwedischen
Perkussionensemble
'Kroumata' gearbeitet, spielt viel Jazz und
unterhält
die eigene 'free form Jazz / Rock Fusion'-Band 'Like
One'.
Das Ergebnis all dieser unterschiedlichen Einflüsse
und
Elemente, die Vielfalt der musikalischen Farben und
Klänge
ist weit mehr als von einem 'Duo' normalerweise zu
erwarten
wäre. Und auch echte Hifi Enthusiasten werden auf
ihre
Kosten kommen!
Hanns Jürg Baum in HIFI MAGAZIN 11/98 (Schweiz):
Musik zum Staunen
Unheimlich mutet schon das Cover mit einem
rauchenden Meeresvulkan
an und ebenso beunruhigend sind auch die zuweilen
düsteren,
dann aber auch wieder aufpeitschenden
Improvisationen einer
grossen Kirchenorgel, Marimba, Vibraphon und
Schlagzeug, die
in der isländischen Hallgrimskirkja in Reykjavik
aufgenommen
wurden. Wie schon angedeutet, ist die Musik nur
etwas für
Leute mit guten Nerven. Irgendwie spürt man die
isländische
Atmosphäre. So richtig tonal und hymnisch geht´s
lediglich in den ersten paar Takten der isländischen
Hymne Nr. 41 zu und her, und schon brodelt und tobt
es. Die
Klangeffekte sind auch ohne elektronische Mittel
ungemein
vielfältig und reichen von hauchfeinem Gesäusel
bis zu brachialer Urgewalt. Ein Fest für Freunde
verrückter
Klangfarben und nervenzerfetzenden Impulsfolgen,
aber gewiss
nichts zum seligen vor sich hin träumen. Fast
original
spielt man am Schluss der CD noch den Bolero von
Ravel, wobei
auch eine sehr geschickt registrierte Riesenorgel,
begleitet
von Perkussionsinstrumenten, die Brillianz und
fundamentale
Wucht eines Sinfonieorchesters mit einem explosiven
Blechsatz
nicht erreichen kann. Trotzdem, eine
aussergewöhnliche
HDCD-CD zum Staunen.
Erik Westberg Vocal Ensemble "Musica Sacra"
Crossover zwischen Bachscher Chormusik und neuzeitlichen Komponisten mit Perkussion und Saxophon.
SACD 19516 E.Westberg Vocal Ens. Musica Sacra
Als HDCD (OPUS 3 HDCD *19506) bereits 1996 erschienen hat
sich dieser Titel als einer der Renner im
klassischen Crossover-Bereich
des Labels etablieren können. Insofern lag es nahe,
Musica
Sacra auch als SACD herauszubringen.
Musica Sacra als bloße Chormusik SACD zu
klassifizieren,
würde den sehr unterschiedlichen Genres nicht
gerecht.
Neben reiner Chormusik (u.a. Bach) gibt es
wechselnde Besetzungen
mit Chor, Orgel, Sopransaxophon und Perkussion.
Genauso vielschichtig ist das musikalische Programm:
neben
barocker und geistlicher Chormusik stehen
lateinamerikanische/jazzige
Einflüsse, Wurzeln typisch schwedischer Folklore,
aber
auch Gregorianische Gesänge.
Die Titel 2, 3 und 16 sind world premier recordings -
bis
dato also unveröffentlichte Schätze.
Das Erik Westberg Vocal Ensemble hat sich erst
wenige Monate
vor diesen OPUS 3 Aufnahmen formiert und sich binnen
kürzester
Zeit als einer der professionellsten und
interessantesten
Chöre in Schweden durchgesetzt. Der enormen
Bandbreite
des Erik Westberg Vocal Ensemble ist es zu danken,
daß
das Konzept dieser OPUS 3 Produktion überhaupt im
vorliegenden
Rahmen umgesetzt werden konnte.
Eher zufällig stellte sich bei den
Aufnahmevorbereitungen
heraus, daß der weit über Schwedens Grenzen hinaus
bekannte Saxophonist Anders Paulsson, gleichermaßen
in Klassik als auch im Jazz zuhause, schon früher
mit
Erik Westberg zusammengearbeitet hatte. Komplettiert
wird
die Besetzungsliste durch den Organisten Matthias
Wager, der
1995 seinen internationalen Durchbruch erlebte und
zwei der
renommiertesten Organistenwettbewerbe ( The
International
Interpretation Competition in Großbritannien und den
Grand Prix En Improvisation in Frankreich) gewinnen
konnte.
Die Aufnahmen entstanden in zwei fantastisch klingenden Kirchen in Nordschweden in der üblichen 1- Stereo-Röhrenmikrophon-Technik.
STEREO 12/1997: Eine aktuelle HDCD-Aufnahme vom OPUS 3-Label. Firmenchef und Aufnahmeleiter Jan-Eric Persson fing die sanften Klangschattierungen des Chors und der Instrumente meisterhaft ein, was die andächtig-sakrale Stimmung der Musik unterstützt.
Claus Dick in AUDIO 5/2001: Via HDCD-kodierte CD sorgte das 1995 und 1996 aufgenommenen Werk in audiophilen Kreisen schon für Furore. Die vorliegende SACD-Version bringt die ausdrucksstarken Vokaldarbietungen des 16-stimmigen, teils durch Orgel und Saxofon verstärkten Top-Ensembles aus Schweden nun in voller technischer Bandbreite bravourös zur Geltung. Die Musik - im Programm: Barockes, Geistliches, Latin und Folk - begeistert nicht zuletzt dank der noch grandioseren Raumausleuchtung. (4-5/4-5)
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 SACD 22012 Across THe Bridge Of Hope
Weitere Titel mit Matthias Wager (zusammen mit
Anders Astrand,
perc):
OPUS 3 HDCD 19802 Live at Vatnajökull
Omnibus Wind Ensemble "Opera Pearls"
Das legendäre schwedische Bläser-Ensemble mit einer Auswahl von Arien und Overtüren in sehr originellen Interpretationen.
HDCD 19602 Omnibus Wind Ens. Opera Pearls
"Opera Pearls" ist das vierte Album des Omnibus
Wind Ensembles. Dieses Album enthält ausgewählte
"Evergreens" aus der Welt der Oper.
Das Ensemble hat schon seit seiner Gründung im Jahre
1982 Opern-Overtüren aufgeführt. Im Laufe der Jahre
entwickelte sich diese Praxis zu einer Art
Spezialität,
die vom Publikum begeistert aufgenommen worden ist.
"Opera Pearls" enthält berühmte Overtüren
und wunderbar betörende Arien - mit großer Hingabe
und eigenem Humor interpretiert - Eigenschaften, für
die das Omnibus Wind Ensemble seit seiner ersten
Veröffentlichung
gerühmt wird und die mit der absolut einzigartigen
Besetzung
des Ensembles so prächtig harmonieren.
Geniessen Sie die inspirierten und erfrischenden
Interpretationen
der zwölf Musiker des Omnibus Wind Ensemble!
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 9203 From Mozart To Zappa
OPUS 3 CD 19304 Viriditas per Omnibus
OPUS 3 CD 19403 Music by Frank Zappa
OPUS 3 SACD 19423 Music by Frank Zappa
Zetterqvist String Quartet
"Stenhammar - Sandström - Edlund"
Das Zetterqvist Streichquartett mit drei sehr unterschiedlichen und z.T. raren Quartetten skandinavischer Komponisten des letzten Jahrhunderts.
HDCD 19701 Zetterqvist String Quartet
Stenhammar - Sandström - Edlund
Auf dieser CD werden drei schwedische Streichquartette vorgestellt,
die über die Jahre zu den wichtigsten im Repertoire
des
Zetterqvist String Quartet geworden sind. Obwohl
alle drei
Kompositionen sehr unterschiedliche musikalische
Genres bedienen,
verbindet sie ein starkes gemeinsames Element: die
Herausforderung,
Intensität und Ausdrucks- möglichkeiten bis in die
Grenzbereiche dessen zu treiben, was sowohl die
musikalische
Form als auch die Besetzung eines Streichquartetts
zulassen.
Das für diese CD gewählte Programm - ein
Leckerbissen
nicht nur für Repertoirefans - veranschaulicht, wie
intim
und ausdrucksvoll das Zetterqvist String Quartet aus
dieser
Musik tiefste existentielle Elemente herausarbeiten
kann.
Sicherlich kein Programm aus der Kategorie 'Leichte Kost', aber eine reiche Quelle für ständig neue Entdeckungsreisen!
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 19301 Kjell Fagéus & Zetterqvist
Quartet
"Klarinettenquintette Mozart / Brahms
Stockholm Guitar Trio
"Albeniz - Granados - Ravel -
Peterson-Berger"
Ambitioniertes Gitarren-Trio mit engagierten Transkriptionen europäischer Klaviermusik.
HDCD 19701 Stockholm Guitar Trio
Albeniz - Granados - Ravel - Peterson-Berger
Dies ist die Debut-CD des Stockholm Gituar Trios
Die auf diesem Album enthaltene Musik ist
ursprünglich
für Klavier gschrieben und für Gitarren -Trio
transkribiert
worden. Speziell Ravel und Peterson-Berger werden
üblicherweise
nicht mit klassischer Gitarre assoziiert, während
Teile
der Werke von Albéniz und Granados gelegentlich in
Arragements für Sologitarre eingespielt werden.
Demgegenüber
erfahren diese Kompositionen im Gitarren -Trio einen
weniger
begrenzten und vielfältigeren Interpretationsrahmen.
Das Stockholm Gituar Trio entwickelt das Potential konventioneller Möglichkeiten des Instrumentes im Hinblick auf Tongebung und Repertoire in handwerklich perfekter Darstellung.
Alle drei Mitglieder des Ensembles (bestehend aus Anders Karlsson Jakob Henriques und Jens Kihlén) haben umfangreiche Studien in Deutschland, England und Schweden absolviert und gelten als derzeit bestes europäisches Gitarren -Trio.
The Erik Westberg Vocal Ensemble
"Across The Bridge Of
Hope"
SACD 22012 The Erik Westberg Vocal Ensemble
Across The Bridge Of Hope
Nach dem Überraschungserfolg seiner ersten OPUS 3 Veröffentlichung "Musica Sacra" stellt Erik Westberg auf seinem neuen Album ein leicht verändertes Konzept vor. Anstelle eines Sopransaxophons und einer Orgel findet hier ein typisch schwedisches Instrument Verwendung: Nyckel Harpa (eine mit Stahlsaiten bespannte Fiedel). Neben Chor und Gesangssolisten wirken auch Mitglieder des Global Percussion Network von Anders Arstrand mit.
Der Titelsong "Across The Bridge Of Hope" wurde
im Advent 2000 zum Gedenken an den 12jährigen Shawn
McLaughlin
von mehr als 8000 Chorsängern in 310 verschiedenen
Chören
aus 56 Nationen uraufgeführt.
Shawn McLaughlin, der mit einigen Freunden das
Gedicht "Across
The Bridge Of Hope" nach dem sogenannten "Good
Friday
Agreement" 1998 in Nordirland geschrieben hatte, kam
nur wenige Monate später mit 29 weiteren Opfern bei
einem
Bombenattentat in Omagh ums Leben.
Claus Dick in AUDIO 2/2003: Das Erik Westberg Vocal Ensembel setzt bei "Across The Bridge Of Hope" mit experimentellen, feinen Stimmen und unglaublich plastisch-filigranen, luftigen Percussion-Klangstrukturen sogar leicht eins drauf. (4-5/5)
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 HDCD 19506 Erik Westberg Vocal Ensemble
"Musica
Sacra"
OPUS 3 SACD 19516 Erik Westberg Vocal Ensemble
"Musica
Sacra"
sowie
OPUS 3 SACD 22011 Global Percussion Network "Rauk"
Sampler "Classical Delights"
"Werkschau" des Aufnahmeschaffens klassischer Einspielungen von OPUS 3.
HDCD 19900 Various Artists Classical Delights
Various Artists Classical Delights
The inspired tranquillity of great composers
Classical Delights ist eine konzeptionelle Sammlung der schönsten und "sanftesten" Stücke klassischer Musik, die Opus 3 in den letzten 22 Jahren aufgenommen hat.
Komplett neu gemastert und editiert zeigen sich die
klanglichen
Vorteile der HDCD-Technik gegenüber den immer schon
wirklich
guten OPUS 3-Masterings.
Ursprünglich ausschließlich für den asiatischen
Markt geplant befriedigt Classical Delights auch
hierzulande
sowohl das Bedürfnis nach hochwertiger
Interpretation
und Aufnahmequalität wie auch das Bedürfnis, in
bestimmten Situationen (z.B. einem schönen
Abendessen)
einen im positivsten Sinne perfekten Hintergrund zu
bieten.
Den Gourmet erwartet ein echter Ohrenschmaus!
Sampler "Showcase"
SACD-Version der unter dem Titel Test CD 5 nicht mehr lieferbaren HDCD - jetzt auch als 180gr / 33rpm Vinyl
XRCD 99301 Various Artists Showcase
LP 21000 Various Artists Showcase
SACD 21000 Various Artists Showcase
SHOWCASE (Depth of Image - Timbre - Dynamics)
(Acoustic Music in Authentic Environments)
Die SACD "SHOWCASE" entspricht exakt der bereits als HDCD veröffentlichten Test CD 5 (OPUS 3 HDCD 20000), ist allerdings komplett neu und im für SACDs unerläßlichen DSD-Verfahren gemastert. Aus urheberrechtlichen Gründen mußte für die SACD-Version der Test CD 5 ein anderer Name gefunden werden: gegenüber der HDCD "Test CD 5" scheint "SHOWCASE" der gelungenere Titel, denn Testsignale im klassischen Sinne sind auf OPUS 3 Samplern nicht zu finden.
"SHOWCASE" enthält 10 sorgfältig ausgewählte
Titel verschiedener OPUS 3 Produktionen aus den
Jahren 1996-2000,
weitere 4 sind bereits auf einer früheren
Veröffentlichung
(20th Anniversary Celebration Disc OPUS 3 HDCD
19692)) erschienen.
Auf der einen Seite handelt es sich dabei um recht
populäre
Titel, auf der anderen passen sie perfekt in den
musikalischen
Aufbau von "SHOWCASE". Denn im Gegensatz zu allen
bisherigen Test-CDs von OPUS 3, die ein eher buntes
Durcheinander
verschiedenster Musikstile boten, ist dieser
"Sampler"
durch seinen strukturierten Aufbau in einen
harmonischen musikalischen
Rahmen gefaßt.
Es beginnt mit einem Besuch im berühmten Jazzclub
"The
Pawnshop", führt über Blues, Folk, Worldmusic
und Jazz hin zu einem zweiten Eric Bibb-Titel, der -
eher
gospelorientiert - eine Brücke schlägt zu
Geistlicher
und Klassischer Musik und mit Ravels Bolero, der
Vatnajökull
CD entnommen, endet.
Das Booklet enthält neben aufnahmetechnischen
Kommentaren
und Hinweisen auch kurze Hintergrundinformationen zu
auch
durchaus emotionalen Erfahrungen, die Jan-Eric
Persson während
der Aufnahmen gemacht hat.
Natürlich bleiben die Auswahlkriterien, die von den
älteren
Test-CDs her bekannt sind und die der geklammerte
Untertitel
von "SHOWCASE" erneut verrät, erhalten. Durch
Verwendung puristischster Technik entstehen
Aufnahmen von
frappierender Räumlichkeit und klanglicher
Natürlichkeit,
die seit Veröffentlichung der ersten Test-LP im
Jahre
1979 von Musikliebhabern als auch Hifi-Freaks
gleichermaßen
geschätzt werden. Insofern sind Begriffe wie
"Abbildungstiefe",
"Klangfarben" und "Dynamik" mit den Produktionen
des Labels zutiefst und untrennbar verbunden.
Zu Beginn des Jahres 2001 nun also der fünfte "Testrecord" von OPUS 3 als SACD - den musikalisch perfektesten, mit Sicherheit informativsten und vielleicht schlicht besten, den es je gegeben hat!
Im Jahre 2004 folgt nun eine im Programm gekürzte 180gr / 33 rpm Vinylausgabe, die mit hitverdächtigen Titeln (u.a. von Eric Bibb und Tiny Island) das Beste vom Besten der digitalen Tonträgerausgaben enthält.
Matthias Böde zur LP in STEREO
9/2004:
Wenn ich die drei bestklingenden Schallplatten
benennen sollte,
die ich kenne, käme ich nicht umhin, diesen Sampler
mit
neun zwischen 1996 und 2000 entstandenen Titeln des
schwedischen
Edel-Labels OPUS 3 anzuführen. In punkto
Natürlichkeit,
Auflösung, Farbtreue und Raumabbildung brauchen die
von
Label-Chef Jan-Eric Persson aufgenommenen Stücke,
hauptsächlich
Jazz, keinen Vergleich zu scheuen.
"Showcase" ist bereits in einer mehr als
70-minütigen
Version als SACD erschienen. Für die tadellos
gemachte
LP musste das Programm gekürzt werden. Diese Platte
eignet
sich nicht nur zum Schwelgen in Musik und Klang, sie
trennt
bei Plattenspielervergleichen auch sofort die Spreu
vom Weizen.
Nur absolute Top-Laufwerke werden der perfekten
Aufnahmequalität
gerecht. Früher hießen die OPUS-3-Sampler oft "Test
Record". Das könnte auch über "Showcase"
stehen, die in jeder Hinsicht eine beeindruckende
Leistungsschau
der Arbeit der Schweden ist.
Various Artists "A Selection from Testrecords 1, 2 & 3"
SACD-Version der unter dem Titel Test CD 5 nicht mehr lieferbaren HDCD - jetzt auch als 180gr / 33rpm Vinyl
SACD 19520 Various Artists
A Selection from Testrecords 1, 2 & 3"
SACD 19520 Various Artists "A Selection from Testrecords 1, 2 & 3"
Nachdem der CD-Sampler mit identischem Titel 2006
aus dem
OPUS 3-Programm gestrichen wurde, konnte Jan-Eric
Persson
nicht ahnen, dass diese Maßnahme auf Unverständnis
und Empörung der OPUS-Fangemeinde stossen sollte.
Ein
regelrechter Sturm des Protestes brach los und
konnte erst
mit einer kleinen Neuauflage der CD (OPUS CD 19500)
beigelegt
werden.
Dabei hatte Jan-Eric Persson schon vor zwei Jahren
eine ganz
andere Lösung im Kopf.
Leider war das eigene Mixing- und Masteringstudio zu
jenem
Zeitpunkt gerade erst in Planung und ein so
aufwändiges
Projekt wie das einer kompletten Übertragung dieses
legendären
Samplers in das SACD-Format noch nicht realisierbar.
Das hat sich mit der Einrichtung und Fertigstellung
des eigenen
Studios im Sommer 2007 grundlegend geändert. Ein so
mühseliges
und zeitraubendes Projekt wie A Selection from
Testrecords
1, 2 & 3 komplett neu einzurichten kann im
Prinzip nur
gelingen, wenn folgende Voraussetzungen gegeben
sind:
1. Spaß und Lust auf ein solches Projekt
2. unbegrenzte und kostengünstige Studiozeit und
3. ein jederzeit verfügbares und entsprechend
ausgerüstetes
Studio
Wie im Falle der zeitgleich erscheinenden OPUS 3
SACD 22081
(Lars Erstrand "Swingcerely Yours")
handelt es sich bei dieser Veröffentlichung eben
nicht
um ein lediglich hier und da nachgeklittertes
Remastering,
sondern eine Grundrenovierung des gesamten Prozesses
- angefangen
bei der Einmessung der Telefunken M 28
Röhrenbandmaschine
auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf
altersbedingte
Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder bis hin
zu
den am anderen Ende der Kette stehenden
DSD-gestützten
Soundfiles. Mit anderen Worten: eine
Generalüberarbeitung
wie man sie genauer und kompletter nicht machen
kann! Das
Ergebnis ist einmal mehr überwältigend:
Lebendigkeit,
Abbildung, Klangtreue und die unvergleichliche
Natürlichkeit
der Aufnahmen sind auch nach teilweise über 30
Jahren
schlichtweg frappierend und gehören unbestritten zum
Besten, was es für Musikbegeisterte und Audiophile
auf
dieser Welt zu hören gibt.
Um Missverständnisse zu vermeiden: auch ein Label wie OPUS 3 arbeitet natürlich am Puls der Zeit. Beim Vergleich der frisch gemasterten mit den vor 15 Jahren im Stockholmer CUTTING ROOM Studio gemasterten Aufnahmen stockte Jan-Eric Persson angesichts der qualitativen Weiterentwicklung von Analog/Digitalwandlern gelegentlich der Atem!
Die SACD "A Selection from Testrecords 1, 2 &
3"
ist gegenüber der ursprünglichen Fassung um zwei
Bonustracks erweitert oder besser noch: ergänzt
worden.
Die Wahl fiel auf jeweils einen Titel von Lars
Erstrand bzw.
Eric Bibb.
Beide Titel sind bislang auf keinem anderen OPUS 3
Sampler
erschienen.
Im Zusammenhang mit der Neueinrichtung dieses
Titels sei
nochmals auf eine der am häufigst gestellten Fragen
und
deren Beantwortung hingewiesen
Warum vier Kanäle und wie ist es möglich, aus den
ursprünglichen 2-Kanal Masterbändern "surround
sound" zu extrahieren?
Die Blumlein
Ein-Punktquellen-Stereo-Aufnahmetechnik, die
seit der Gründung von OPUS 3 records konsequent
verwendet
wird, birgt prinzipbedingt (quasi als Zugabe!)
akustische
Informationen für die "rear" Kanäle -
eine gemeinsame Voraussetzung fast aller noch
existierenden
OPUS 3 Masterbänder! Wenn man so will: "surround
sound" frei Haus!
Die Center- und Sub-wooferkanäle (.1) sind nicht
belegt!
Weitere Testrecord-Veröffentlichungen im OPUS 3 Programm:
- V.A. "Test CD 4" (OPUS 3 SACD 19420 / XRCD 99300)
- V.A. "Testrecord 4" (OPUS 3 LP 9200 X)
- V.A. "Showcase" (OPUS 3 SACD 21000 / LP 20000 X/ XRCD 99301)
- V.A. "Showcase 2005" (OPUS 3 SACD 22050)
- V.A. "30th Anniversary Celebration Album" (Opus 3 SACD 22060 / LP 22060 X / XRCD 99302)
Matthias Böde in STEREO 6/2008:
Die ausgesprochen erregten Gemüter nach dem
Streichen
der gleichnamigen CD aus dem OPUS 3-Katalog beruhigt
Label-Chef
Jan-Eric Persson nun mit der vorliegenden
Hybrid-SACD, die
deren sämtliche Titel aus den in audiophilen Kreisen
hoch verehrten "Test Records" der Schweden und dazu
noch zwei Bonus-Tracks enthält.
Die programmatischen Titel der Original-Sampler -
"Depth
Of Image", "Timbre" und "Dynamics"
- dürfen als Credo für natürlichen Klang verstanden
werden. Für diese Fassung wurde im neuen Studio mit
besonderer
Sorgfalt gearbeitet: von der Einmessung der
Telefunken-Maschine
M 15 über die Kontrolle der zum Teil rund 30 Jahre
alten
Agfa-Bänder auf eventuelle Drop Outs bis hin zur
präzisen
Umwandlung der analogen Signale in DSD-Datenströme
mittels
höchstwertiger A/D-Technik.
Das Ergebnis zeigt tatsächlich die Klangkunst von
OPUS
3 auf dem Höhepunkt. Selbst wer "nur" den CD-Layer
ausliest, erhält beeindruckende Einblicke in die
natürlichen
Klangwelten der Veröffentlichungen von OPUS 3. Die
SACD-Spur
- die Multichannel-Version lässt OPUS 3-typisch den
Center-
und Wooferkanal ungenutzt - legt dann nochmals in
jeder Hinsicht
nach. Na, wenn das kein Trostpflaster für die
ausgelaufene
CD ist.
Global Percussion Network "Rauk"
SACD 22011 Global Percussion Network Rauk
Global Percussion Network (GPN) ist ein neugegründetes
Bandprojekt, das percussion music der etwas anderen
Art bietet.
Statt überwiegend drums zu benutzen, basiert der
Sound
von GPN wesentlich stärker auf Marimba und
Vibraphon.
Damit klingt die Musik für ein Percussion-Projekt
häufig
deutlich melodischer - auch wenn viele Anteile
gleichzeitig
tatsächlich frei improvisiert sind.
In diesem Spannungsfeld läßt sich die Musik von
GPN zwar schwer kategorisieren - vielleicht aber
trifft für
dieses "Crossover-Album" folgende Charakterisierung:
Klassische Musik mit vehementen Jazz-Einflüssen.
Gegründet wurde GPN von Komponist und Arrangeur
Anders
Astrand, einem der Musiker hinter dem vor 4 Jahren
auf Island
aufgenommenen Orgel/Percussion-Projekt "Live At
Vatnajökull"
(OPUS 3 rec. HDCD 19802).
Zur Aufnahmetechnik:
Dies ist die erste OPUS 3 SACD multichannel Aufnahme
in reiner
DSD-Technik!
Der surround Sound auf diesem Album unterscheidet
sich erheblich
von den üblichen Aufnahmen mit purer akustischer
Musik.
Anstelle einer "normalen Stereo-Abbildung"
(Wiedergabe
über front channels) und die Hall- und Raumanteile
des
Aufnahmeraumes durch die rear channels, ist auf
dieser Aufnahme
eine "erweiterte Stereo-Abbildung" zu hören
- also unter Einbeziehung der rear channels - quasi
als "Stereo
surround" .
Ausführlichere Informationen zu diesem sehr
speziellen
Verfahren und warum sich Anders Astrand für diese
Technik
entschieden hat, lassen sich im Booklet nachlesen.
HEF 40 (Juli 2002): (...) Anstelle der sonst dominierenden Drums spielen Marimba und Vibraphon die Hauptrolle. Somit wird ein oftmals wesentlich melodischer als beim "konventionelleren" Ansatz wirkender Klang erzeugt, selbst in stark von Improvisationen getragenen Stücken. Daraus resultiert eine schwer zu bestimmende Kategorisierbarkeit des GPN. "Crossover"? Na ja. Was heißt das schon... Eine Fusion klassischer Musik mit reichlich jazzigen Stilelementen, in der erwähnt unkonventionellen Art und Instrumentierung dargeboten, das beschreibt das GPN zumindest näherungsweise.
AUDIO 7/2002: Feinste Details, ein
1a-Raum-Feeling
und Dynamik pur stecken in der Jazz-SACD "Rauk"
von Global Percussion Network (:::). Marimba,
Vibraphon und
Pauken tanzen von Hauchzart bis quirlig.brachial
miteinander
- nicht immer leicht verdaulich (3-4/5).
sowie in der SACD Spezialbeilage der AUDIO
4/2003:
Dieses SACD-Album lotet die Grenzen des
High-End-Mediums aus:
Feinste Marimbatupfer, zarteste Vibraphonanschläge
und
aberwitzig dynamische Paukenschläge versetzen den
Zuhörer
packend und realistisch in den Aufnahmeraum. Das
frische Bandprojekt
inszeniert einen Mix aus anspruchsvollem
Crossover-Jazz mit
Ethno-Touch und positioniert sich damit in einem
dreidimensional
wirkenden Raumgefüge, in dem sich die Instrumente im
Halbrund um den Zuhörer scharen. Ein echter
audiophiler
Leckerbissen!
Claus Dick in der STEREOPLAY 8/2002: fast schon aberwitzig und highendig in der tonalen Bandbreite betört "Rauk" des Global Percussion Network (...). Feinste Marimba-Anschläge, zarteste Vibrafontupfer und orkanstarke Paukenschläge sind die soundtechnischen Highlights der perkussionslastigen Scheibe, die einen Mix aus improvisiertem (Ethno-)Crossover-Jazz speichert. Das neu gegründete Bandprojekt setzt auf filigranste Details, packenden Raumeindruck (die Instrumente stehen im Halbrund auf der Bühne) sowie sagenhafte Dynamiksprünge - und zeigt damit eindrucksvoll, was DSD/SACD tatsächlich kann.
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 HDCD 19802 Live At Vatnajökull
OPUS 3 HDCD 19506 Musica Sacra
OPUS 3 SACD 19516 Musica Sacra
OPUS 3 SACD 22012 Across The Bridge Of Hope
Thorvald Fredin
and The Oskarshamn Ensemble / Jan-Olav Wedin
"Bass Concertos"
SACD-Version der identischen CD mit gleichem Titel
SACD 8522 T.Fredin and The Oskarshamn
Ensemble /
Jan-Olav Wedin
Bass Concertos
Neuauflage der OPUS 3 records Veröffentlichung aus dem Jahre 1985 als 5-kanalige Hybrid SACD. Dank des etwas ungewöhnlichen Soloinstrumentes besticht diese Aufnahme durch Originalität und hohen Repertoirewert. Neben dem Kontrabass-Konzert von Lars Erik Larsson und der Serenade von Erland von Koch enthält diese feine Einspielung auch das legendäre Basskonzert von Giovanni Bottessini. Claus Dick zur SACD-Version in AUDIO 2/2003: Vor allem in SACD-Playern begeistern Werke von Lars Erik Larsson und anderen auf "Concertos For Double Bass And Orchestra". Thorvald Fredin und das Oskarshamn-Ensemble unter Jan-Olav Wedin entfachen einen zauberhaften kammermusikalischen Reigen mit wunderbar körperhaftem Klang und sonor schnurrenden Bassläufen. (4/4-5)
Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings
feat. Roy Williams
"Tribute To Young Louis"
SACD 22013 Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings
feat. Roy Williams Tribute To Young Louis
Das dritte OPUS 3 Album der Swedish Jazz Kings dokumentiert
die Zusammenarbeit mit einem superben Interpreten
der Musik
Louis Armstrongs - der australischen Jazzlegende Bob
Barnard.
Neben dieser Cornet-Größe ist auf der Mehrzahl
der eingespielten Titel ein weiterer Jazzgigant zu
hören
- der britische Posaunist Roy Williams.
Sie mögen denken: jetzt also ein weiteres
Tribut-Album
für Louis Armstrong , der im letzten Jahr sein
100jähriges
Geburtstagsjubiläum erfahren durfte. Auch in Zukunft
wird es Tribut-Einspielungen für Armstrong -
natürlich
auch unabhängig von irgendwelchen Jubiläen - geben,
aber keine andere Band wäre prädestinierter für
eine solche Aufgabe als die Swedish Jazz Kings, die
den größten
Teil ihres musikalischen Schaffens in den Dienst und
das Erbe
der Musik von Louis Armstrong gestellt haben.
Wie der Titel bereits verrät, liegt der Schwerpunkt
dieses
Albums auf Armstrongs frühem musikalischen Wirken,
einer
Phase, in der er seine kreativen Höhepunkte erlebte.
Dies ist die 12. SACD, das 7. multichannel uind das 3. in purer DSD-Technik aufgenommene OPUS 3 Album. Auch bei dieser Einspielung handelt es sich um eine typische Stereoaufnahme, bei der die rear-channels die Hallstrukturen und "Jazzclub-Atmosphäre" ergänzen bzw. anreichern. Wie auf allen anderen OPUS 3 Produktionen werden weder der Center- noch die Subwoofer-Kanäle genutzt.
Claus Dick in AUDIO 8/2002: Die High-End-Spezialisten von opus 3 setzen mit Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings auf erfrischenden Jazz und Swing: "A Tribute To Young Louis" ist den frühen Werken von Louis Armstrong gewidmet.(4/4-5)
Hans Thomas in Hifi & Records 4/2002: Produktionen, die dem Jazz-Idol und -Trompeter Louis Armstrong gewidmet sind, gibt es wie Sand am Meer. Die Ergebnisse derartiger Versuche sind zumeist langweilig, oft dürftig, lässt sich doch der Zeitgeist der ersten 25 Jahre des vergangenen Jahrhunderts nicht rekonstruieren oder gar kopieren. Über die handwerklichen Qualitäten des letzten Attributs kann man diskutieren. In dieser Hinsicht gehören die schwedischen Jazz-Könige in Europa zu den besten ihres Fachs. Verstärkt durch Stars wie den Australier Bob Barnard (Kornett) und den Briten Roy Williams (Posaune) stehen den Kings zwei der fähigsten Interpreten des so genannten Oldtime-Genres zur Seite. Bis auf zwei Titel besteht das Programm aus Klassikern, die Satchmo mit seinen Hot Five- und Hot Seven-Bands aufgenommen hat. Abweichend von Louis Armstrongs Originalbesetzung(en) verwenden die Schweden anstelle der Tuba allerdings ein Sousaphon oder einen (unüblichen) String-Bass. Interpretatorisch präsentiert die Band einen mehr zum Dixieland tendierenden Stil, ohne dabei die für diese Musik übliche Bierseligkeit zu verbreiten. Aufnahmetechnisch garantiert der im DSD-Verfahren eingespielte SACD-Tonträger absoluten Hörgenuss.
Weitere Veröffentlichungen der Swedish Jazz Kings:
OPUS 3 HDCD 19404 featuring Roy Williams "It´s
Right Here For You"
OPUS 3 HDCD 19703 featuring Kenny Davern "Comes
Love"
sowie Bob Barnard:
OPUS 3 CD 19503 in Sweden "Cornet Chop Suey"
Lars Erstrand Trio & Quartet with Guests
"The ´complete´
Songs"
SACD 22014 Lars Erstrand Trio & Quartet with Guests
The ´complete´songs
Wrooms! Da isses! The "Complete" Songs ist Lars
Erstrands sechstes Album auf OPUS 3 rec. - und -
lassen Sie´s
mich so salopp wie treffend formulieren - eine
Granate! So
haben Sie ein Vibraphon wahrscheinlich noch nicht
klingen
hören!
Im wahrsten Sinne ein "dream project", das Erstrand
seit nunmehr 15 Jahren im Kopf herumgeht:"Das
vielleicht
Wichtigste, was ich in meiner 50 jährigen Karriere
als
Vibraphonist gelernt habe, ist zu erkennen, welch
enorme Qualität
und Vielseitigkeit in den Songs der sogenannten
großen
Swing Ära steckt. Über 30 Jahre hatte ich das
Vergnügen
kontinuierlicher Zusammenarbeit mit dem
herausragenden schwedischen
Klarinettisten Ove Lind, dessen unzeitiger Tod
vielleicht
der entscheidende Impuls für das vorliegende Album
gewesen
sein mag. Ove Lind hatte ein ungeheures Repertoire
gerade
an solchen Songs, die ergreifende, emotionale, in
irgendeiner
Form berührende Themen mit hohem
Wiedererkennungswert
behandeln. Nach seiner Auffassung ist ein Song nicht
wirklich
komplett ohne ein Thema - und ich - wie auch viele
andere
Musiker - teilen seinen Standpunkt."
Sie ahnen es schon: musikalisch gibt´s einen
Leckerbissen
nach dem anderen!
Lars Erstrand sagt zu diesem Album: "Nach ca. 65
Eigen-
und Fremdveröffentlichungen ist The "Complete"
Songs schlicht das beste Album, das ich in meinem
Leben eingespielt
habe!
Das aktuelle Quartett ist neben Lars Erstrand
besetzt mit
einem der absolut besten neuen Jazzpianisten
Schwedens, Jan
Lundgren. Hans Backenroth, einer der begehrtesten
recording
session Bassisten und der Schlagzeuger Leif "Gus"
Dahlberg , der auch schon auf anderen OPUS 3
Veröffentlichungen
von Erstrand mitgewirkt hat, komplettieren das
Setup.
Als Gastsolisten präsentieren sich der Finne Antii
Sarpila
an Tenor- und Sopransaxophon, Bertil Fernqvist an
der elektrischen
Gitarre und Lasse Törnqvist am Cornet.
Ein letztes Wort zur Aufnahme. Die vorliegende SACD ist der zweite pure OPUS 3 DSD record im multichannel/surround-Verfahren. Gegenüber der ersten Produktion (Global Percussion Network "Rauk" ( OPUS 3 rec. SACD 22011)) ist die neue Erstrand SACD eher eine typische Stereoaufnahme, bei der die rear-channels die Hallstrukturen und Jazzclub-Atmosphäre ergänzen bzw. anreichern.
Weitere Lars Erstrand-Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 8302 "Two Sides Of Lars Erstrand"
OPUS 3 CD 8402 "and Four Brothers"
OPUS 3 CD 9101 "Dream Dancing"
OPUS 3 CD 19405 "The Lars Erstrand Sessions"
K.Fagéus / Telekvartetten "Brahms: Klarinettentrio
a-moll,
Op. 114 und Klarinettenquintett h-moll, Op.
115"
SACD 22021 K.Fagéus / Telekvartetten Brahms:
Klarinettentrio a-moll, Op. 114 und
Klarinettenquintett h-moll, Op. 115
Kjell Fageus ist ein Künstler, der schon viele Jahre
mit OPUS 3 zusammenarbeitet.
Die vorliegende Einspielung wurde in purer
DSD-Technik produziert
und unterscheidet sich ein wenig von früheren
Fageus-Einspielungen.
Das Quintett ist nämlich live und in Surroundtechnik
in einer der bestklingensten (mid-size) Konzertsäle
aufgenommen
worden: Nybrokajen 11 - früher auch als Königliche
Musikakademie von Stockholm bekannt.
Das Publikum wurde speziell zu dieser Aufnahme
eingeladen
und ist wirklich sehr leise. Tatsächlich sind
keinerlei
Nebengeräusche zu hören - erst mit dem Einsetzen
des Applaus am Ende offenbart sich die Einspielung
als Live-Mitschnitt!
Beide Kompositionen sind in einer für Brahms vergleichsweise schwierigen Situation entstanden. Eigentlich wollte der damals 58jährige schon aufhören - doch dank der Begegnung mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld besinnt sich Brahms eines besseren und beginnt unverzüglich mit der Arbeit. Dabei greift Brahms erstmalig auf ein Blasinstrument für seine kammermusikalische Werke zurück. Beide Werke gelten als Initialzündung für das Spätwerk des Komponisten.
Otto Paul Burkhardt in der AUDIO 9/2003: Für Kammermusik-Fans ein Klangbad: Die Surround-Technik des schwedischen Edel-Labels OPUS 3 platziert die Zuhörer hautnah mitten im Geschehen. Kjell Fagéus, Ex-Soloklarinettist im Roayal Orchestra, und die brillianten Mitmusiker bieten im Trio op. 114 einen bis zur letzten Note spannend ausgehorchten Brahms: leise schimmernde Idyllen, schwelgerische Dramatik; und herrlich sehnend ausgesungene Kantilenen im Quintett op. 115. Live und rundum exquisit.
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 8801 K.Fageus "Klarinettenkonzerte
Mozart,
Cursell..."
OPUS 3 CD 19301 K.Fageus & The Zetterqvist
Quartet "Klarinettenquintette
Mozart / Brahms"
OPUS 3 CD 19406 K.Fageus "Lonely Souls"
Mattias Wager "Organ Treasures"
SACD 22031 Mattias Wager Organ Treasures
Organ Treasures enthält eine Programm, dass Hörer
ansprechen soll, die vor dem Erwerb einer
Orgelaufnahme bisher
zurückschreckten, weil unendlich viele
Orgeleinspielungen
so schwierig und komplex sein können. Organ
Treasures
versteht sich als Heranführung an das Instrument und
enthält neben vier bekannten Werken von Bach auch
Musik
weniger prominenter Komponisten wie Pierné und
Elert.
Ein Glanzpunkt ist das unterhaltsame, gleichzeitig
aber auch
extrem virtuose Arrangement von Ives´ "God Save
The Queen" (Variations of America).
Abgerundet wird die Einspielung mit Widors berühmter
Toccata.
Die Aufnahmen wurden mit Mattias Wager eingespielt -
einem
ausgewiesenen Spezialisten, der auch auf anderen
OPUS 3 Veröffentlichungen
("Live at Vatnajökull" und "Musica Sacra")
zu hören ist.
Super Audio CD 4.1
Organ Treasures ist die erste OPUS 3 SACD, auf der
Jan-Eric
Persson den Basskanal benutzt. Dafür gibt es gute
Gründe!
Um einer Orgelaufnahme wirklich gerecht zu werden,
nutzt Persson
die Vorteile einer echten 4.1 Konfiguration, d.h.,
eines Subwoofer-Kanals,
der den bis unter 30 Hz reichenden Tiefbass der
Orgel in Stockholms
Hedvig Eleonora Kirche bereitstellt.
Um eine perfekte Balance der Basswiedergabe zwischen
Frontkanälen
und Subwoofer zu gewährleisten, entwickelte der
Mikrofonspezialist
Jörgen Thuresson (dessen Stereomikrofon von Persson
schon
längere Zeit verwendet wird) ein besonderes
crossover
network nach Linkwitz-Riley mit 24 dB/60 Hz
Trennfrequenz.
Dieser nicht ganz unwesentliche technische Aufwand
wird durch
ein vorzügliches klangliches Ergebnis
gerechtfertigt.
AUDIO 2/2004: Ein abgrundtiefes, ergreifendes Raumgefühl erzeugt "Organ Treasures" mit Mattias Wager an den Orgel-Tasten der Stockholmer Hedvig Eleonora Kirche (...); dank extra geschaltetem Basskanal der 4.1 Einspielung flattern die Hosenbeine schon mal (Multichannel (4/4-5).
HEF 48 (Juli 2004): (...) Das Klangergebnis ist wie bei Opus 3 üblich vorzüglich.
Weitere Titel unter Mitwirkung Mattias Wagers:
Live at Vatnajökull (OPUS 3 HDCD * 19802)
Musica Sacra (OPUS 3 HDCD * 19506)
Musica Sacra (OPUS 3 SACD * 19516)
Katinka Wilson "One Life"
SACD 22032 Katinka Wilson One Life
Mit dieser Veröffentlichung gibt es gleich zwei Premieren
für OPUS 3 zu begehen:
eine neue Künstlerin und die erste "Pop"-Produktion
bei OPUS 3 records.
Viele Jahre hat Jan-Eric Persson nach einer guten
Sängerin
gesucht, die verschiedene Genres gleichermaßen
bedienen
kann. Einflüsse aus Pop, der Abteilung
Singer/Songwriter
und Blues-Balladen mit einem Hauch jazziger Würze
stehen
auf dem Programm des OPUS 3 Debuts von Katinka
Wilson.
Eine hochkarätige Backup Band prominenter
schwedischer
Rock-, Jazz und Bluesmusiker begleitet unter der
Leitung von
Pianist und Produzent Janne Petersson, der sich als
Musiker
auf allen OPUS 3 Alben von Eric Bibb einen Namen
gemacht und
großen Einfluß bei der Einspielung des OPUS 3
Albums "Tiny Island" (OPUS 3 CD 19804 oder SACD
19824) ausgeübt hat.
"One Life" enthält 12 Songs von Katinka Wilson, die in ihrer Sensibilität und Athmosphäre gelegentlich an Joni Mitchell erinnern. Fein gezeichnete, abwechslungsreiche Miniaturen. Der Album-Opener "Why" ist jedenfalls jetzt schon ein veritabeler Winterhit und wird in den Programmen der schwedischen Radiostationen rauf und runter gespielt.
Aufnahmeseitig bleibt der OPUS 3 Kodex das Maß aller Dinge: rein akustische (Mikrofon-) Aufnahme in mehrkanaligem Hybrid-SACD Format. Nähere Informationen im Booklet.
Gisbert Wiegel jubiliert in Blickpunkt Wirtschaft Ausgabe Mai 2004: "Katinka Wilson widerfuhr die Ehre, beim schwedischen Label "OPUS 3" ihre neue Cd "One Life" aufnehmen zu dürfen (...) Und die Sessions haben sich gelohnt. Zwölf Songs, voller Pop, Jazz und Folk, zwölfmal kann Katinka Wilson ihr breit gefächertes Können unter Beweis stellen. Die ihr an die Seite gestellten Studiomusiker erledigen ihren Job mit Bravour, Produzent Janne Petersson kennt sich in der Physik der Töne aus und hat eine ultimativ klingende CD abgemischt, bei der alles stimmt. Jeder Ton sitzt, die Balance ist perfekt, die räumliche Darstellung ist makellos. Frau Wilson hat die recht seltene Gabe, den Hörer auf ihre musikalische Reise durch ihre größtenteils selbst verfassten Lieder mitzunehmen, ihn einzufangen und ihm Stimmungen zu vermitteln. Da macht das Hören Spaß, zumal auch das Booklet so ist, wie es sein sollte: Songtexte, Bilder der beteiligten Musiker und die wichtigsten Infos zur Aufnahmetechnik. Diese ausdrucksstarke und total ungekünstelt wirkende CD hat auch seelisch entspannenden Mehrwert. Von Blickpunkt gibt es die Empfehlung: Unbedingt kaufen. Eine CD für die einsame Insel!
AUDIO 3/2004: Eine prima Idee des audiophilen Labels OPUS 3: Nach vielen highendigen Alben im Jazz- und Klassik-Genre feiern die schwedischen Klangkünstler nun eine feine Folkpop-Premiere. Singer/Songwriterin Katinka Wilson gibt auf der Mehrkanal-Hybrid-SACD "One Life" (...) anmutige, akustisch geprägte Songs zum Besten, die teils an Joni Mitchell erinnern; sehr angenehm und klar durchgezeichnet (4/4-5).
Hifi Test 4/2004: Auch dieses neue Produkt von OPUS 3 records ist eine Doppelpremiere: Mit Katinka Wilson hat Jan-Eric Persson eine vielschichtige Sängerin aufgetan, deren musikalischer Ausdruck weit über den diverser Sternchen des audiophilen Hithimmels hinausreicht. Gleichzeitig beschreitet das für "ernste" Musik bekannte Label musikalisches Neuland, die Songs sind von den Sparten Blues-Ballade, Singer/Songwriter und einem Schuß Jazz inspiriert, ergeben als Ganzes jedoch fast schon anspruchsvollen Pop. Klanglich bleibt alles beim alten: Die rein akustische Mikrofonaufnahme erfüllt höchste Erwartungen.
Matthias Böde unter "Audiophile
Highlights"
in der STEREO 3/2004: Nanu, hier
gibt´s
ganz ungewohnte Töne vom schwedischen Edel-Label
OPUS
3, das sich vor allem mit Produktionen in den
Bereichen Jazz,
Blues und E-Musik einen Namen gemacht hat. Die zwölf
Songs dieser musikalisch gelungenen, mit Stereo- und
Multichannel-Spur
ausgestatteten Hybrid-SACD von und mit Katinka
Wilson lassen
sich am ehesten noch als Pop mit Jazz- und
Folkeinflüssen
kategorisieren, wobei eine ruhigere Gangart
überwiegt.
Eine Band schwedischer Studiomusiker, deren Musik
ausschließlich
akustisch per Mikrofon eingefangen wurde, sorgt für
den
professionellen Rahmen um die Singer/Songwriterin.
Produzent
Janne Petersson hat für OPUS 3 bereits die
herausragenden
Eric-Bibb-Alben angefertigt.
Und so fügt sich das erste Pop-Album der
Skandinavier
nahtlos in die lange Reihe hochkarätiger OPUS
3-Aufnahmen
ein. Da sitzt sozusagen jeder Ton. Die tonale
Balance ist
absolut perfekt, die natürliche Dynamik bleibt
erhalten,
und auch die räumliche Darstellung unterstreicht den
Anspruch, ein ungekünsteltes Klangerlebnis zu
bieten,
bei dem man sich jederzeit vorstellen kann,
unmittelbar an
der Session teilzunehmen. Die zarte, aber
ausdrucksvolle Stimme
Katinka Wilsons, die irgendwo zwischen Kari Bremnes
und Rebecca
Pidgeon angesiedelt ist, kommt leicht und ohne
artifiziellen
Glanz ´rüber, jedes Artikulationsgeräusch
wird übertragen, ohne dass der Vortrag vordergründig
oder analytisch wirkt. Ein Beispiel mehr für den
ultimativen
Klang-Kodex von OPUS 3.
The Erik Westberg Vocal Ensemble "A Star Is Shining"
SACD 22041 The Erik Westberg Vocal Ensemble
A Star Is Shining
...nicht nur zur Weihnachtszeit...
Obwohl das Album natürlich als "Weihnachtsplatte"
aufgemacht ist und nicht zuletzt auch entsprechendes
Material
enthält, gibt es auch eine Reihe anderer Titel, die
es
ermöglichen, dieses Album nicht nur in der (Vor-)Weihnachtszeit zu verkaufen.
Die eigentliche Idee war es, ein klassisches
Weihnachtsalbum
zu veröffentlichen, das eben nicht alle gängigen
Weihnachtslieder enthält, die man sich im Laufe der
Jahre
möglicherweise überhört hat. Daneben gibt es
eine Reihe von Liedern, die mehr oder weniger mit
der Weihnachtszeit
assoziiert werden, wenn es um entsprechende Gefühle
und
Stimmungen geht.
Somit ist es gelungen, ein "populäres" Programm
mit ein paar "Extragewürzen" zu versehen -
und: es ist kein pures a capella Album!°
A STAR IS SHINING ist ein internationales Album mit
einer
Reihe englischer Christmas Carols und Musik aus den
USA, Deutschland
und Dänemark.
Auch bei dieser OPUS 3 Produktion wirken wieder eine
Reihe
hochkarätiger und bekannter OPUS 3 Künstler mit:
Mattias Wager an der Orgel, zwei Mitglieder des
Global Percussion
Network, eine Reihe von Solisten und einer der
besten Keyfiddle-Spieler
Schwedens.
Auch bei dieser Aufnahme handelt es sich um eine pure DSD-Produktion.
Weitere Titel mit dem Erik Westberg Vocal Ensemble:
Musica Sacra (OPUS 3 HDCD * 19506)
Musica Sacra (OPUS 3 SACD * 19516)
OPUS 3 Titel mit Mattias Wager und dem Global Percussion Network:
Global Percussion Network "Rauk" (OPUS 3 SACD
22011)
Mattias Wager "Organ Treasures" (OPUS 3 SACD 22031)
Weitere Erik Westberg-Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 19506 "Musica Sacra"
OPUS 3 SACD 19516 "Musica Sacra"
Peder af Ugglas "Autumn Shuffle"
SACD 22042 Peder af Ugglas Autumn Shuffle
XRCD 99303 Peder af Ugglas Autumn Shuffle
LP 22042 Peder af Ugglas Autumn Shuffle
OPUS 3 records präsentiert das Debütalbum von einem
Gitarrenzauberer, der keinen internationalen
Vergleich scheuen
muss: den slide guitar Meister Peder af Ugglas!
Gleichermaßen zuhause auf der elektrischen wie
akustischen
Gitarre und dem Blues als Basis bietet af Ugglas
einen höchstinteressanten
Mix - sensibel und gefühlvoll - aus Rock, Jazz,
Fusion,
World Music und klassische Einflüssen. Der Mann hat
ein
extrem weites Spektrum: manchmal gibt´s Anklänge
an David Lindley, manchmal an Ry Cooder und manchmal
an Peter
Green usw. - immer aber klingt´s unverwechselbar
nach
af Ugglas!
Obwohl Peder af Ugglas seit mehr als 15 Jahren als
Musiker
arbeitet und tourt, grenzt es an ein Wunder, dass er
bis heute
von keiner Plattenfirma entdeckt worden ist.
Umso glücklicher zeigt sich Jan-Eric Persson über
diesen Neuzugang auf seinem OPUS 3 Label - und ist
sich sicher,
dass dieser Gitarrist auch international noch für
Furore
sorgen wird.
Auf "Autumn Shuffle" - seinem Debütalbum -
stammen alle Titel aus eigener Feder, der neben den
Gitarren
auch Klavier, Keyboards und gelegentlich
elektrischen Bass
spielt. Besonders eindrucksvoll der letzte Titel des
Albums:
A Hymn. Aufgenommen in der größten Kirche Stockholms
zelebriert af Ugglas im Duo mit Mattias Wager an der
Orgel
einen Slidegitarrenheuler der ganz eigenen Art!
Neben seiner Tätigkeit als Musiker hat sich af Ugglas in den letzten zehn Jahren auch einen Namen als Produzent und Studiomusiker machen können und dabei mit der Creme schwedischer Musiker gearbeitet, u.a. Louise Hoffsten.
Diese OPUS 3 Produktion ist im übrigen die erste
Aufnahme
aus dem neuen OPUS 3 Studio und erlaubt einen
Ausblick auf
zukünftige Musikprojekte.
Man darf gespannt sein!
Nach zähen Verhandlungen ist es uns gelungen, 3 Jahre nach der Erstveröffentlichung dieses Albums (und unzähligen internationalen Besprechungen der begeisterten Kritik im In- und Ausland) "Autumn Shuffle" jetzt in kaum noch zu überbietender Klangqualität auch als streng limitierte 24 bit XRCD vorlegen zu können.
Robert Schmitz-Niehaus im Hörerlebnis 63 (März 2008): Das Label OPUS 3 hat schon oft bewiesen, dass es sich lohnt in Qualität zu investieren. Das betrifft nicht nur die audiophile Aufnahme als solche, sondern bezieht sich auch auf die Wahl der Künstler. Zu den Auserwählten gehört Peder af Ugglas, ein Gitarrist, der erst 2004 mit Autumn Shuffle sein Debütalbum veröffentlichte. Das ist umso erstaunlicher als der eigentlich Multiinstrumentalist (Gitarre, Baß, Klavier und Keyboards) seit 15 Jahren professionell arbeitet und dabei unentdeckt blieb. Nun ja, dieses Problem ist mittlerweile behoben. Die Musik ist ein Mix aus Rock, Jazz, Fusion, World Music und klassischen Einflüssen. Die Songs schreibt Peder af Ugglas übrigens selbst. Was musikalisch gut ist und auch noch gut klingt, erfährt jetzt weitere Weihen. Autumn Shuffle liegt nach zähen Verhandlungen als limitierte 24 bit-XRCD vor. Die Klangqualität ist schlicht gigantisch. Anspieltip: A Hymn.
Cai Brockmann in image hifi
1/2008:
Alter Schwede: Das Instrumental-Album Autumn Shuffle
des Slideguitar-Könners
Peder af Ugglas hat sich im OPUS -3-Programm als
echter Bestseller
entpuppt. Kein Wunder, wenn Sie mich fragen,
angesichts der
wirklich geschmackvollen, im allerbesten Sinne
angenehmen,
ausgereiften Kompositionen und eines überaus
reichhaltigen
Klangs, der mit toller Farbigkeit, glaubhaftem
Raumeindruck
und fast schon livehaftiger Griffigkeit bezaubert.
Nun geht OPUS 3 mit dieser Scheibe in eine weitere,
die dritte
Format-Runde: Neben der vorzüglichen,
vergleichsweise
warmherzigen Vinylausgabe und einem ausgesprochen
dynamischen,
anspringenden SACD/CD-Hybrid - mit prinzipbedingten
Vorteilen
für alle, die einen kompetenten SuperAudio-Player
besitzen
- kommt jetzt eine reine CD-Version. Und "rein"
ist hier absolut ernst gemeint: Selbstverständlich
handelt
es sich bei der CD um eine ganz besondere, nämlich
um
eine XRCD24. Wenn schon, denn schon!
Der deutsche Vertrieb, Applied Acoustics, soll an
der Entstehung
der XRCD-Version - inklusive des typischen
Büchlein-Covers
- einen nicht unbeträchtlichen Anteil gehabt haben.
Eine
gute Investition, wie die absolut erstklassige, im
unverzagten
Sinne audiophile Klangqualität bestätigt; sie ist
in jedem CD-Player erfahrbar und schließt mühelos
zur SACD auf. Die Musik ist ja ohnehin ein
Festschmaus für
entspannte Gourmets...
Holger Barske in LP 5/2005:
Die
ersten Takte des Openers "Harvest Song" erinnern
mich irgendwie ein bisschen an "A Whiter Shade Of
Pale"
von Procul Harum. Das legt sich ganz schnell, lässt
aber
aufhorchen: Wer auf der jüngsten Veröffentlichung
des schwedischen OPUS 3-Labels nämlich gepflegtes
"audiophiles
Geschnarche" vermutet, den belehrt der Gitarrist Peder
af Ugglas gründlich eines Besseren.
Slide-Gitarre
und Posaune? Aber klar, das geht hervorragend, wie
die zweite
Nummer "Who´s Dance" zeigt. Der schwedische
Multiinstrumentalist, der auf seinem Solo-Erstling
hauptsächlich
akustische und elektrifizierte Sechssaiter bedient,
erweist
sich von vorn bis hinten als Meister seines Fachs,
der über
eine erstaunliche stilistische Bandbreite verfügt.
Die
musikalische Basis des hier Gebotenen ist vielfach
schnörkelloser
Blues, aber auch die ruhigen melodiösen Titel
überzeugen
durch die Bank und gefallen durch die einfallsreiche
Begleitinstrumentierung,
von den jazzigeren Nummern ganz zu schweigen.
Vergleiche?
Bitte sehr: Ry Cooder, David Lindley, Mark Knopfler
oder auch
John Williams - alles dabei, und noch viel mehr
Größen
an der Gitarre. Eine wundervolle Live-Einspielung
geriet Ugglas
mit seinem letzten Titel "A Hymn": Wer sich von
einer Kirchenorgel begleiten lassen will, der muss
halt in
die Kirche gehen. Ein zum Heulen schöner Ausstieg!
Dem Vernehmen nach besteht die Gefahr, dass das die
letzte
Vinyl-Veröffentlichung von Opus 3 gewesen sein
könnte,
da die letzte einsatzbereite
Neumann-Schneidemaschine in Schweden
in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Das
allerdings
wäre ein herber Verlust, denn die 180-Gramm-Pressung
klingt hervorragend: atmosphärisch dicht, extrem
druckvoll,
mit Schubkraft und "Bumms" im Bass. Jungs - lasst
euch was einfallen: Scheiben in dieser Machart
brauchen wir
definitiv noch ein paar mehr.
Junge, Junge, das ist ein Debüt: Der
schwedische
Gitarrist verzaubert mit einem stilistisch breit
angelegten
und hervorragend klingenden Ausnahmealbum. Muss man
haben!
Cai Brockmann in image hifi 65, Ausgabe 5/2005: Peder af Ugglas ist in seiner Heimat Schweden eine ziemlich große Nummer an der Gitarre, auf internationaler Bühne spielte er bereits mit einer beeindruckenden Reihe echter Größen zusammen. Und warum das so ist, zeigt sein - in jeder Hinsicht vorzügliches - Debütalbum mit Intensität und Hingabe. Autumn Shuffle besticht mit unglaublich entspannter und großzügig eingefangener, gleichwohl dichter Atmosphäre, in der das absolut meisterliche, aber nie aufdringlich zur Schau gestellte Spiel eines wahren Saitenmeisters für Gänsehaut sorgt. (Gesungen wird übrigens nicht.) Wer ein Faible für geschmackvolle Slideguitars hat, wer Saitenvirtuosen wie Ry Cooder, David Lindley, Peter Green oder Mark Knopfler zu seinen Favoriten zählt oder einfach sehnsuchtsvollen Gitarren-Blues mit unterschwelligem Rockeinschlag sucht, der ist hier goldrichtig. Klasse ist auch, dass Opus3, das audiophile Top-Label (www.applied-acoustics.de; Telefon 030/4614874), Autumn Shuffle in zwei ausgezeichnet klingenden Formaten anbietet: auf feinstem Vinyl oder als Hybrid-SACD (Stereo und Mehrkanal; läuft auf jedem CD-Player). Beide Versionen sind hervorragend produziert, hier wie dort sorgt eine herrlich runde und extrem wohlklingende Aufnahme für tiefes Hineintauchen in die Musik. Ein geschmackssicheres, in besten Momenten gänsehauttaugliches Luxuswerk, viel mehr nur ein Tipp zum Weg- und Tagträumen!
Carsten Barnbeck unter "Audiophile
Highlights"
in STEREO 6/2005: Einziger "Nachteil"
dieser Mehrkanal/Stereo-SACD: Da der Name Programm
ist, passt
"Autumn Shuffle" nicht unbedingt in diese
Jahreszeit.
Die Stücke des Multiinstrumentalisten Peder af
Ugglas
haben eine anheimelnd ruhige und warme Färbung, die
wie
gemacht scheint für triste, verregnete Tage. Sie
sind
atmosphärisch getragen und exzellent aufgenommen.
Der Mehrkanal-Mix beschränkt sich auf relativ
unspäktakuläre,
aber umso perfekter umgesetzte Raumeffekte. Auf den
hinteren
Kanälen liegen nur Hallfahnen und Reflexionen, die
Größe
und Tiefe der Aufnahmeräume hervorragend
reproduzieren,
ja geradezu greifbar machen. Als Anspieltipp
empfehlen sich
die Tracks 3 ("Autumn Shuffle") und 13 ("A
Hymn"), bei denen einmal ein Fender Rhodes Piano und
dann eine sphärische Mixtur aus Slide-Gitarre und
Kirchenorgel
den raum weit öffnen, um anschließend scheinbar
weit in die Tiefe zu gleiten. Hier hört man
wunderbar,
dass sich Surround-Effekte bestens mit authentischer
Wiedergabe
vereinen lassen.
Gitarre und Bass 7/2005: Da hat Multiinstrumentalist & Gitarrist Peder af Ugglas auf seinem Album "Autumn Shuffle" (:::) schon mehr zu bieten. Sein instrumentales Konzept reibt deftige Americana-Instrumentals an etwas Blues, etwas Knopflercoodergreen und an skandinavischem Sphären-Sound. Und hier stimmt auch der Mix: Man sitzt mitten im handgemachten Geschehen und erlebt einen Künstler, der seit 15 Jahren spielt, tourt, produziert und erst jetzt sein Debüt veröffentlicht hat. Das Zweitwerk darf ruhig was schneller kommen! ju
STEREOPLAY 7/2005 schreibt unter "Die audiophilen Pop-(SA)CDs: Bereits Mitte Mai waren sie die heimlichen Hits auf der wie stets sehens- und hörenswerten "HighEnd" in München: Wo immer diese zwei SACDs im Player rotierten, sorgten sie für beeindruckte Blicke. "Autumn Shuffle", eingespielt von Peder af Ugglas mit Kollegen seiner Hauptband Topolinos, eignet sich bestens, Mehrkanal-Skeptiker zu betören. Nichts Künstliches haftet der Surround-Spur an, sie stellt Ugglas´Mix aus Rock, Blues und Folk ungemein natürlich in den Raum. Musikalisch wandelt der schwedische Steel-Guitar-Virtuose versiert auf den Spuren großer Saitenmänner unserer Zeit: klingt mal rauchig wie Ry Cooder, mal lässig wie J.J.Cale, mal schwelgerisch wie Mark Knopfler und spielt so ausdrucksvoll, dass er aufs Singen glatt verzichten kann: Die Gitarre erzählt, was er zu sagen hat.
Claus Dick in AUDIO 5/2005:
Auch
wenn der Titel herbstliche Stimmung impliziert - der
schwedische
Gitarrist zelebriert neben sphärisch-getragenen
Stücken
auch spritzig-hitzige Frühlingsgefühle auf seinen
E- und Akustikgitarren. Im Team mit Drums,
Percussion, Akkordeon,
Sax, Posaune und Orgel (!) schuf Ugglas relaxte
Stücke
zwischen Blues, Rock und Jazz. Vor allem seine
Slide-Einlagen
betören die Sinne und erinnern an Ry Cooder. Mit
prima
Auflösung, Dynamik und Detailreichtum punktet der
Klang.
(4/4-5)
Weitere OPUS 3 Titel mit Mattias Wager:
Global Percussion Network "Rauk" (OPUS 3 SACD
22011)
Mattias Wager "Organ Treasures" (OPUS 3 SACD 22031)
Various Artists "Showcase 2005"
SACD 22050 Various Artists Showcase 2005
Zum 5ten Geburtstag des SACD-Formates präsentiert OPUS 3 records mit Showcase 2005 eine Auswahl der jüngsten Veröffentlichungen verschiedenster Musikrichtungen wie Blues (manchmal mit etwas Rock gewürzt), Jazz, Worldmusic und Klassik!
Da Aufnahme- und Produktionstechnik in den letzten
Jahren
eine rasante Entwicklung genommen haben, enthält
dieser
OPUS 3 Sampler eine Auswahl von Titeln, die
die neuen
und teilweise bahnbrechenden Möglichkeiten der SACD
und
reiner DSD-Technologie eindrucksvoll belegen.
Wie bei allen anderen OPUS 3 Test CDs
und Showcase-Alben
sind ausführliche Angaben zu Titeln und Interpreten
enthalten.
ABER: es gibt einen entscheidenden Unterschied.
Ein Großteil der hier vorliegenden Titel wurde nicht
nur zweikanalig aufgenommen und abgemischt, sondern
in tatsächlichem
surround Sound. Deshalb gibt es zusätzlich präzise
und detaillierte Angaben zum akustischen Umfeld, in
dem die
Aufnahmen entstanden sind.
Hervorragend aufgenommene Mehrkanalproduktionen
haben die
Hifi-Wiedergabe dem Ziel optimaler und authentischer
Reproduktion
(sprich: als Zuhörer den Eindruck zu gewinnen, live
dabei
zu sein) ein großes Stück näher gebracht.
Unabhängig davon ist Showcase 2005 ein hervorragender Appetitanreger für die Klangphilosophie und das musikalische Programm des OPUS 3 Labels.
Matthias Böde unter Audiophile
Highlights
in Stereo 5/2005: Seit OPUS 3 1979
seine erste
"Testrecord" - damals eine Schallplatte -
veröffentlichte,
sind die Sampler des schwedischen HighEnd-Labels
beinahe eine
Institution geworden. Heute laufen sie zwar nicht
mehr unter
den Stichworten "Timbre", "Depth of Image"
oder "Dynamics", sondern heißen schlicht "Showcase"
und erscheinen als Hybrid-SACD im
Multichannel-Sound. Doch
nach wie vor können die Skandinavier für sich
beanspruchen,
in punkto Klangqualität mit an der Weltspitze zu
stehen.
Und dabei spielt es keine Rolle, ob es um ein
flottes Pop-Stückchen
mit Katinka Wilson geht, um Lars Erstrands
Jazz-Nummer "Let
Me Call You Sweetheart", die bezüglich der
Raumdarstellung
und tonalen Natürlichkeit zum Besten zählt, was
ich je aus meinen Elektrostaten hörte, oder um die
Aufnahme
eines Vokal-Ensembles in einer Kirche, das so
plastisch, atmend
und in sich aufgefächert erscheint, als schaue man
durch
ein großes Fenster auf die Szenerie.
Die 15 musikalisch sowie hinsichtlich der
Aufnahmeorte sehr
abwechslungsreichen, aber durchgängig auf höchstem
Niveau eingefangenen Titel geben einen guten
Überblick
über die Aktivitäten von OPUS 3. Bezaubernd etwa
das dezent pulsierende "Rauk", dessen Töne
beinahe zerbrechlich wirken. Aber auch die anderen
Titel machen
- jeder auf seine Weise - erfahrbar, worum es bei
Hifi nicht
zuletzt geht: um Erfahrung der Schönheit in
Klangbildern.
Weitere OPUS 3 Sampler und Test CDs:
(OPUS 3 HDCD 19400) V.A. "Test CD 4.1"
(OPUS 3 CD 19500) V.A. "A Selection of Testrecords
1-3"
(OPUS 3 HDCD 19692) V.A. "20th Anniversary
Celebration
Disc"
(OPUS 3 SACD 19420) V.A. "Test CD 4"
(OPUS 3 HDCD 20000) V.A. "Test CD 5"
(OPUS 3 SACD 21000) V.A. "Showcase"
Various Artists "SCANDINAVIAN TUNE"
HIGH ENDITION - VOLUME 8
CD HES 008 V.A. "Scandinavian Tune"
Abbildung mit freundlicher Genehmigung der HIGH END SOCIETY Marketing GmbH, Wuppertal
Seit vielen Jahren veröffentlicht die HighEnd Society in unregelmässigen Abständen Sampler mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.
Nachdem bereits auf dem HighEndition-Sampler
Vol. 5
"Blues" ein Eric Bibb Titel von OPUS
3 records berücksichtigt wurde, liegt mit Scandinavian
Tune jetzt eine Compilation der HighEnd
Society vor,
die sich ausschließlich der Musik widmet, die bei OPUS
3 records produziert und aufgenommen wurde.
Die Titel decken ein breites Feld skandinavischer
Musik ab
- angesiedelt zwischen Folk, Blues, Jazz, Klassik
und Cross-Over.
Für die Zusammenstellung der Titel, das Konzept und
dessen
Realisierung zeichnete Branko Glisovic
verantwortlich, das
Mastering besorgte Hans-Jörg Mauksch bei Pauler
Acoustics
(Stockfisch), so dass für höchstwertige
Klangqualität
gebürgt werden kann.
Eine 60 minütige tour de force durch verschiedenste
Schaffensperioden
des schwedischen Labels in - einmal mehr -
beeindruckender
Qualität!
Dave Wilczewski "Room In The Clouds"
SACD 22051 Dave Wilczewski Room In The Clouds
Dave Wilczewski
"Room In The Clouds" OPUS 3 * 22051 SACD
Aufmerksamen OPUS 3 Hörern wird Dave Wilczewski
nicht
unbekannt sein. Der Tenorsaxophonist hat bereits auf
neueren
OPUS 3 Veröffentlichungen (Katinka Wilson und Peder
af
Ugglas) mitgewirkt.
Room In The Clouds ist nicht nur das Debutalbum
dieses Künstlers
auf OPUS 3 records sondern auch eine Premiere für
das
Label selbst: das tatsächlich erste OPUS 3 Jazz
Fusion
Album.
Dave Wilczewski wurde als Sohn polnischer
Einwanderer in
Boston, USA, geboren - einem idealen Umfeld dank
pulsierender
Clubszene und der Berklee School Of Music, einer
Kaderschmiede
für Jazzmusiker!
Vor 20 Jahren zog es Ihn zurück nach Europa - und
zwar
nach Schweden. Dort arbeitet er seither als
erfolgreicher
Studiomusiker und "sideman" mit bekannten
schwedischen
Künstlern. 2005 tourte er weltweit als Mitglied des
Ex-Beach-Boys
Brian Wilson in dessen Smile Tour Band!
Wer die fantastische Fusion Band VITAL INFORMATION um Bandleader und Superschlagzeuger Steve Smith kennt, dem wird nicht entgangen sein, dass Dave dort 6 Jahre lang Mitglied der Originalbesetzung war und dort als Musiker und Komponist gleichermaßen gewirkt hat.
Naheliegend, ja eigentlich selbstverständlich, dass
Steve Smith auch die liner notes zum vorliegenden
Album beiträgt
und darauf verweist, dass Dave Wilczewskis Musik
immer original
und nach ihm selbst klingt - modern und zeitlos
zugleich.
Sein unvergleichlicher Stil hat immer etwas
Aktuelles ohne
Gefahr zu laufen, "trendy" oder in ein paar Jahren
"überholt" zu sein. Seine Musik ist offen,
herausfordernd, dokumentiert Lust und Spaß am
Musizieren
- und ist gleichzeitig schlichter Hörgenuss!
Nur wenige Musiker (wie z.B. Don Grolnick, Mike
Manieri oder
Keith Jarrett) schaffen es, auf ähnlich
erfolgreichem
Niveau zu komponieren.
Soweit Steve Smith.
Dem ist nichts hinzuzufügen!
Weitere OPUS 3 Titel mit Dave Wilczewski:
Katinka Wilson "One Life" (OPUS 3 SACD 22032)
Peder af Ugglas "Autumn Shuffle" (OPUS 3 SACD 22042
oder OPUS 3 LP 22042 X)
Matthias Böde in STEREO 8/2006 unter Audiophile Highlights: Welch schönes Album des amerikanischen Saxofinisten und Flötisten, der alle zwölf Stücke selbst schrieb und arrangierte. Wilczewskis "Raum in den Wolken" beschreibt eine musikalische Perspektive ohne Erdschwere. So gerieten die Modern-Jazz-Kompositionen, die weder nerven, noch in seichtes Easy Listening abdriften, leicht und locker. Und das schwedische Edel-Label OPUS 3 sorgte für einen Klang-Rahmen, der die musikalische Aussage wunderbar stützt, indem er die Musik zuweilen sphärisch zwischen Himmel und Erde schweben lässt, ohne ihr die tonale Substanz zu rauben. Nicht selten hängen die zart gestrichenen HiHats wie Dunst hinter dem flockigen Spiel der perfekt eingestellten siebenköpfigen Band. Die behutsame Multichannel-Version dieser SACD schickt den Bass unterhalb von 60 Hertz zum Subwoofer und verzichtet auf den Center-Speaker.
Pathfinder
SACD 22061 East Pathfinder
East
"Pathfinder" OPUS 3 * 22061 SACD
Nach dem phänomenalen Debut "Autumn Shuffle" des schwedischen Gitarristen Peder af Ugglas im letzten Jahr präsentiert OPUS 3 records das Debütalbum eines weiteren "local hero", der keinen internationalen Vergleich scheuen muss: den Gitarristen Bert "East" Östlund!
Östlund war dreizehn als er sich 1960 eine Nylonsaitengitarre vom Nachbarn lieh. Von diesem Zeitpunkt an wurde dieses Instrument ein untrennbarer Freund und spielte eine rasch wichtiger werdende Rolle in seinem Leben.
1964 soll er mit einer bekannten Popgruppe auf eine
6-monatige
Finnland-Tournee gehen. Allerdings gibt es ein
Problem: Östlund
besitzt weder eine E-Gitarre noch einen Verstärker!
Daraufhin
besorgt der Bandmanager eine Fender Stratocaster und
einen
Amp - Startsignal für eine einzigartige musikalische
Karriere!
Bereits in den 70ern beginnt er zu komponieren und
arrangiert
Musik für unzählige Künstler. Ständig
und überall nachgefragt wird seine Musik weltweit
die
Charts rauf- und runtergespielt.
In den 80ern formiert er die Band "7:e himlen" (7th
heaven), mit der Östlund jahrelang tourt und
zahlreiche
Alben veröffentlicht. Auch zwei Soloalben erscheinen
in dieser Zeit unter dem Namen Ensamma Vargen
(Einsamer Wolf),
die ihn als Musiker, Texter und Komponisten
ausweisen.
1990 eröffnet Östlund ein eigenes Aufnahmestudio,
in dem er als Musiker, Produzent und Toningenieur
arbeitet.
Unter seinem Spitznamen "East" veröffentlicht
er 2003 die CD "Let the Guitar Flow" (RRCD 110
Riverside
Records) - ein Instrumentalalbum mit ausschließlich
eigenen Kompositionen, das vor allem in England für
Aufsehen
sorgt.
Das vorliegende Album "Pathfinder" zeigt "East" sowohl als Gitarristen und Pianisten wie auch Komponisten und Arrangeur. Alle 14 zum Teil sommerhitverdächtigen Instrumentals stammen aus seiner eigenen Feder und zeigen das weite musikalische Spektrum des mittlerweile 59jährigen auf. Natürlich dominieren Telecaster- und Stratocastersounds dieses Album - trotzdem wird ein ganzer Bus voll anderer akustischer und elektrischer Gitarren eingesetzt. Ein Fest für Gitarrenfetischisten!
Musikalisch kann es kaum abwechslungsreicher zugehen: ein Hauch von Detroit, Nashville oder Newcastle? Rio oder Paris? Kein Problem - der Mann beherrscht unterschiedlichste Stile, bedient unterschiedlichste Genres mit einer Vorliebe für Pop, Jazz und Latin aus den späten 50ern und frühen 60ern! Und das alles klingt so aktuell, unverbraucht, reif, locker, unangestrengt und gutgelaunt - mit einem Wort: der Mann ist eine Klasse für sich!
Diese OPUS 3 Produktion ist im übrigen die zweite Aufnahme aus dem neuen OPUS 3 Studio und erlaubt einen Ausblick auf zukünftige Musikprojekte.
Günter Brämswig in hifi & records Ausgabe 2/2007: Alter Schwede! Mit einer Armada aus Zupfinstrumenten lädt uns Bert "East" Östlund zu einer Instrumentalreise ein. Alle 14 Kompositionen und die Arrangements stammen aus seiner Feder. Opus 3 hat sich mit vertrauter Akribie an die Aufnahmen gemacht, die nordischen Appetithäppchen entstanden peu a` peu von Januar bis Dezember 2005. Der Titeltrack "Path-finder" schielt leicht in die "Shadows-Ära", hier schöpft "East" mit einer Stratocaster, Gibson Songwriter De Luxe, Guild-Akustikgitarre und einem Washburn Halbresonanz-Körper aus dem Vollen. Tambourin, Double-Bass und Drums geben dem 60ziger - Jahre - Beat den letzten Schliff. Bossanova ist beim Track 4 der A-Seite angesagt: seicht perlende Gitarrenmelodien, stoische Kontrabass-Zupfer mit verteufelt körperhaften Proportionen und gewiefte Rhythmusbeats, das alles ist Latino-Lebensgefühl original aus Järna, spitze! Der "olle" Östlund (59 Lenze) beherrscht sein Metier aus dem Effeff und setzt obendrein an den Fender-Rhodes-Tasten noch einen drauf. "Cliffhanger" und"Poco Loco" kommen knackig rüber. Swing, Samba, Nashville-Sound, alles was das Herz begehrt, steckt im Kleinod "Au Revoir". Chet Atkins hätte daran seine helle Freude gehabt.
Andrew Bronner in LP,
Ausgabe
2/2007: Ein Mann und siebzehn Gitarren - wer
da noch
sagt, dass eine Gitarre eben eine Gitarre sei, wird
von Bert
"East" Östlund ganz schnell eines Besseren
belehrt. Denn ob Strato- oder Telecaster, akustische
oder
Western-Gitarre, der Mann beherrscht sie alle! In
einem 45-tägigen
Aufnahme-, Mixing- und Mastering-Marathon stellte
der schwedische
Gitarrist unter Beweis, dass jedes Instrument nicht
nur seine
eigene Klangfarbe, sondern seine eigene Seele
besitzt.
So wild, wie er die Gitarren je nach Titel
untereinander wechselt
und mixt, so ideenreich ist auch die Musik. East
bahnt sich
auf "Pathfinder" seinen Weg durch die Musik, die
ihn geprägt hat, die ihn als Künstler heute noch
ausmacht und die ihm gefällt und entspricht. Wie in
einem
Film ziehen Anleihen an Django Reinhardt vorbei,
hier ein
Hauch Latin, da eine frische Brise Rock oder Pop.
Das alles
ist in einen Stil verwoben. Es sind die 50er- und
60er-Jahre,
die den hervorragenden Techniker geprägt haben, und
das
hört man - aber man hört auch den heutigen
Zeitgeist.
Denn "Pathfinder" hat Schichten. Viele Schichten.
Musikalische Schichten. Und Tonspur-Schichten. Die
nämlich
hat OPUS-3-Gründer Jan-Eric "Da Vinci" Persson
aufgetragen, äh, übereinander montiert. Nur so ist
es überhaupt möglich, dass ein Gitarrist klingt
wie fünf - und auch noch einer besser als der
andere...
Da die letzte Neumann in Schweden letztes Jahr
verkauft wurde,
besann sich Jan Erik seiner deutschen Freunde und
kam kurzerhand
nach Berlin, um die lang angekündigte und
sehnsüchtig
erwartete 180-g-Vinyl-Version von "Pathfinder" zu
schneiden. Und hat man von OPUS 3 etwas anderes
erwartet als
klangliche Differenziertheit mit ausgewogenen Mitten
und angenehmen
Höhen?
Als Sommeralbum 2006 kommt es etwas zu spät, aber
stimmen
Sie sich doch jetzt schon einmal auf die kommende
warme Jahreszeit
ein! Sicherlich findet Bert Östlund auch den Weg zu
Ihnen!
Cai Brockmann in image hifi 71,
Ausgabe 5/2006: Darf man heute "Easy
Listening"
sagen, ohne dass einem sofort unsägliche
TV-Schunkelshows
ins Hirn sickern? - Besser wär´s, denn Pathfinder
ist ein wahres Easy-Listening-Album, das mit
Doofbacken-Dumpfheit
nicht das Geringste zu tun hat. Vielmehr klingen die
sanften
Melodien von east nach Urlaub, Strand und Erholung
pur, nach
Ballonfahrt über Smaland, nach ländlichem Sommerfest
auf Bullerbü....
...was gar nicht allzu fern scheint: East heißt
eigentlich
Bert Östlund und stammt, das Label Opus 3 ist ein
Hinweis,
aus Schweden. Der mittlerweile fast 60-jährige
Komponist/Gitarrist
hat einfach perfekt den Bogen raus, eine ganze
Wagenladung
harmonischer und geschmackvoller Melodien
einzuspielen - ohne
Misstöne, aber auch ohne Anbiederei, immer
vollkommen
locker und entspannt. Kurzum Pathfinder hat
Sonne im
Herzen und lässt den Drink in der Hängematte noch
ein wenig köstlicher schmecken. Wer nach dem Genuss
dieses
Albums noch aggressiv drauf ist, hört wahrscheinlich
auch Ella Fitzgerald beim Kickbox-Training.
In den vierzehn Titeln wird übrigens nicht ein
einziger
Ton gesungen. Stattdessen führt uns East durch seine
Gitarrensammlung, lässt diverse Fender Strato- und
Telecaster
singen, pluckert und swingt mit Gretsch, Levin und
Danelectro
und reicht eine leckere Auswahl akustischer
Saitendelikatessen
ans Ohr. Zusammen mit Peter Forss am Kontrabass und
dem Drummer
Hux Flux Nettermalm (was für ein Name!) spielt sich
East
durch Genres und Stile mit deutlichem Einfluss der
Endfünfziger
und Frühsechziger: hier angejazzt, dort ein wenig
latinisiert,
durchgehend mit pop-o-philem Melodiefluss.
Die Produktion der SACD (läuft auf jedem CD-Player)
ist
dermaßen souverän und ausbalanciert gelungen, das
können selbst Nashville-Cracks nicht besser. Pathfinder
ist ein wahres Fest für Soundgourmets, ist von so
erhabener,
klarer Klangschönheit, dass es sowohl zum
intensivsten
Eintauchen als auch als akustische Stiltapete taugt.
Was,
nur zur Erinnerung, in diesem Genre eine echte
Auszeichnung
ist. Aah, da kommt ja mein Caipirinha...
Sampler "Showcase"
Überragender Sampler mit hervoragender Musik aus sämtlichen
Produktionsbereichen des Labels OPUS 3.
SACD 19420 Various Artists Test CD 4
LP 9200 Various Artists Testrecord 4
XRCD 99300 Various Artists Test CD 4
Test CD 4 (Depth of Image - Timbre - Dynamics)
(Acoustic Music in Authentic Environments)
Seit April 2006 auch als limitierte 24 bit XRCD von Master Music Ltd. In extrem überschaubarer Stückzahl gefertigt von JVC Japan wird hier das CD Tonträgerformat bis an die Grenzen ausgereizt.
"Test CD 4" enthält 14 sorgfältig ausgewählte Titel verschiedener OPUS 3 Produktionen, die bis zum Jahre 1992 veröffentlicht wurden. Dabei wird einmal mehr in beeindruckender Qualität die gesamte musikalische Bandbreite der Produktionsvielfalt des Labels demonstriert. Darunter auch die legendäre Cindee Peters/Eric Bibb-Version des Klassikers "House Of The Rising Sun". In berückender Schlichtheit interpretiert ist diese Einspielung aus dem Jahre 1977 (sic!) musikalisch wie auch klanglich eine der definitiven Sternstunden audiophil orientierter Tontechnik. Nicht umsonst seit knapp drei Jahrzehnten ein immer wieder zitiertes Musikbeispiel zur klanglichen Beurteilung eines Hifi Set Ups.
"Test CD 4" erhielt im In- und Ausland unzählige Besprechungen und Auszeichnungen.
Mit informativem Booklet!
Da die digitalen Tonträgerformate deutlich mehr Speicherplatz bieten, ist die LP "Testrecord 4" um etliche Titel gekürzt. Keine Sorge: der oben erwähnte Cindee Peters Titel ist selbstverständlich enthalten.
Matthias Böde unter Audiophile Highlights zur XRCD in STEREO 10/2006: Sie gehört zum Feinsten und audiophil Anspruchvollsten, was man von den Membranen seiner Lautsprecher perlen lassen kann. Gemeint ist die Sammlung klanglicher wie musikalischer Highlights aus dem sinfonischen und Jazz-Sektor, die das schwedische Edel-Label OPUS 3 unter den Stichworten "Depth of Image - Timbre - Dynamics" bereits vor Jahren vorstellte und die es nun als höchstwertig gemasterte XRCD 24 erneut herausbringt. Raumtiefe, Natürlichkeit und Dynamik - hier wird die Bedeutung dieser Begriffe erfahrbar. Dass hier auch ein paar uralte Klassiker des OPUS 3-Repertoires wieder auftauchen, spricht nicht gegen die in kleiner Auflage gefertigte Neuerscheinung, die laut Vertrieb große Mühe, Verhandlungsgeschick sowie "unglaubliches Geld" erfordert hat. Cyndee Peters´ faszinierende Fassung von "House Of The Rising Sun" oder "Look Over Yonder" des damals noch unbekannten Eric Bibb (beide von 1977) sind viel zu gut und klanglich immer noch so herausragend, dass sie einfach nicht vergessen werden dürfen. JVC als Inhaber der XRCD-Technologie holte ein Maximum an Transparenz aus den Vorlagen.
Sampler "Showcase"
Überragender Sampler mit hervoragender Musik aus sämtlichen
Produktionsbereichen des Labels OPUS 3.
SACD 21000 Various Artists Showcase
LP 20000 Various Artists Showcase
XRCD 99301 Various Artists Showcase
Showcase (Depth of Image - Timbre - Dynamics)
(Acoustic Music in Authentic Environments)
Seit April 2006 auch als limitierte 24 bit XRCD von Master Music Ltd. In extrem überschaubarer Stückzahl gefertigt von JVC Japan wird hier das CD Tonträgerformat bis an die Grenzen ausgereizt.
"Showcase" enthält 10 sorgfältig ausgewählte Titel neuer OPUS 3 Produktionen, weitere 4 sind bereits auf einer früheren Veröffentlichung (20th Anniversary Celebration Disc OPUS 3 HDCD 19692)) erschienen. Auf der einen Seite handelt es sich dabei um recht populäre Titel, auf der anderen passen sie perfekt in den musikalischen Aufbau der Test CD 5. Denn im Gegensatz zu allen bisherigen Test-CDs von OPUS 3, die ein eher buntes Durcheinander verschiedenster Musikstile boten, ist dieser "Sampler" durch seinen strukturierten Aufbau in einen harmonischen musikalischen Rahmen gefaßt.
Es beginnt mit einem Besuch im berühmten Jazzclub
"The
Pawnshop", führt über Blues, Folk, Worldmusic
und Jazz hin zu einem zweiten Eric Bibb-Titel, der -
eher
gospelorientiert - eine Brücke schlägt zu
Geistlicher
und Klassischer Musik und mit Ravels Bolero, der
Vatnajökull
CD entnommen, endet.
Das Booklet enthält neben aufnahmetechnischen
Kommentaren
und Hinweisen auch kurze Hintergrundinformationen zu
auch
durchaus emotionalen Erfahrungen, die Jan-Eric
Persson während
der Aufnahmen gemacht hat.
Natürlich bleiben die Auswahlkriterien, die von den
älteren
Test-CDs her bekannt sind und die der geklammerte
Untertitel
erneut verrät, erhalten.
Durch Verwendung puristischster Technik entstehen
Aufnahmen
von frappierender Räumlichkeit und klanglicher
Natürlichkeit,
die seit Veröffentlichung der ersten Test-LP im
Jahre
1979 von Musikliebhabern als auch Hifi-Freaks
gleichermaßen
geschätzt werden. Insofern sind Begriffe wie
"Abbildungstiefe",
"Klangfarben" und "Dynamik" mit den Produktionen
des Labels zutiefst und untrennbar verbunden.
Nach 20 Jahren also der fünfte "Testrecord"
von OPUS 3 - den musikalisch perfektesten, mit
Sicherheit
informativsten und vielleicht schlicht besten, den
es je gegeben
hat.
Da die digitalen Tonträgerformate deutlich mehr Speicherplatz bieten, ist die LP "Showcase" um etliche Titel gekürzt, enthält aber mit Titeln von u.a. Eric Bibb und Tiny Island das Beste vom Besten!
AUDIOphile 1/2000: Noch Bedenken, dass sich mit der herkömmlichen CD und gutem Equipment auch akustische Musik fantastisch wiedergeben lässt? Hier das Gegenmittel: 14 konzentrierte, innige Aufnahmen an akustisch interessanten Orten, von der Saxophon-Legende Benny Waters im Jazz-Club über den spirituellen Eric Bibb bis zu Albeniz und Kirchenchor.
Matthias Böde zur CD in STEREO
6/2000:
Es müssen die klaren Seen und die saubere Luft sein,
die die Schweden zu einem naturverbundenen, allem
künstlichen
Schmock abholden Volk gemacht haben. Nicht ohne
Grund stammen
einige der wichtigsten Label, die sich dem reinen
Klang verschrieben
haben, aus dem hohen Norden. Und OPUS 3 aus
Stockholm gehört
dazu. Bereits 1976 begann Jan-Eric Persson,
Produzent, Toningenieur
und Chef in Personalunion, seine Vorstellung vom
audiophilen
Klang in Tonträgern umzusetzen, die rasch einen
ausgezeichneten
Ruf hatten.
Ihr Geheimnis ist bis heute, akustische Instrumente
in natürlichen
Räumen aufzunehmen. Technisch setzt Persson auf
hochwertiges
Röhrenequipment und eine ausgeklügelte Anordnung
der Stereomikrophone, die auf den britischen
Radarspezialisten
Alan Dower Blumlein zurückgeht - und natürliche,
schöne Musik.
Auf der Test CD 5 sind 14 Aufnahmen aus den Jahren
´76
bis ´99 versammelt, die in punkto Raumtiefe (Depth),
Homogenität (Timbre) und Dynamik überzeugen. Keine
auf den effektvollen Overkill gezüchteten
Angebertracks,
sondern sorgfältige Einspielungen, deren
Klangqualität
wie nebenbei in Erscheinung tritt. Der musikalische
Bogen
reicht von Benny Waters live im "Pawnshop" über
den Bluesbarden Eric Bibb und kleinere
Jazz-Ensembles bis
zu Gitarren-, Streicher- und Bläserformationen. Die
technische
Perfektion wird durch die HDCD-Codierung
komplettiert.

Im Supplement "100 Titel - audiophile CDs" der STEREO 5/2001: Hier gibt´s was zu lernen! In der langen Reihe von OPUS 3-"Test"-CDs darf die Nummer fünf als besonders gelungen gelten. Etliche Musikbeispiele aus Jazz und Klassik dokumentieren den schwer zu fassenden Begriff "Raumabbildung" auf beeindruckende Art und Weise. Zu diesem Zweck wurden die 14 Titel im "Einpunkt-Verfahren" in unterschiedlichen Räumen vom Jazz Club bis hin zur großen Kathedrale aufgenommen. Klanglich exzellent, zudem pädagogisch extrem wertvoll.
Matthias Böde zur LP in STEREO
9/2004:
Wenn ich die drei bestklingenden Schallplatten
benennen sollte,
die ich kenne, käme ich nicht umhin, diesen Sampler
mit
neun zwischen 1996 und 2000 entstandenen Titeln des
schwedischen
Edel-Labels OPUS 3 anzuführen. In punkto
Natürlichkeit,
Auflösung, Farbtreue und Raumabbildung brauchen die
von
Label-Chef Jan-Eric Persson aufgenommenen Stücke,
hauptsächlich
Jazz, keinen Vergleich zu scheuen.
"Showcase" ist bereits in einer mehr als
70-minütigen
Version als SACD erschienen. Für die tadellos
gemachte
LP musste das Programm gekürzt werden. Diese Platte
eignet
sich nicht nur zum Schwelgen in Musik und Klang, sie
trennt
bei Plattenspielervergleichen auch sofort die Spreu
vom Weizen.
Nur absolute Top-Laufwerke werden der perfekten
Aufnahmequalität
gerecht. Früher hießen die OPUS-3-Sampler oft "Test
Record". Das könnte auch über "Showcase"
stehen, die in jeder Hinsicht eine beeindruckende
Leistungsschau
der Arbeit der Schweden ist.
Matthias Böde unter Audiophile
Highlights
zur XRCD in STEREO 7/2006: ...Das
schwedische
Edel-Label OPUS 3 hat von seinem Erfolgssampler
"Showcase",
der auf einer Hybrid-SACD einige der musikalischen
Highlights
von 1976 bis 1999 zusammenfasst, eine nach neuestem
JVC-Standard
produzierte XRCD fertigen lassen. In dem aufwändigen
Prozess, in dem das analoge Master zunächst in eine
24-Bit-Fassung
gewandelt wird, die dann in einem Encoder in
CD-gerechte 16
Bit transformiert und angeblich jitterfrei und unter
Zuhilfenahme
manch qualitätsfördernden Tricks aufs Glasmaster
gebannt wird, sollen Discs entstehen, die das
CD-Potenzial
ausreizen.
Die Aufnahmen zählen zur absoluten Crème.....Während
der CD-Layer der Hybrid-Disc enger, flacher und
weniger anspringend
als die XRCD-Fassung tönt, stellt sich hinsichtlich
der
SACD-Spur praktisch ein klangliches Patt ein, wobei
deutliche
Akzentuierungen feststellbar sind. So kommt die
Musik in der
SACD-Fassung harmonischer, runder und gefälliger.
Eric
Bibbs Stimme ist sonorer. Von der insgesamt etwas
präsenteren
XRCD rücken dynamische Kontraste klarer in den
Vordergrund,
erscheinen Gitarren fester, ihre Saiten strammer
gespannt.
Auch scheint die Musik ein wenig schneller zu
laufen. Die
SACD erzeugt hingegen eine eher entspannt
zurückgelehnte
Atmosphäre.
Das sollten sich Hifi-Maniacs mal anhören. Aber
Beeilung,
die XRCD ist auf 1000 Exemplare limitiert.
A Unique Classical Guitar Collection
SACD 22062 Stockholm Guitar Quartet,
Stockholm Guitar Trio, Duodecima,
Peder Riis
A Unique Classical Guitar Collection
Stockholm Guitar Quartet - Stockholm Guitar Trio - Duodecima
-
Peder Riis
"A Unique Classical Guitar Collection"
A Unique Classical Guitar Collection bietet eine
beeindruckend
Werkschau klassischer Gitarrenmusik des schwedischen
OPUS
3 Labels, für dessen Zusammenstellung auch Peder
Riis
gewonnen werden konnte. Riis ist Gründer und Leiter
des
Stockholm Guitar Quartet und bekleidet seit den
achtziger
Jahren eine Professur für klassische Gitarre an der
Universität
Lund.
Vor 28 Jahren entdeckte Jan-Eric Persson das
Stockholm Guitar
Quartet. Die erste Einspielung entpuppte sich als
erster großer
Erfolg und Bestseller für das damals erst zwei Jahre
alte Label. 1980 und 1991 folgten zwei weitere
Alben, die
den Ruf des Quartetts als auch den des Labels
maßgeblich
beförderten und festigten.
Bis heute ist das Stockholm Guitar Quartet das
weltweit einzige
Gitarrenquartett, das Musik für vier unterschiedlich
gestimmte Gitarren transkribiert und aufführt. Alle
Instrumente
dieses Quartetts stammen aus der Werkstatt von Georg
Bolin.
Auf dem dritten Album wurden erstmalig spezielle
8-saitige
Instrumente dieses Gitarrenbauers verwendet.
A Unique Classical Guitar Collection enthält
darüber
hinaus Musik aus den OPUS 3 Veröffentlichungen des
Stockholm
Guitar Trio, dem Gitarrenduo Duodecima und dem
Soloalbum von
Peder Riis.
Alle Aufnahmen wurden seinerzeit in Kirchen gemacht,
so dass
die Vorzüge des extrem natürlichen Klanges auf der
höher auflösenden Mehrkanal-SACD nun voll zur
Entfaltung
kommen.
Bei einem entsprechenden Mehrkanal-Set Up kann die
Akustik
dieser Kirchen problemlos in den Hörraum übertragen
werden. Ein wirkliches Erlebnis!
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 7810 Stockholm Guitar Quartet
Transcriptions
OPUS 3 CD 7915 Stockholm Guitar Quartet
Bach-Telemann
OPUS 3 CD 8015 Peder Riis Classical Guitar
OPUS 3 CD 8201 Duodecima Duodecima
OPUS 3 CD 9001 Stockholm Guitar Quartet
Mendelssohn-Brahms-Debussy
OPUS 3 HDCD 19701 Stockholm Guitar Trio Albeniz,
Granados,
Ravel, Peterson-Berger
Matthias Böde in STEREO 2/2007
unter Audiophile CDs: Einmal mehr liefert das
skandinavische
Label OPUS 3 ein Paradebeispiel für natürliche
Klangqualität
ab. Schwedische Gitarrenformationen bis zum Quartett
spielen
Bearbeitungen mehr oder weniger bekannter
sinfonischer Stücke
vom Barock bis zur Moderne für ihr Instrument. Eine
wenig
effektvolle, räumlich bestechende Aufnahme, bei der
die
Gitarren aus einiger Entfernung eingefangen wurden,
so dass
sie im akustischen Umfeld klingen und nicht wie
zuweilen üblich
direkt im Lautsprecher zu spielen scheinen.
Die auf dieser Multichannel-Hybrid-SACD, die auf den
hinteren
Kanälen (optional) Rauminformationen bietet und auf
den
Einsatz des Subwoofers verzichtet, zusammengefassten
Tracks
stammen von verschiedenen OPUS-3-Alben und wurden zu
ganz
unterschiedlichen Zeiten eingespielt. Die frühesten
bereits
1978, die letzten fast 20 Jahre später. Trotzdem
sind
bis auf Nebensächlichkeiten keine echten Änderungen
in der Aufnahmequalität und -philosophie
festzustellen.
Eine bewundernswerte Konstanz, die dieses Album erst
recht
zum zeitlosen Vergnügen macht.
Michael Vrzal in image hifi 6/2006: Ein Stereomikrofon und eine Kirche sind wohl die angemessensten Hilfsmittel, um ein fragiles Instrument wie die Gitarre auf Tonträger zu bannen. Insofern ist das label OPUS 3 von Jan-Eric Persson das ideale Gitarrenlabel. Der Schwede schwört seit jeher auf natürliche Akustik, sein Leib-und-Magen-Mikro ist die röhrenbestückte Stereo-Legende C-24 von AKG. Ein Querschnitt durch die zahlreichen Gitarrenaufnahmen, die Persson vornehmlich in den 80er Jahren auf diese Weise angefertigt hat, ist nun als SACD erschienen - wie üblich mit Mehrkanal-Schicht, da sich aus dem Stereosignal des AKG prinzipbedingt einfach Quadrofonie extrahieren lässt. Den Löwenanteil am Inhalt des Samplers hat das Stockholm Guitar Quartet, das in entspannter manier überwiegend Bearbeitungen aus Barock, Klassik, Romantik und Impressionismus interpretiert. Der Star der SACD ist allerdings Peder Riis: Sein bezwingend fließendes Spiel markiert den Höhepunkt einer überaus relaxten Genussplatte.
Stokes "ballads & tunes"
CD HE 0423-2 Stokes ballads & tunes
Stokes "ballads & tunes"
(Bestnr. HE 0423-2)
Drei Männer und eine Frau, die die Seelen ihrer
Zuhörer
berühren. Vier Vollblut-Folker aus vier
verschiedenen
Nationen, die in ihrer Musik das Lebensgefühl und
die
Sehnsucht der Menschen der "Green Isle" festhalten
und in Reinkultur zelebrieren. Jeder Auftritt der
Formation
gleicht einem Wechselbad der lauten und leisen Töne:
Traditionelle Jigs, Reels und Hornpipes treten hier
an, aber
auch brachiale Rauflieder und wunderschön
Melancholie
erweckende Balladen (letztere auf der Hörerelbnis
CD).
Selten zuvor konnten Musikliebhaber soviel
Spielfreude gepaart
mit einer ungeheuren Liebe zum perfekten Detail
erleben. Wenn
Kevin Sheahan (Vocals, Bouzouki, Guitar), Ariane
Böker
(Fiddle, Tin Whistle), Jörg Gleba (Banjo, Mandolin)
und
Roman Koput (Mandolin, Guitar) die Bühne betreten,
bleibt
kein Herz kalt. Ihr Sound begeistert alle Menschen
zwischen
18 und 80 Jahren. Das garantieren weit über 350
Konzerte,
die das Quartett in den letzten 2 1/2 Jahren auf
ihren Tourneen
durch Mitteleuropa und Irland gefeiert haben.
Durch gemeinsame Gigs und Session mit weltbekannten
Irish
Folk-Größen wie den "Dubliners", Matt
Molloy von den "Chieftains", Kevin Griffin und
unzähligen
anderen Stars sind die "Stokes" bereits jetzt ein
echter Geheimtipp für authentischen Irish Folk.
reduced to the max
Marco Kolks zeichnete für die Produktion, Winfried
Dunkel
für die Aufnahme verantwortlich.
Als überzeugter Anhänger analoger Aufnahmetechnik
kamen lediglich eine NAGRA IV-S Reporterbandmaschine
und zwei
Mikrofone vom Typ Sennheiser MKH 40 P 48 zum
Einsatz. Für
die Aufnahmesession stand ein mehr als ausreichend
dimensionierter
Raum zur Verfügung, der alle Voraussetzungen einer
perfekten
Abbildung mitbrachte, so dass auf jede Art
unterstützende
Raumprozessoren verzichtet werden konnte und die
extrem natürlich
klingende Akustik eingefangen werden konnte.
Das für die CD-Herstellung unerlässliche
Production-Master
wurde von Pauler Acoustics besorgt -
bekannt durch die hervorragenden Produktionen des
Stockfisch-Labels.
Bereits 2004 veröffentlichte der Hörerlebnis-Verlag Borken diese Einspielung.
Maria Winther "Dreamsville"
SACD 22063 Maria Winther Dreamsville
Maria Winther "Dreamsville" OPUS 3 * 22063 SACD
Seit gut 15 Jahren ist Jan-Eric Persson auf der
Suche nach
einer Jazz-Sängerin, die den Ansprüchen und der
Philosophie des OPUS 3 Labels genügt. Im Frühjahr
2006 stellt der Pianist und Komponist Gösta
Rundqvist,
der bereits 1998 mit seinem Trio das wunderbare
Album "Treecircle"
eingespielt hat, sein neues Quintett vor. Mit dabei:
die Sängerin
Maria Winther!
Es bedarf nur weniger Proben und allen Beteiligten
ist klar:
Maria Winther ist die Sängerin und neue OPUS 3
Künstlerin,
nach der so lange gesucht worden ist!
Dann geht alles sehr schnell: Gösta Rundqvist wird
nicht
nur der Produzent ihres Debutalbums, sondern auch
der Arrangeur
und musikalische Leiter des Quintetts um Maria
Winther. Die
Besetzung steht ohnehin schon: mit dem mittlerweile
zum Hochschullehrer
avancierten Joakim Milder am Tenorsaxophon und
dessen altem
Weggefährten Christian Spering am Bass (beide sind
auf
Milders 1992 eingespieltem OPUS 3 Album "Consensus"
bereits zu hören) spielen hier zwei Musiker
miteinander,
deren gegenseitiges musikalisches Verständnis der
gesamten
Produktion ihren unverwechselbaren Charakter
verleiht. Der
Schlagzeuger Ola Hultgren ergänzt mit traumhafter
Interaktion
das Set Up. Hier spielt die für dieses Genre
unverwechselbare
schwedische Jazz-Elite!
Das Songmaterial für dieses Album entstammt
größtenteils
dem "American Songbook". Songs, mit denen Maria
Winther aufgewachsen ist und die seit langer Zeit
ein Teil
von ihr selbst sind.
Um den Musikern optimale Voraussetzungen für die
Einspielung
von "Dreamsville" zu schaffen, wurden die Aufnahmen
in alter OPUS 3 Manier in einer kleinen Konzerthalle
gemacht.
Um die für solche Musik unverzichtbaren Zutaten wie
Spontaneität,
Interaktion und Improvisation authentisch
einzufangen, wurde
auf jede Art Overdubbing und/oder nachträgliche
Einspielungen
verzichtet.
Bleibt nur noch zu erwähnen: "Dreamsville"
ist ein tolles Album!
Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 9201 Joakim Milder Consensus
OPUS 3 CD 19801 Gösta Rundqvist Trio Treecircle
Robert Specht in HEF 60 Juni/2007: ......Die Aufnahmen wurden in einer kleinen Konzerthalle gemacht. Da stimmt neben gutem Klang dann auch noch die Atmosphäre.
Sampler "30th Anniversary Celebration Album"
Ein neuer Sampler zum 30jährigen Bestehen des OPUS 3
Labels
SACD 22060 Various Artists
30th
Anniversary Celebration Album
XRCD 99302 Various Artists
30th
Anniversary Celebration Album
DoLP 22060 X Various Artists
30th
Anniversary Celebration Album
Die Legende wird 30!
Jan-Eric Persson kann es selbst kaum glauben: seit 30 Jahren pflegt er die Leidenschaft seines Lebens - Musik, Musikaufnahmen und Musikproduktionen!
Damit dürfte OPUS 3 records eines der ältesten audiophilen Plattenlabel der Welt sein - mit einiger Sicherheit aber das mit Abstand am längsten existierende! Lediglich Sheffield Lab begann noch vor 1976 mit der Produktion hochwertiger Aufnahmen ..... doch das ist Vergangenheit!
Zum 30sten Geburtstag hat Jan-Eric Persson einen Sampler zusammengestellt, der nicht nur Einblick in 30 Jahre OPUS 3 Aufnahmegeschichte gewährt, sondern vor allem eine sehr persönliche Auswahl seiner Lieblingstitel, Lieblingsinterpreten und Lieblingsaufnahmen enthält. Die insgesamt 19 Titel bei einer prallen Gesamtlaufzeit von 76 Minuten belegen eindrucksvoll (und einmal mehr!), wie authentisch und lebendig Aufnahmen klingen können, die konsequent und von Beginn an mit einem Minimum an (zugegebener Weise: ausgefeilter) Studiotechnik umgesetzt wurden und dabei von der unbeirrbaren Vorstellung und unvergleichlichen Erfahrung Jan-Eric Perssons profitieren konnten.
Perssons Auswahl bietet einen Blick auf das breitgefächerte Portfolio sämtlicher musikalischer Genres, die das Label OPUS 3 records im Laufe der Jahre haben so berühmt werden lassen. Dabei überwiegen die fröhlichen, von positiver Grundstimmung bestimmten Up Tempo Nummern - mit leichtem Schwerpunkt auf Titel jüngerer Veröffentlichungen. Die Reihenfolge wurde dabei nicht dem Zufall überlassen, sondern folgt einer Linie bzw. inneren Logik, die für durchgängig hörbaren Genuß sorgen soll.
Das hochinformative Booklet enthält Jan-Eric Perssons eigenen und etwas differenzierteren Blick auf das Thema Surround Sound und einen ausführlichen Prolog des britischen Pianisten Matthew Harrison, der mit seinem Beitrag als langjähriger und enger Freund Perssons einen wunderbar persönlichen Abriss der OPUS 3 Story liefert.
Wie im Falle des im Jahre 2000 veröffentlichten
Bestseller-Samplers
"Showcase" gibt es auch beim "30th Anniversary
Celebration Album" Abweichungen in der Titelauswahl:
vor dem Hintergrund etlicher Tracks, die unbedingt
auf dieses
Album gehört hätten, unterscheiden sich die SACD
und die DoLP in insgesamt 5 Titeln.
Da bei der 24bit XRCD-Version prinzipiell maximal 63
Minuten
Spielzeit zur Verfügung stehen, musste das Programm
um
4 Titel gekürzt werden.
Weitere OPUS 3 Sampler und Testrecords:
V.A. "A Selection of Testrecord 1, 2 & 3" (OPUS
3 CD 19500)
V.A. "Test CD 4" (OPUS 3 SACD 19420)
V.A. "Testrecord 4" (OPUS 3 LP 9200 X)
V.A. "Showcase" (OPUS 3 SACD 21000 / LP 20000 X)
V.A. "Showcase 2005" (OPUS 3 SACD 22050)
Matthias Böde in STEREO 1/2008: Um Analog-Fans zu begeistern, reicht der Hinweis, dass es zur 2006 anlässlich des 30. Geburtstags des schwedischen Edel-Labels OPUS 3 erschienenen Jubiläums-Hybrid-SACD nun auch ein Vinyl-Pendant gibt. Wie die Digitalscheibe des dienstältesten audiophilen Labels - Sheffiel Records startete zwar bereits vor 1976 klanglich höchstwertige Produktionen, ist aber längst Geschichte - enthält die makellos gefertigte Doppel-LP 19 Highlights aus dem Schaffen des OPUS 3-Chef Jan-Eric Persson. Tatsächlich ist das Programm der beiden Tonträger aber keineswegs identisch, sondern weicht in fünf Titeln voneinander ab. Gemeinsam ist ihnen jedoch allerhöchstes Klangniveau. Ob Jazz, Blues oder ältere Musik, das Credo der Natürlichkeit inklusive atmender Aura und realistischer Raum- wie Größenabbildung ist in jedem Stück hörbar. Erstaunlich, wie einheitlich der Standard von den ältesten zu den jüngsten Aufnahmen ist. Akribie und Sorgfalt zählen offensichtlich mehr als technische Raffinessen. Keine Frage, diese Scheiben zählen zum Edelsten, was man auf Plattenteller legen kann.
Robert Schmitz-Niehaus in Hörerlebnis 62 (Dezember 2007): Die gute Nachricht zuerst: Es gibt eine neue LP von OPUS 3: "30th Anniversary Celebration Album". Die schlechte Nachricht: Es ist leider die einzige neue LP in diesem Jahr von OPUS 3. LP und SACD (siehe auch Hörerlebnis 60) unterscheiden sich inhaltlich in insgesamt 5 Titeln. Label-Chef Jan-Eric Persson hat auf diesem Sampler eine sehr persönliche Auswahl seiner Lieblingsinterpreten und Lieblingsaufnahmen zusammengestellt. Das sind 19 Titel mit einer Gesamtlaufzeit von 76 Minuten. Die Aufnahmen klingen authentisch und lebendig - eben OPUS 3-Standard. Da ist neben Musik- auch ein audiophiler Spaß garantiert. Die Auswahl enthält alle Genres und reicht vom Jazz über Blues bis zur Klassik - eben alles, was dieses Label so einzigartig macht. Die Reihenfolge der Titel...sei nicht dem Zufall überlassen worden, sondern solle durchgängig für hörbaren Genuß sorgen. Dem kann ich nichts hinzufügen. Bei Pallas als HQ DoLP gepreßt erübrigen sich Fragen nach der Fertigungsqualität.
Anke Kathrin Bronner in LP
6/2007:
Gehen Sie gerne auf Partys? Ich meine jetzt nicht
gnadenlos
überfüllte Räume, in denen sich selbst minder
Fanatsiebegabte spielerisch in das Seelenleben einer
Ölsardine
hineinversetzen können. Nein, ich rede von der
guten,
alten, antiquierten(?) Begegnung zivilisierter
Menschen in
gepflegter Atmosphäre, wo man vorher nie weiß,
wem man begegnen wird, in welche Richtung die
Gespräche
(und die eigene Stimmung) gehen werden, und man
immer neue
Menschen kennenlernt. Wenn Sie diese Abwechslung
genauso lieben
wie ich, dann sind Sie ein Sampler-Typ! Und für alle
Samplertypen hat sich "unser" Schweden-Label OPUS
3 mal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
Rechtzeitig
zum 30. Geburtstag gibt es Jan-Eric Perssons
(Portrait in
LP 05/2006) Lieblingstitel aus drei Dekaden auf
einem vollgepackten
Doppelalbum. Das Schöne daran: Neben Altbekanntem
wie
"Don´t Ever Let Nobody Drag Your Spirit Down"
von OPUS-3-Zugpferd Eric Bibb oder "Guitar Stumble"
von East, die samt und sonders bereits von vinyler
Quelle
genossen werden können, gibt es Titel, die bisher
nur
via Einsen und Nullen wiedergegeben werden konnten.
"Vaquero"
von Tiny Island oder "Dreamsville", interpretiert
von der fantastischen Maria Winther, haben viel zu
lange auf
ihre analoge Entfaltung warten müssen! Meine
Favoriten:
die ältesten Aufnahmen Jan-Erics "Live At The
Pawnshop".
Falls Sie versuchen sollten, anhand des Klangs auf
das Aufnahmedatum
zu schließen - vergessen Sie´s! Sie werden daneben
liegen. So entstand das rasante "Crazy Rhythm" von
Kjell Öhman im selben Jahr wie Bibb´s "Spirit
And The Blues"-Album - doch nicht nur musikalisch
liegen
hier Welten dazwischen. Hier der nostalgisch
antiquierte Hammond-Sound,
da Blues vom Feinsten.
Klanglich rangiert das Doppelalbum, das mangels
Neumann in
Schweden wieder in Berlin geschnitten wurde,
zwischen gut
bis hervorragend - die einzelnen Etappen der
Aufnahme-Historie
bleiben nachvollziehbar, was den zusätzlichen Charme
ausmacht.
Übrigens: Im Gegensatz zu Partys werden Sie auf dem
"30th
AC Album" nur positive Begegnungen haben.
Ein wunderbares "Panakustikum" des OPUS Drei´schen Kosmos - nicht nur für Ersthörer!
Matthias Böde unter Audiophile
Highlights
in STEREO 4/2007: Pralle 76 Minuten
lang läuft
dieser SACD-Multichannel-Hybrid-Sampler, den das
schwedische
Edel-Label OPUS 3 anlässlich seines 30.Geburtstags
herausgegeben
hat. Gründer und Mastermind Jan-Eric Persson hat
seine
19 liebsten Titel aus drei Jahrzehnten auf dieser
Disc versammelt.
Man trifft Benny Waters 1976 "Live At The Pawnshop",
taucht mit Eric Bibb in intensive Blueswelten ab
oder geht
mit Tiny Islands traumwandlerischer Interpretation
von Taj
Mahals "When I Feel The Sea Beneath My Soul" auf
eine Reise ins audiophile Unterbewusstsein - mein
persönlicher
Favorit unter den wirklich starken Stücken.
Logisch, dass sämtliche Tracks in makelloser
Klangqualität
erstrahlen. Erstaunlich, wie wenig sich im Laufe der
Jahre
getan hat. Die neueren Produktionen klingen
allenfalls etwas
glatter als die älteren. Am hohen OPUS 3-Standard
hat
sich nie etwas geändert und an der
Aufnahmephilosophie
schon gar nicht. Diese Scheibe zeigt nicht nur einen
Querschnitt
durch das musikalische Repertoire der Schweden,
sondern beweist,
wie natürlich und "echt" Musik aus der Konserve
klingen kann. Das gilt auch für den mehrkanaligen
SACD-Layer,
der den Aufnahmeraum dezent um den Hörer herum
rekonstruiert.
Robert Specht in HEF 60 Juni/2007: Seit nunmehr 30 Jahren zählen die Alben vom Label OPUS 3 zu den am besten aufgenommenen; es sind allesamt audiophile Perlen. Einen bunten Querschnitt dieses Schaffens liefert dieser Sampler, dessen älteste Einspielung aus dem Jahr 1976 stammt. Seit Unternehmensbeginn hält Jan-Eric Persson das Zepter für guten Klang hoch. Das hat ihm weltweit Anerkennung gebracht. Und vielen seiner Künstler auch, die heute teilweise bei den ganz großen Plattenfirmen unter Vertrag stehen. Eindrucksvoll dokumentiert der Sampler den kompromißlosen Weg Jan-Eric Perssons. Neuen Technologien hat er sich nie verschlossen. Konsequent setzt er auf gute Technik: auf SACD. Ihr klangliches Potential ist bei entsprechenden Geräten viel größer als vergleichbare CDs. OPUS 3-SACDs lassen sich aber auf allen herkömmlichen CD-Playern abspielen und klingen immer noch exzellent. Die Sparten Blues, Jazz, Folk, Weltmusik und Klassik sind jeweils durch einzelne Songs vertreten. Anspieltips sind Eric Bibb und Maria Winther.
Eva Taylor "Live At The Pawnshop"
SACD 22071 Eva Taylor Live
At The Pawnshop
The Legendary Eva Taylor with Maggies Blue Five "Live At The Pawnshop" 22071 SACD
Die Aufnahmen entstanden - ähnlich denen der Benny
Waters
Veröffentlichung - im Stockholmer Jazzclub
"Stampen",
international ungleich bekannter unter dem Namen
"Pawnshop".
Jan-Eric Persson hat dieses Konzert im März 1976 im
Auftrag
der Plattenfirma Kenneth Records mitgeschnitten.
Zwar erschien
diese Aufnahme bei Kenneth Records als LP, nicht
aber in einem
digitalen Tonträgerformat - galt somit schon seit
zwei
Jahrzehnten als vergriffen. Umso erfreuter zeigten
sich die
Verantwortlichen bei Kenneth Records über Perssons
Idee,
dieses Konzert als SACD zu remastern.
Als Eva Taylor die schwedische Band Maggie´s Blue
Five
während eines Konzertes in Kopenhagen zum ersten Mal
hörte, war sie sich sicher: "Nie zuvor habe ich
eine Band gehört, die Classic Jazz der 20er Jahren
so
spielt wie diese!"
Wenig später tourten Eva Taylor und Maggie´s Blue
Five gemeinsam durch Skandinavien. Dabei entstand
auch der
vorliegende Konzertmitschnitt, dessen musikalische
Darbietung
klassischer Jazzsongs Jan-Eric Persson bis heute für
einzigartig hält!
Persson erinnert sich: es war eine dieser magischen
Nächte
im Pawnshop im März 1976 als eine junge Lady von 81
Jahren
das Publikum für sich einnahm und verzauberte mit
ihrer
unvergleichlichen Bühnenpräsenz und vitalen
Persönlichkeit.
Ich denke, Magie wäre das Wort, was mir in
Verbindung
mit dieser Aufnahme als erstes in den Sinn käme.
Ihre Art, mit Musikern und Publikum zu
kommunizieren, ließ
Ihre Darbietung - weitab schlichten Zuhörens - jenes
besondere Level erreichen, das jene undefinierbare
und nicht
planbare Zutat erst möglich macht: Atmosphäre!
Diese Atmosphäre haben wir erhalten und aus den
Schatzkammern
unseres Archivs bergen können. So, wie ein guter
Wein
mit den Jahren gereift ist, werden Liebhaber der
Jazzmusik
der 20er Jahre diese Veröffentlichung zu schätzen
wissen.
Eva Taylor verkörpert ein direktes Bindeglied zur großen Ära des Jazz. Sie sang ab Mitte der 20er Jahre mit den Clarence Williams Blue Five, mit Louis Armstrong und Sidney Bechet, die allesamt in jener Zeit als einflußreiche und stilbildende Künstler ihre musikalischen Höhepunkte erreichten.
Die kongeniale Begleitband für die vorliegenden
Aufnahmen
ist Maggie´s Blue Five Band. Dahinter verbirgt sich
einmal mehr der große Tomas Örnberg (cl, ss), der
mit seiner nach ihm benannten eigenen Blue Five Band
und den
Swedish Jazz Kings einer der weltweit führenden
Vertreter
dieses Genres sein dürfte.
Die Band wird komplettiert durch Bent Persson (tp,
arrangements),
Andreas Heymowski (cl, bcl), Jens `Jesse`Lindgren
(tb), Hans
Hultman-Boye (p), Göran Stachewsky (bj), Lennart
Bohm
(b) und Margaretha Thalen (voc, background voc).
Auch dieses Album ist (wie eben auch der Benny Waters-Konzertmitschnitt) vor der erfolgreichen PROPRIUS-Veröffentlichung "Jazz At The Pawnshop" gemacht worden. Um jedem falschen Verdacht von vornherein zu begegnen sei darauf hingewiesen, daß die vorliegenden OPUS 3 Aufnahmen bereits im März bzw. April 1976 gemacht wurden, die PROPRIUS-Aufnahme hingegen erst 7 Monate später (im Dezember 1976)!
Matthias Böde in STEREO 9/2007 unter Audiophile CDs: ..."Jazz in the Pawnshop", 1976 im Stockholmer Club Stampen aufgenommen, kennt jeder Hifi-Fan. Im selben Jahr fand an gleicher Stelle ein weiteres Ereignis statt, als Eva Taylor ein Konzert gab. Die 1895 in den USA geborene Künstlerin stand schon mit zweieinhalb jahren auf der Bühne, trat 1900 in Australien auf, kam 1906 erstmals nach Europa und sang Mitte der 20er jahre bei Louis Armstrong und Sidney Bechet. Dass sie bei uns eher unbekannt ist, liegt auch daran, dass sie sich in den 30ern vom Musikgeschäft zurückzog und erst 1965 nach dem Tod ihres Mannes wieder auf der Bühne erschien. Kann man mit 81 noch singen? Aber ja! Eva Taylors Stil orientiert sich an der Tradition der ersten Hälfte des Jahrhunderts. Die Tontechnik jedoch war modern und hat die Taylor samt ihrer Band Maggies Blue Five extrem realistisch eingefangen. da wird kein Detail unterschlagen, bleibt keine Wendung unbeachtet.
Robert Schmitz-Niehaus in HEF
61 (09/2007):
Eva Taylor "Live At The Pawnshop" SACD22071
Jan-Eric Persson, der im Auftrag der Plattenfirma
Kenneth
Records dieses Konzert mitgeschnitten hatte,
erinnert sich:
"Es war eine dieser magischen Nächte im Stockholmer
Jazzclub Pawnshop im März 1976 als eine junge Lady
von
81 Jahren das Publikum für sich einnahm und
verzauberte
mit ihrer unvergleichlichen Bühnenpräsens und
vitalen
Persönlichkeit." Eva Taylor verkörperte ein
direktes Bindglied zur großen Ära des Jazz. Sie
sang ab Mitte der 20er Jahre mit den Clarence
Williams Blue
Five, mit Lous Armstrong und Sidney Bechet, die
allesamt in
jener Zeit als einflussreiche und stilbildende
Künstler
ihre musikalischen Höhepunkte ereichten. Mit der
schwedischen
Band Maggie´s Blue Five tourte Eva Taylor in den
70ern
durch Skandinavien. Nie zuvor habe sie eine Band
gehört,
die Classic Jazz der 20er Jahre so spielte wie
diese. Dahinter
verbirgt sich einmal mehr der große Tomas Örnberg
(cl, ss), der mit seiner nach ihm benannten eigenen
Blue Five
Band und den Swedish Jazz Kings einer der weltweit
führenden
Vertreter diese Genres sein dürfte. Die Band wird
komplettiert
durch Bent Perssson (tp, arrangements), Andreas
Heymowski
(cl, bcl), Jens `Jesse`Lindgren (tb), Hans
Hultman-Boye (p),
Göran Stachewsky (bj), Lennart Bohm (p) und
Margaretha
Thalen (voc, background voc).
Tatsächlich kenne ich kaum eine Aufnahme, die eine solche Atmosphäre ausstrahlt. Diese klassischen Jazzsongs in dieser tontechnischen und interpretatorisch exellenten Qualität sind ein Meilenstein in der Musikgeschichte. Die Kenneth Records-LP galt seit zwanzig Jahren als vergriffen. Um so erfreulicher für alle Fans jenes Genres, daß Persson dieses Konzert als SACD remastert hat. Und es lag noch eine interessante Labelinformation bei: Auch dieses Album ist (wie eben auch der Benny-Waters-Konzertmitschnitt) vor der erfolgreichen Proprius-Veröffentlichnung "Jazz At The Pawnshop" gemacht worden. Um jeden falschen Verdacht von vornherein zu begegnen, sei darauf hingewiesen, daß die vorliegenden OPUS 3-Aufnahmen bereits im März bzw. April 1976 gemacht wurden, die Proprius-Aufnahme hingegen erst sieben Monate später (im Dezember 1976).
Peder af Ugglas "Beyond"
SACD 22072 Peder af Ugglas Beyond
3 Jahre nach Veröffentlichung des international gepriesenen Debutalbums "Autumn Shuffle" legt Peder af Ugglas jetzt sein zweites Soloalbum vor.
Um es vorwegzunehmen: das Warten hat sich gelohnt!
"Beyond" ist ein Understatement! Reduzierter als
sein Vorgänger rücken hier af Uglass´ Fähigkeiten
an der elektrischen Slidegitarre in den Fokus.
Die zwölf Instrumentals zeigen einen konzentrierten,
dem Blues verpflichteten Musiker mit einem
grandiosen Ton
und einer ganz eigenen Phrasierung. Natürlich werden
Erinnerungen an Mark Knofler, Peter Green, David
Lindley oder
Ry Cooder wach - aber spätestens mit der
Veröffentlichung
dieses neuen Albums zeigt sich der eigene,
unverwechselbare
Stil eines reifen Gitarristen, der möglicherweise
viel
zu spät mit der Produktion eigener Platten begonnen
hat.
Wieder stammen alle Titel aus af Ugglas´ eigener
Feder,
die ihn als Gitarristen, Pianisten, Arrangeur und
Komponisten
zeigen.
Die Begleitmusiker folgen einfühlsam und kongenial
dem
reduzierten Grundkonzept - ein Fest für alle Fans
handwerklich
und klanglich ausgefuchster Slidegitarrentechnik!
Weitere OPUS 3 Titel mit Peder af Ugglas:
"Autmn Shuffle" (OPUS 3 SACD 22042, OPUS 3 HQ-LP
22042 X, OPUS 3 XRCD 99303)
Günter Brämswig in Hifi &
Records 4/2008:
Naja, das Beyond-Cover ist nicht gerade ein
Hingucker,
dafür entschädigt die SACD in musikalischer und
highfideler Hinsicht umso mehr. Mit Balalaika, E-
oder akustischer
Gitarre, mit Piano, Hammond-Orgel oder percussivem
Zwischenspiel
perfektioniert der Multi-Instrumentalist seine 12
Kleinode.
Alle Tracks wurden von Peder af Ugglas komponiert
und arrangiert.
Mit dem Titelstück gibt er eine erste Visitenkarte
seines
Könnens ab. Der minimalistische Gitarrenblues ist
einfach
fesch. Exit erinnert an die Allman Brothers,
es bietet
vortreffliche Slides und schnörkellose Riffs, ein
Schwedenhappen
der Extraklasse. Die Titel vier bis sieben
illustrieren Buchpassagen
des Schriftstellers Vilhelm Molberg. The
Emigrants
und The Last Letter Home entstanden zwischen
1949 und
1959. Ugglas "erzählt" die Auswanderer-geschichten
auf musikalisch unnachahmliche Weise. Captain´s
Call
hat waschechten Hammond-Groove. Dazu imponiert ein
tanzender
Upright-Bass, stockende Piano-Anschläge sorgen für
den rhythmischen Unterbau. Mit Beyond hat Ugglas
seine Kompetenz
nicht nur eindrucksvoll bestätigt, sondern die
Messlatte
nach dem Autumn Shuffle-Debüt noch ein gutes
Stück
höher gelegt.
Marius Donadello in AV-Magazin.de
8/2008
unter "Journeys":
Gerade noch rechtzeitig.... trifft aus Berlin eine
neue SACD
vom audiophilen Label Opus 3 Records ein: „Beyond“
von Peder af Ugglas. Die Produktionen des
Label-Chefs Jan-Eric
Persson gelten selbst im erlauchten Kreis klanglich
hervorragender
Tonträger als besonders genussdienlich, diese bei
Applied
Acoustis erhältliche Aufnahme (SACD 22072) ist das
erste
Werk aus dem neuen Opus 3-Studio. Ende der Achtziger
trennten
sich übrigens die Wege der früheren Gründer
von Opus 3, so dass seither zwei gleichnamige Labels
existieren.
Jan-Eric Persson produziert für sein Opus 3 Records
seit
2001 nur im SACD-Format und inzwischen
ausschließlich
fünfkanalig, allerdings immer unter wohl dosiertem
Einsatz
puristischer Technik, weshalb sich die Einspielungen
durch
selten so zu hörende Unmittelbarkeit und
atmosphärische
Dichte auszeichnen - Attribute, die genauso auf
Peder af Ugglas‘
Spiel zutreffen. Drei Jahre nach Erscheinen des
ersten Albums
„Autumn Shuffle“ präsentiert der vielseitig
talentierte schwedische Musiker nun sein zweites
Soloalbum,
dass mit deutlich reduzierten Stilmitteln und
Instrumentierung
die Slidegitarre in den Fokus der Arrangements
rückt.
„Beyond“ enthält nur von af Ugglas selbst
komponierte
Instrumentaltitel, die dem Blues verpflichtet und
Vorbildern
wie Mark Kopfler oder Ry Cooder traditionell
verbunden sind.
Trotz der Erinnerungen an solche Größen demonstriert
der vom Breitenpublikum unentdeckte Musiker immer
seinen eigenen
Stil und dürfte mit diesen energiereichen, oftmals
sehr
beschwingten Stücken auch Leute begeistern, die
nicht
zwingend Bluesfans sind - mir ging es jedenfalls so.
Michael Sohn in STEREOPLAY
2/2008
unter "Die audiophile Pop-CD":
Raumwunder SACD
Wenn er den etwas sentimentalen santanaesken
Einstieg erst
einmal hinter sich gelassen hat, beginnt Peder af
Ugglas,
ein sehr entspannter schwedischer Gitarren-Wizard
und Tastenmann,
intensiv über seinen instrumentalen Blues-Rock zu
reflektieren.
Diese faszinierenden Gedankenspiele auf der
Slide-Guitar,
mal vom Ticken einer Uhr im Takt gehalten, mal von
einem behäbigen
Bass angestupst oder flinken Pianoläufen kurz
aufgewirbelt,
erreichen mitunter psychedelische Dimensionen,
verlieren aber
nie ihre mystisch stoische Ruhe. Wo die CD-Schicht
dieser
feinen Hybrid-SACD noch etwas zu klaustophobisch
daher kommt,
lüftet die hochauflösende Spur den Schleier und
gibt in Stereo oder 4.1-Surround (der Center bleibt
unbeschäftigt)
ein detailreiches Klangbild frei.
Franz Schöler in STEREO 5/2008
unter "Audiophile Highlights":
Wenn Mark Knopfler unbekümmert und ohne Rücksicht
auf den vielen Unsinn, den man abschätzig da und
dort
über ihn schreibt, so weiter macht, wird er
demnächst
möglicherweise nur noch unplugged Fieldrecordings
von
Folk-Klassikern des 19. Jahrhunderts für das
Smithsonian
Institute aufnehmen.
Wie der frühe Knopfler von "Love over Gold"
klingt Peder af Ugglas erfreulicherweise öfter bei
dieser
neuen Platte. Everybody slides, aber der Virtuose
doch unendlich
elegant und stimmungsvoll, manchmal scheint´s gar
berauscht
von und verliebt in soviel Schönklang, des er mit
seinen
Begleitern erzeugt. Ein gewisses Maß an
Suchtpotenzial
kann man dem nicht absprechen.
Robert Schmitz-Niehaus im Hörerlebnis 63 (März 2008): Und wenn wir schon einmal bei einem Ausnahmekünstler sind, dann freut es besonders, wenn sich das Warten auf seine zweite CD...gelohnt hat. Drei Jahre nach Autumn Shuffle liegt nun der Nachfolger Beyond vor. Das Album enthält 12 Instrumentalsongs, die ihren Bluescharakter nicht verleugnen können. Zwar wird Peder af Ugglas´ Spielweise Ähnlichkeiten mit denen von Mark Knopfler, Peter Green, David Lindley oder Ry Cooder nachgesagt, doch finde ich, pflegt er einen ganz eigenen Stil der Slidegitarrentechnik. Das Arrangement, für das er ebenso verantwortlich zeichnet wie für die Kompositionen, ist reduzierter als noch bei Autumn Shuffle. Weniger ist in diesem Fall mehr. Nicht verzichtet wurde hingegen auf die Klangqualität, die bei OPUS 3 zumindest mich immer wieder begeistert.
Various Artists "Best of … Audiophile Classics"
SACD 22080 Various Artists
"Best of … Audiophile Classics"
10 Jahre nach Veröffentlichung des letzten OPUS 3 Klassik-Samplers legt Jan-Eric Persson einen neuen Sampler mit dem gleichermaßen unbescheidenen wie treffenden Titel Best of … Audiophile Classics vor.
Sämtliche Titel stammen aus mehr als 30 Jahren OPUS
3 Aufnahmegeschichte, stellen Perlen des OPUS
3-Programmes
dar und sind komplett neu eingerichtet. Die
Spannweite des
Repertoires reicht von den drei großen Bs (Bach,
Beethoven,
Brahms) über Chopin, Mozart und Schubert bis zu
Zappa
und anderen modernen komponisten aus dem
Crossoverbereich.
Die Auswahl ist übrigens so getroffen, dass es
keinerlei
Doppelungen mit Titeln älterer Klassik-Sampler gibt.
Wie im Falle der insgesamt vier bisher vorliegenden Titel aus dem im Herbst 2007 in Betrieb genommenen OPUS 3 Mastering Studio handelt es sich bei dieser Veröffentlichung eben nicht um ein lediglich hier und da nachgeklittertes Remastering, sondern eine Grundrenovierung des gesamten Prozesses - angefangen bei der Einmessung der Telefunken M 28 Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf altersbedingte Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder bis hin zu den am anderen Ende der Kette stehenden DSD-gestützten Soundfiles. Mit anderen Worten: eine Generalüberarbeitung wie man sie genauer und kompletter nicht machen kann! Das Ergebnis ist einmal mehr überwältigend: Lebendigkeit, Abbildung, Klangtreue und die unvergleichliche Natürlichkeit der Aufnahmen sind auch nach teilweise über 30 Jahren schlichtweg frappierend und gehören unbestritten zum Besten, was es für Musikbegeisterte und Audiophile auf dieser Welt zu hören gibt.
Weitere OPUS 3 Veröffentlichungen zum Thema:
V.A. "Classical Delights" (OPUS 3 HDCD 19900)
Matthias Böde unter Audiophile Highlights in STEREO 4/2009: Zehn Jahre nach dem letzten Klassik-Sampler von Opus 3 erscheint nun wieder einer mit Preziosen aus dem Programm des schwedischen Edel-Labels. Dabei besticht die durchgängig ultimative wie obendrein sehr einheitliche Klangqualität - egal ob der Titel nun 1978 oder 2004 aufgenommen wurde.
Kein Zufall, denn für diese Multichannel-Hybrid-SACD-Produktion justierte man Telefunkens M28 penibel durch und kontrollierte die zum Teil betagten Agfa-Masterbänder auf eventuelle Aussetzer. Die Philosophie "naturidentischer" Klangbilder schwebt dabei über allen Stücken. Ob es sich um eine große Kirchenorgel oder ein Trio, um ein Bläserensemble oder einen Chor handelt, die Tontechnik setzte alles gleichermaßen gekonnt, plastisch und räumlich, eben "natürlich", in Szene. Um dies zu geniessen, braucht man nicht einmal einen SACD-Player, denn schon der normale CD-Layer bietet sehr hohes audiophiles Niveau. So ist diese Kompilation in jedem Format ein musikalisch abwechslungsreicher Reigen aus den Favoriten von OPUS-3-Chef Jan-Eric Persson in bester klanglicher Verpackung.
Lars Erstrand "Swingcerely Yours"
SACD 22081 Lars Erstrand Swingcerely
Yours
Im Laufe seiner langen Karriere hat Lars Erstrand für eine Reihe von Plattenlabeln unzählige Alben eingespielt. Auch als Sideman hat er auf weit mehr als hundert Produktionen mitgewirkt. Seine erfolgreichste Guest Appearance dürfte er wohl 1976 im Stockholmer Jazzclub "Stampen" gefeiert haben. Der dort gemachte Livemitschnitt eines epochemachenden Auftrittes von Arne Domnerus - weit über die Grenzen Schwedens bzw. Europas hinaus bekanntgeworden unter dem Titel "Jazz at the Pawnshop" - hat Erstrands Ruf eines exzellenten Vibraphonisten in die weltweite Top Five zementiert!
Lars Erstrand ist ein vielseitiger Musiker, auch
wenn sein
Name - wie der keines zweiten Vibraphonisten - ganz
unverwechselbar
mit der Stirichtung "Swing" assoziiert wird.
Warum der Mann heute wie vor 40 Jahren als einer der
wichtigsten
skandinavischen Musiker gehandelt wird, verdeutlicht
die Tatsache,
dass gerade junge Musiker scharenweise in seinen
Band Line
Ups auftauchen und Erstrand immer wieder als einen
ihrer größten
Einflüsse benennen.
Insgesamt hat Lars Erstrand in seiner Karriere 6
Alben bei
Opus 3 veröffentlicht - 5 davon werden in diesem
Jahr
gestrichen werden. Um die Lücke nicht zu groß werden
zu lassen, hat sich Jan-Eric Persson entschlossen,
gemeinsam
mit Lars Erstrand einen komplett neu gemasterten
Sampler zusammenzustellen,
der die Highlights und persönlichen Lieblingsstücke
aus diesen 5 Alben enthält.
Herausgekommen ist dabei eine profunde Werkschau des Musikers Lars Erstrand und des Aufnahme-Asses Jan-Eric Persson. Erstaunlich wie frisch selbst die ältesten Aufnahmen klingen, wie vielfältig und facettenreich Lars Erstrand zu musizieren versteht!
Sollte Ihnen Lars Erstrand auf Ihrer Liste bislang durchgerutscht sein? Diese mit 79:45 Minuten prall gefüllte SACD verschafft Ihnen einen fantastischen Überblick zum musikalischen Schaffen dieses Swing-Urgesteins.
Weitere Veröffentlichungen von Lars Erstrand:
- SACD 22014 - Lars Erstrand Trio & Quartet with Guests - The "Complete" Songs
- CD 19405 Lars Erstrand feat. Bob Barnard, Danny
Moss &
Roy Williams -
The Lars Erstrand Sessions - CD 9101 Lars Erstrand Quartet - Dream Dancing
- CD 8603 Erstrand - Lind Quartet - A Tribute To The Benny Goodman Quartet
- CD 8402 Lars Erstrand and Four Brothers
- CD 8302 Lars Erstrand - Two Sides of Lars Erstrand
Best of Omnibus Wind Ensemble "Circo della vita"
SACD 22082 Best of Omnibus Wind Ensemble
Circo
della vita
From the vaults of the OPUS 3 records shelves!
Seit im Herbst des letzten Jahres das OPUS 3-eigene Mastering-Studio eingerichtet ist, hat Jan-Eric Persson über einen Best of Sampler des OWE nachgedacht. Dieser liegt jetzt mit 'Circo della vita' - Best of Omnibus Wind Ensemble vor, der ausschließlich Titel früherer Veröffentlichungen enthält, die zwar noch in kleinen Stückzahlen verfügbar sind, aber noch in diesem Jahr auslaufen und nicht mehr neu aufgelegt werden.
Aufwändigst aufgearbeitet ist hier das Beste der
drei
Veröffentlichungen jenseits des Music by Frank Zappa
- Albums versammelt. Und lassen Sie es mich
vorsichtig formulieren:
'Circo della vita' ist ein musikalisches und
klangliches Fest!
Wie frisch und unverbraucht diese swingenden,
jubilierenden,
manchmal klagenden, manchmal romantischen Aufnahmen
in DSD
24 bit klingen können - das ist schon erstaunlich!
Vor dem Hintergrund, dass drei der vier
OWE-Veröffentlichungen
(das Music by Frank Zappa Album bleibt weiter
erhältlich!)
aus dem OPUS 3-Programm Ende des Jahres gestrichen
werden,
ist 'Circo della vita' mit einer satten Spieldauer
von knapp
(und wie im Nu vergehenden!) 78 Minuten Spielzeit
eine prall
gefüllte Konserve, die das Zeug zum nächsten
OWE-Bestseller
hat!
Gesucht und gefunden
Als sich die 12 Musiker 1982 zur ersten Probe
treffen, steht
das Projekt unter kuriosen Vorzeichen.
Ein großer Teil der Probenteilnehmer ist zu jener
Zeit
nämlich arbeitslos und über eine Projektvermittlung
eines schwedischen Kulturfonds in Zusammenarbeit mit
dem Arbeitsamt
vermittelt worden.
Bei den Teilnehmern handelt es sich durchweg um
ausgebildete
Orchestermusiker, die in Ermangelung einer festen
Anstellung,
lehrender Tätigkeit oder fehlender Engagements den
Weg
zur Arbeitsvermittlung angetreten haben.
Die anfängliche Skepsis weicht schon bald der
gemeinsamen
Überzeugung, das hier - Sie entschuldigen meine
saloppe
Formulierung - zusammenwachsen wird, was auch
zusammengehört.
Das Projekt erhält den Namen Omnibus Wind Ensemble
(OWE)
- im Kern ein Bläserensemble, erweitert um
Kontrabass
und Percussion.
Man beginnt mit der Erarbeitung eines umfassenden
Repertoires,
gibt Konzerte, erfährt Respekt und Anerkennung für
akribische, zugleich aber auch originelle
Arrangements und
eine entsprechend humorvolle Aufführungspraxis. Mit
dem
erfolgreichen Spagat zwischen klassischer Musik und
Jazz begeistert
das OWE seine Zuhörerschaft und eine stetig
wachsende
Fangemeinde. Und das Beste von allem: die Mitglieder
des OWE
können sich von Ihrem Projekt ernähren.
Im Laufe der Jahre erfährt das OWE hier und da
Umbesetzungen,
aber ein Kern von 9 Musikern aus dem Gründungsteam
bleiben
dem Projekt von der ersten Minute an treu.
Die ersten beiden Alben
10 Jahre nach Ensemble-Gründung produziert und
veröffentlicht
Jan-Eric Persson das erste OWE-Album "From Mozart to
Zappa". Der programmatische Titel dieses Debutalbums
läßt keine Zweifel aufkommen: hier wird jenseits
der üblichen Konventionen lustvoll musiziert! Im
Vorfeld
zu dieser Produktion gibt es 1990 im Rahmen einer
internationalen
Band & Orchestra Clinic in Chicago vor mehreren
tausend
Zuhörern einen umjubelten Auftritt. Mozarts Serenade
Nr. 12, KV 388 und Florent Schmitts Lied und Scherzo
op. 54
sind hundertprozentige Anspieltipps und erklären den
hohen OWE-Suchtfaktor!
Das Album verkauft sich überraschend erfolgreich und
erzeugt Nachfrage, der bereits ein Jahr später mit
dem
Folgealbum 'Viriditas per Omnibus' entsprochen wird.
Ausschließlich
schwedische Komponisten wurden bei der
Materialsichtung für
diese CD berücksichtigt. Die Bandbreite der
vorgestellten
Werke reicht von Tor Aulin bis zu Wilhelm
Peterson-Berger
und bildet eine wertvolle (keinesfalls dröge oder
gar
langweilige!) Übersicht zur schwedischen Musik der
letzten
beiden Jahrhunderte, die vielfältig, virtuos und in
typischer
OWE-Originalität dargeboten wird! Auch wer mit den
Komponistennamen
nichts anzufangen weiß, braucht Langeweile nicht zu
fürchten, denn für blitzsaubere Romantik ist
gesorgt.
Tor Aulins From Four Water-Colours und Joseph Martin
Kraus´
Musik zu Molieres Amphitryon sind hier als
Anspieltipps allererste
Wahl!
Der Durchbruch
1994 erscheint das vielbejubelte Bestselleralbum
'Music by
Frank Zappa'. Der Spaß am stilistischen Crossover
hatte
das OWE bereits seit seiner Gründung vorangetrieben
und
mit entsprechenden Darbietungen vor allem bei
Live-Auftritten
immer wieder für Furore gesorgt.
Eher zufällig ergibt sich die Idee zu diesem
Konzeptalbum,
als sich herausstellt, dass nicht nur ein großer
Teil
der Ensembles sondern auch Jan-Eric Persson
ausgewiesene Zappa-Fans
sind! Ich möchte an dieser Stelle auf das legendäre
Interview von Jonathan Scull in der STEREOPHILE
(Oktoberausgabe
1995) verweisen, in dem Jan-Eric Persson zu dieser
Thematik
ausführlich Stellung nimmt. Aber zurück zum Thema:
nach der Veröffentlichung dieses Albums hagelt es
Bombenkritiken
weltweit. Selbst der als extrem kritisch geltende
amerikanische
Zappa-Fanclub überschlägt sich mit seiner Kritik
und ordert spontan 500 Exemplare der CD für seine
Mitglieder.
Im
selbstherausgegebenen Fanzine wird mit Lob nicht
gespart!
Und das völlig zurecht: unglaublich spritzig und
humorvoll
interpretiert, aufnahmetechnisch ein echtes Juwel -
ein Muß
nicht nur für Zappa-Fans! Als Zugabe gibt´s noch
Ravels Bolero.
Inca Roads (mit sehr schönen, überlagerten Zitaten
aus Wilhelm Peterson-Bergers By Frösö Church und
Brown Shoes Don´t Make It sind absolute Kracher auf
diesem Album.
Das Sahneschnittchen
1996 erscheint mit der HDCD 'Opera Pearls' das
vierte und
bislang letzte Album des Ensembles. Es zeigt einen
weiteren
musikalischen Schwerpunkt des Ensembles. Das Album
enthält
ausgewählte "Evergreens" aus der Welt der Oper.
Schon seit seiner Gründung hatte das Ensemble
Opern-Overtüren
und -Arien aufgeführt. Im Laufe der Jahre
entwickelte
sich diese Praxis zu einer Art Spezialität, die vom
Publikum
begeistert aufgenommen worden ist.
Opera Pearls enthält berühmte Overtüren und
wunderbar betörende Arien - mit großer Hingabe
und einigem Witz interpretiert - Eigenschaften, für
die
das OWE seit seiner ersten Veröffentlichung gerühmt
wird und die mit der absolut einzigartigen Besetzung
des Ensembles
so prächtig harmonieren.
Die inspirierten und erfrischenden Interpretationen
der zwölf
Musiker des OWEs zeigen das Ensemble auf der Höhe
seines
Schaffens! Die Repertoire-Auswahl (Bizet - Mozart -
Nielsen
- Rossini - Wagner) spricht einmal mehr für sich.
Die
Overtüren zu Carmen und Tannhäuser und der Marsch
der Priester aus der Zauberflöte gehören zum absolut
Besten, was das Ensemble je eingespielt hat.
Das Ende
Schon vor der Einspielung dieses Albums zeigen sich
allerdings
ernsthafte Zerfallserscheinungen der Gruppe.
Nach 14 Jahren suchen einige Mitglieder eine neue
Herausforderung.
Es folgt das Unausweichliche: die Auflösung des
Ensembles.
Die Wende?
Ganz im Trend der Zeit denkt das Omnibus Wind Ensemble für 2009 eine Reunion. Ob ein neues Album geplant ist, weiß im Moment niemand. Wer aber Jan-Eric Persson kennt....
Weitere Veröffentlichungen des Omnibus Wind Ensembles:
- CD 19304 - Omnibus Wind Ensemble "Viriditas per Omnibus"
- SACD 19423 - Omnibus Wind Ensemble "Music by Frank Zappa"
Michael Vrzal in image hifi 3/2009: Spaßgebläse? Mitnichten. Das schwedische Omnibus Wind Ensemble mag mit seiner Einspielung von Frank-Zappa-Songs Humor bewiesen und eine gewisse Popularität erreicht haben. Dessen ungeachtet sind die zwölf Herrschaften aber hoch respektable Instrumentalisten und fühlen sich als solche in allen Stilrichtungen gleichermaßen wohl. Seit 1981 gibt es das Bläserensemble nun schon, vier CDs sind bislang erschienen - da darf man durchaus Zwischenbilanz ziehen. Die fällt in jeder Hinsicht positiv aus. Klanglich gab es ohnehin noch nie etwas zu bemängeln, schließlich veröffentlichten die Omnibussianer immer schon bei OPUS 3, dem skandinavischen Audiophilenlabel. Musikalisch wird ein bunter Reigen geboten, ein musikalisches Tafelkonfekt mit umarrangierten Opernmelodien von Mozart, Rossini, Bizet und neueren skandinavischen Kompositionen. Wohlklang ist Trumpf, und das ist auch schon der einzige leise Kritikpunkt an dieser Best-of-Produktion - ein veritabler akustischer Sorgenvertreiber.
Dan & the Electros "It´s Never too Late"
SACD 22091 Dan & the Electros It´s
Never too Late
Nach eineinhalb Jahren Produktionszeit legt Bert "East"
Östlund sein zweites Album bei OPUS 3 vor.
Angesichts der ausgedehnten Produktionsdauer mit
Sicherheit
eines der aufwändigsten Projekte in der OPUS 3
Geschichte
und damit auch eine Herzensangelegenheit des
Labelchefs Jan-Eric
Persson.
Nach zweijähriger Veröffentlichungsabstinenz
markiert
dieses Album einen produktionstechnischen
Meilenstein in der
Geschichte des OPUS 3 Labels.
"It´s Never Too Late" ist eine Zeitreise in
die Gründerjahre der Popmusik - 100%ig inspiriert
von
all jener Musik, die zwischen den Jahren 1954 und
1963 nachhaltig
zur Definition von Popmusik beigetragen hat.
Letztendlich all jenen Einflüssen, unter denen Bert
"East"
Östlund und Jan-Eric Persson aufwuchsen bzw. denen
die
jeweils eigene musikalische Sozialisation geschuldet
ist.
Die Idee für dieses Album stammt von Bert Östlund,
dessen zweiter Vorname Daniel (Dan) den Bandnamen
erklärt.
Auch um die Eigenständigkeit dieses Projektes
gegenüber
anderen Östlund ("East")-Produktionen zu
verdeutlichen,
"firmiert" die vorliegende Veröffentlichung
deshalb unter dem Bandnamen "Dan & The
Electros".
Wenn das Pathfinder-Album auch schon Hinweise und
Anleihen
auf die populäre Musik der 50er und 60er Jahre
enthält,
weist "It´s Never Too Late" in eine komplett
andere Richtung.
Zunächst einmal wird hier Tribut gezollt - und zwar
jenen
britischen und amerikanischen Bands, die
entscheidenden Einfluß
auf die frühe, hauptsächlich instrumentale Rockmusik
hatten. Statt bloße Coverversionen einzuspielen
wollte
Bert Östlund von Anfang an neues, eigenes Material
produzieren.
Allerdings in deutlicher Anlehnung an Stil, Sound
und Genre
der großen Bands jener Zeit.
Und damit sind wir bei der zweiten Grundidee dieses
Albums.
Wann immer möglich sollten Originalinstrumente
dieser
musikalischen Aera eingesetzt werden, z.B. exakt
dieselbe
Hammond Chord Orgel, die Johnny & The Hurricanes
benutzten,
oder dieselbe Gitarre, in dem Falle eine 62er Fender
Stratocaster,
wie sie Hank Marvin and The Shawdows spielten. Am
Ende sogar
ein ultrarares Exemplar des elektrischen
UniVox-Keyboards
aus den 50ern (einem Vorläufer späterer Sythesizer!)
wie es die Tornados einsetzten auf ihrem 62er Hit
"Telstar",
dem ersten britischen Nummer 1 Hit in den USA.
Um ein Höchstmaß an Authenzität zu erzielen
wurden Dutzende echter Vintage-Mikrophone für diese
Produktion
herangeschafft und eingesetzt - sofern technisch
tauglich
und angesichts der üblichen Ansprüche von Jan-Eric
Persson verwendbar! Stellvertretend seien hier
genannt: ein
amerikanisches RCA 44 a Bändchenmikrophon aus dem
Jahre
1934 (für die Raumakustik von Saxophonen und
Schlagzeug
etc.), sowie ein STC 4038 Coles Electroacoustics für
den typischen Leadsound der Shadows, ein von der BBC
entwickeltes
Bändchenmikrophon aus den 50ern und jede Menge
weitere
(Röhren-)mikrophon-Spezialitäten.
Auch zu diesem Thema erteilt das Booklet
entsprechende Informationen.
Eine große Herausforderung stellte der Balanceakt
zwischen
altem Soundcharakter und moderner Aufnahmetechnik
dar. Insofern
überrascht es nicht, dass neben Bariton und
Tenorsaxophonen
auf zwei Titeln ein echtes Streichorchester und eben
keine
"bloody synthesizers" (Jan-Eric Persson) eingesetzt
werden. Und auf zwei Titeln im Stile Duane Eddys
gibt es sogar
Gesangseinlagen.
So überrascht es auch nicht, daß Jan-Eric Persson aus Gründen der Authenzität diese Einspielung als reine STEREO-SACD produziert hat.
Für OPUS 3 Labelverhältnisse markiert dieses Album
ein Projekt von selten realisiertem Umfang. Hier ist
nicht
nur die Beschaffung adäquater Instrumente und
ebensolchem
Aufnahmeequipment gemeint, sondern auch ein nie
gekannter
personeller Aufwand: neben dem Streichorchester
spielten nicht
weniger als zwölf unterschiedliche Line Ups um Bert
Östlund
und Roger Ekman, gleichzeitig Bassist und Produzent
dieses
Albums, 20 Titel in radiotauglicher Hitlänge ein,
die
den Blick des geneigten Hörers auf die große
Vielfalt
und unterschiedlichen musikalischen Stile dieser
Zeit eröffnen.
Handwerklich in jeder Hinsicht einmal mehr allererste Sahne - und wer weiß: vielleicht hat die eine oder andere Nummer ja das Zeug zu einem Radiohit!
Eine gleichermaßen gelungene als auch großartige Hommage an die Popmusik der 50er und 60er Jahre und eine Huldigung ihrer Helden und Protagonisten!
Weitere Veröffentlichungen von Bert "East" Östlund:
- SACD 22061 - East "Pathfinder"
- HQLP 22061 X - East "Pathfinder"
Eric Bibb "Rainbow People"
SACD 7723 Eric Bibb Rainbow People
LP 7723 X Eric Bibb Rainbow People
Als Eric Bibb vor 32 Jahren sein erstes Album in Schweden
aufnahm, konnte niemand ahnen, welch
grandiosen Künstler des Singer/Songwriter Genres
Jan-Eric
Persson entdeckt hatte.
In der Tat ist Bibbs Debutalbum Rainbow People ein
beeindruckendes
Zeugnis der musikalischen Fähigkeiten des damals
26jährigen
Bibb und ein früher Vertreter der Spezies World
Music
- lang bevor der Begriff für diese Musikrichtung
überhaupt
eingeführt wurde.
Eric Bibb erinnert sich in den liner notes: more
than 30 years
later, I realize that what I was musically
passionate about
in 1977 still fascinates me today. Listening to my
fledgling
trips down the blues path makes me smile with the
knowledge
that there´s no substitute for putting in your time.
The fact is, 30 years ago I wanted to sing and play
like I
do today. It sure has been a journey!
Auf der anderen Seite steht dieses Album auch für die unglaubliche Klangqualität, die das damals noch recht junge Unternehmen OPUS 3 records mit bescheidenen, aber technisch hochwertigen Mitteln und einem bis heute unverändert klaren Konzept umzusetzen wusste. So überrascht es kaum, dass Rainbow People zu einem der erfolgreichsten Titel in der frühen Firmengeschichte des schwedischen Labels avancierte.
Zahlreiche weitere Eric Bibb Alben folgten (u.a.
mit Bert
Deivert) und mehrten Popularität und Ruhm des
Künstlers
ebenso wie den des Labels.
Viele Jahre war Rainbow People vergriffen. Die
Original-LP
gilt heute unter Sammlern und Fans als gesuchtes und
teuer
bezahltes collector´s item.
Nach zähen Verhandlungen mit dem derzeitigen Management von Eric Bibb liegt nun die im eigenen OPUS 3 Mastering Studio komplett neu gemasterte und edierte Veröffentlichung als SACD vor.
Wie im Falle der im letzten Jahr erschienen ersten im OPUS 3 Studio remasterten Wiederveröffentlichungen ist auch Rainbow People komplett grundrenoviert worden - angefangen bei der Einmessung der Telefunken M 28 Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf altersbedingte Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder bis hin zu den am anderen Ende der Kette stehenden DSD-gestützten Soundfiles. Mit anderen Worten: eine Generalüberarbeitung wie man sie genauer und kompletter nicht machen kann! Das Ergebnis ist einmal mehr überwältigend: Lebendigkeit, Abbildung, Klangtreue und die unvergleichliche Natürlichkeit sind für diese vor 32 Jahren entstandenen Aufnahmen schlichtweg frappierend und gehören unbestritten zum Besten, was es für Musikbegeisterte und Audiophile auf dieser Welt zu hören gibt.
Um Missverständnisse zu vermeiden: auch ein Label wie OPUS 3 arbeitet natürlich am Puls der Zeit. Jan-Eric Persson soll beim Vergleich der frisch gemasterten mit den vor 15 Jahren im Stockholmer CUTTING ROOM Studio gemasterten Aufnahmen angesichts der qualitativen Weiterentwicklung von Analog/Digitalwandlern gelegentlich der Atem gestockt haben!
Im Zusammenhang mit der Neueinrichtung dieses
Titels sei
nochmals auf eine der am häufigst gestellten Fragen
und
deren Beantwortung hingewiesen
Warum vier Kanäle und wie ist es möglich, aus den
ursprünglichen 2-Kanal Masterbändern "surround
sound" zu extrahieren?
Die Blumlein
Ein-Punktquellen-Stereo-Aufnahmetechnik, die
seit der Gründung von OPUS 3 records konsequent
verwendet
wird, birgt prinzipbedingt (quasi als Zugabe!)
akustische
Informationen für die "rear" Kanäle -
eine gemeinsame Voraussetzung fast aller noch
existierenden
OPUS 3 Masterbänder! Wenn man so will: "surround
sound" frei Haus!
Die center- und sub-wooferkanäle (.1) sind nicht
belegt!
Weitere Eric Bibb-Veröffentlichungen im OPUS 3
Programm:
Eric Bibb & Needed Time "Spirit And The Blues"
(OPUS 3 SACD 19421 / HQ-DoLP 19401 X)
Eric Bibb & Needed Time "Good Stuff" (OPUS 3
SACD 19623 / HQ-DoLP 19603 X)
Eric Bibb "Just Like Love" (OPUS 3 SACD 22002 /
HQ-LP 20002 X)
Manfred Krug / da capo records,
Fürth, zur LP-Version im hauseigenen Magazin 7/2009:
Ein ganz großer audiophiler Leckerbissen, der auch
noch
wunderschöne Musik bietet, wurde nun erstklassig
wiederaufgelegt:
Eric Bibbs Debütalbum "Rainbow People"!
Es genügt für die meisten Plattenfreunde, die nun
im Hinterstübchen grübeln, der Hinweis auf das Label
Opus 3, um in Verzückung zu geraten. Da tauchen
seelige
Vorführungen von Stereoanlagen in der Erinnerung
auf,
die man seit 1977 mit dieser LP genossen hat.
Genossen deshalb,
weil hier keine laute Krawall und Demo-Lärm aus den
Lautsprechern
kam, sondern gepflegte Folkmusik vom Feinsten.
Eric Bibb kennen bereits sehr viele Plattenfreunde
von seinen
LPs wie "Spirit & Blues", "Good Stuff"
oder "Just Like Love", doch bevor er sich einen
Namen machen konnte, entdeckte ihn Jan-Eric Persson,
Chef
von Opus 3. Seitdem eroberte der in New York
geborene Musiker
die herzen seiner Zuhörer im Flug, sein Weg führte
in schließlich nach Stockholm zu Opus 3 und von da
in
alle Welt. Heute steht er auf der gleichen Stufe wie
Keb Mo
oder Taj Mahal, seine Stil entspricht dem, was man
gerne als
World Music verkauft. Er selbst und wohl auch der
Kenner sieht
ihn eher als Wegbereiter des New Folkblues und all
seinen
Schattierungen.
"Rainbow People" darf man dahingehend als
Meisterwerk
bezeichnen, auch wenn es eigentlich erst der Start
seiner
Karriere markierte.
Gleich die erste Nummer "Catalina Estimada" wird
noch vielen im Ohr klingen, hier singt und spielt
Bibb zusammen
mit Peter Sahlin am Bass, Ed Epstein am Saxofon
sorgt für
einen grandiosen Kontrast. "Lonesome Child Blues"
bestätigt jene, die Eric gerne in der Bluesecke
sehen
und gleich mit der nächsten Nummer "Look Over
Yonder"
überrascht er mit einem Traditional inklusive
Steeldrums!
"Candy Man" ist eine sehr schöne Folkballade
mit Spititual-Hintergrund, herrlich ist auch das
Duett mit
Cyndee Peters "Lead Me Guide Me", einem feinen
Gospel.
Was alle Stücke dieser LP auszeichnet, ist
atemberaubend
schöne Darstellung der akustischen Instrumente, für
die Opus 3 ebenso berühmt ist wie für die
faszinierende
räumliche Abbildung. Auch die Stimmen klingen
umwerfend
real, man hat den Eindruck, live bei der Aufnahme
dabei zu
sein. Daran hat ohne Zweifel die Grundrenovierung
einen gehörigen
Anteil, wenngleich auch schon das Original
seinerseits frappierend
geklungen hat. Die 2009er Fassung legt aber noch
einmal ein
"Schippe 'drauf": Einmessung der Telefunken M 28
Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten)
und penibelst auf altersbedingte Drop Outs
kontrollierten
Agfa Masterbänder sorgen für eine überwältigende
Natürlichkeit und zugleich enormen Lebendigkeit der
Aufnahme.
Dieses musikalische wie klangliche Highlight sollte
in keiner
guten Plattensammlung fehlen, denn es eignet sich
sowohl zum
Ausloten der Eigenschaften einer perfekt klingenden
Hifi-Anlage
als auch zum Geniessen von herrlicher
Folk/Bluesmusik, eine
Perle unter den audiophilen LPs!
Eric Bibb ist am 16. August 1951 in New York geboren. Sein Vater Leon Bibb war in den 60er Jahren in der New Yorker Folkszene populär und sorgte damit schon früh für die musikalische Ausbildung seines Sohnes. Und sein Onkel war kein geringerer als der Begründer des Modern Jazz Quartets: John Lewis!
Titel:
Seite 1
1. Catalina Estimada 4:20
2. Lonesome Child Blues 3:47
3. Look Over Yonder 2:47
4. Candy Man 3:30
5. Sunday School 5:45
Seite 2
6. Lead Me, Guide Me 3:07
7. Encuentro En La Estacion 6:00
8. Going Home 4:43
9. Rainbow People 4:46
Klang 1 Pressung 1
Tomas Örnberg´s BLUE FIVE & The Swedish Jazz Kings
"A Selection from Tomas Örnberg´s
BLUE
FIVE & The Swedish Jazz Kings"
SACD 22101 Tomas Örnberg´s BLUE FIVE
& The Swedish Jazz Kings
"A Selection
from
Tomas Örnberg´s
BLUE FIVE & The Swedish
Jazz Kings"
Die Geschichte des OPUS 3 Labels ist untrennbar verbunden
mit dem Aufstieg des schwedischen Klarinettisten und
Saxophonisten
Tomas Örnberg.
Örnberg gilt heute als einer der weltweit
talentiertesten
und erfahrensten Musiker im Bereich des
traditionellen Jazz.
Ob als Leader oder Sideman - Örnberg hat das Genre
nicht
nur erhalten, sondern auch auf einzigartige Weise
neue Impulse
setzen können. Im Laufe seiner beispiellosen
Karriere
hat er fast alle noch lebenden Legenden begleitet
bzw. als
Gäste in seinen eigenen Projekten mitwirken lassen.
Als Leader hat er dabei von Anfang an gleichermaßen
auf das tontechnisch reduzierte OPUS 3 Konzept als
auch das
produktionstechnische Know How von Jan-Eric Persson
gesetzt,
den bis heute mit Tomas Örnberg eine innige
Freundschaft
verbindet.
Die Früchte dieser mittlerweile 33-jährigen
Zusammenarbeit
haben sich in einer Vielzahl von OPUS 3 Alben mit
den BLUE
FIVE als auch mit The Swedish Jazz Kings
niedergeschlagen.
Einige dieser Alben sind seit vielen Jahren
vergriffen, so
dass Jan-Eric Persson im Rahmen seiner Re-Issue
Reihe "A
Selection from…" Tomas Örnberg gebeten hat,
seine persönlichen Highlights aus dem OPUS 3 Fundus
zusammenzustellen.
Und natürlich sind alle einschlägig bekannten Gäste
wieder vertreten: Kenny Davern (cl), Roy Williams
(tb) und
Bob Barnard (crnt/tp), die zusammen mit Bent Persson
(crnt/tp),
dem einzig kontinuierlichen Bandmitglied und
kongenialen Partner
Tomas Örnbergs der Chicago Jazz Ära der 20er und
30er Jahre des letzten Jahrhunderts Tribut zollen.
Bent Persson trägt bis heute in seiner Funktion als
Arrangeur
und Co-Produzent einen großen Anteil am Erfolg der
Bands
um Tomas Örnberg bei.
Zum Thema Re-Mastering der originalen Mastertapes
schreibt
Jan-Eric Persson:
Glücklicherweise befanden sich alle AGFA-Bänder
in exzellentem Zustand.
Wie im Falle der anderen "A Selction from…"
- Alben des OPUS 3 Back-Kataloges überrascht der
enorme
klangliche Zugewinn durch Verwendung der
aktuellesten RME
Digitalwandler gegenüber den vor 15 - 25 Jahren bei
Cutting
Room geschnittenen Masteraufnahmen. Wenngleich im
Cutting
Room auch seinerzeit das modernste und feinste
Equipment zur
Verfügung stand……
So überrascht es nicht wirklich, dass dieser Klangunterschied auch dann deutlich wahrnehmbar ist, wenn kein SACD-Player als Abspielgerät benutzt wird. Um allerdings das volle Klangpotential abzurufen, empfiehlt Jan-Eric Persson die Nutzung eines "dedicated" SACD-Players, der also ausschließlich die Tonträgerformate CD und SACD bedient. Multiformat-Player hingegen sorgen in Perssons Augen für "budget" sound, den niemand bestellt hat…
Das ausführliches Booklet enthält aktuelle Kommentare von Tomas Örnberg und erteilt Auskunft über die mehr als 30-jährige Arbeit seiner Bandprojekte und Zusammenarbeit mit Jan-Eric Persson.
Weitere Veröffentlichungen mit Tomas Örnberg als Musiker bzw. Produzent auf OPUS 3 records:
OPUS 3 CD 7977 "A Selection from Tomas Örnberg
a.o."
OPUS 3 CD 19102 Tomas Örnberg´s Blue Five and
friends
"Nobody´s Blues But Mine"
OPUS 3 HDCD 19703 The Swedish Jazz Kings feat. Kenny
Davern
"Comes Love"
OPUS 3 SACD 22013 Bob Barnard & The Swedish Jazz
Kings
feat.
Roy Williams "A Tribute To Young Louis"
OPUS 3 CD 19503 Bob Barnard "Cornet Chop Suey"
OPUS 3 SACD 19911 Benny Waters "Live At The
Pawnshop"
OPUS 3 SACD 22071 The Legendary Eva Taylor "Live At
The Pawnshop"





























